Zum Inhalt springen

Leteln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2026 um 17:28 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Leteln
Stadt Minden
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Leteln 52° 19′ N, 8° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 18′ 44″ N, 8° 56′ 3″ O
 {{#coordinates:52,3122|8,9342|primary
dim=10000 globe= name=Leteln region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 3,48 km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32423
Vorwahl: 0571
Lage von Leteln in Nordrhein-Westfalen

Leteln ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Minden im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Bis 1973 war Leteln eine Gemeinde im damaligen Kreis Minden.

Geographie

Leteln liegt im Nordosten des Mindener Stadtgebiets am rechten Weserufer und nördlich des Mittellandkanals. Der Nordteil des Ortsteils wird landwirtschaftlich genutzt. Die ehemalige Gemeinde hatte eine Fläche von 3,48 km².<ref name="bünermann">Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 117.</ref>

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Leteln stammt aus einer Urkunde des Mindener Bischofs Sigebert aus dem 11. Jahrhundert. Leteln gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Übernstieg im Amt Hausberge des Fürstentums Minden. Der Ort gehörte von 1807 bis 1813 zum Kanton Windheim des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. im Regierungsbezirk Minden der preußischen Provinz Westfalen. Bis 1972 bildete Leteln eine Gemeinde im Amt Windheim des Kreises. Durch das Bielefeld-Gesetz wurde Leteln am 1. Januar 1973 in die Stadt Minden eingegliedert, in der es heute zum Stadtbezirk Leteln-Aminghausen gehört.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1818 155 <ref name="mi1821">Statistisch-topographische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Minden 1821</ref>
1843 250 <ref>Seemann: Geographisch-statistisch-topographische Übersicht des Regierungsbezirks Minden. (pdf; 802 kB) 1843, abgerufen am 23. April 2010.</ref>
1864 326 <ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Minden. (Digitalisat) 1866, abgerufen am 22. April 2010.</ref>
1885 504 <ref name="lexi">Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref>
1910 890 <ref>Landkreis Minden. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. November 2023; abgerufen am 5. März 2026.</ref>
1925 1014 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 1378 <ref name="demand" />
1946 1676 <ref name="vz1946">Volkszählung 1946</ref>
1972 2820 <ref name="bünermann" />

Baudenkmäler

Die Bauernhöfe Letelner Straße 81, Letelner Straße 99, Letelner Straße 103 und Letelner Straße 118 sowie das Kriegerdenkmal auf dem Letelner Friedhof stehen unter Denkmalschutz.

Infrastruktur

  • Schützenverein Leteln
  • Sportverein SV Weser Leteln
  • Zentrale Kläranlage der Stadt Minden in Leteln

Einzelnachweise

<references />