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Silicon Saxony

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Silicon Saxony
(SiSax)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 19. Dezember 2000 in Dresden
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Gründer 20 Unternehmen/Personen auf Initiative von Frau Gitta Haupold
Sitz Dresden
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Mikroelektronik-, Halbleiter-, Photovoltaik-, Software- und IKT-Branche
Vorsitz Frank Schönefeld, Dirk Röhrborn, Raik Brettschneider, Heike Wilson, René Reichardt
Geschäftsführung Frank Bösenberg
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 26<ref>Silicon Saxony Website – Team.</ref>
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder über 650<ref>Mitglieder – Silicon Saxony. In: silicon-saxony.de. Silicon Saxony e. V., D-01099 Dresden, abgerufen am 11. Juni 2025.</ref>
Website silicon-saxony.de

Silicon Saxony ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Dresden. Er versteht sich als Netzwerk und Branchenverband der sächsischen Mikroelektronik-, Halbleiter-, Photovoltaik- und Softwarebranche. Nach eigenen Angaben verbindet Silicon Saxony mehr als 650 Mitglieder aus den Bereichen Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnik, darunter Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, öffentliche Institutionen und Start-ups.<ref>Über uns. Silicon Saxony e. V., abgerufen am 24. April 2026.</ref><ref>Mitglieder. Silicon Saxony e. V., abgerufen am 24. April 2026.</ref> Die Mitgliedsunternehmen und -institutionen beschäftigen nach Angaben des Vereins allein im Freistaat Sachsen mehr als 20.000 Menschen und erwirtschaften dort einen Jahresumsatz von über vier Milliarden Euro.<ref>Mitglieder. Silicon Saxony e. V., abgerufen am 24. April 2026.</ref> Der Verein bezeichnet sich als größtes Hightechnetzwerk Sachsens, eines der größten IKT-Cluster Deutschlands und als Europas größtes Mikroelektronik-Cluster.<ref>Über uns. Silicon Saxony e. V., abgerufen am 24. April 2026.</ref>

Geschichte

Mit dem Ziel, die Wirtschaftsregion Sachsen als Standort für Mikroelektronik national und international zu stärken, versteht sich der Verein als Kommunikations- und Kooperationsplattform für seine Mitglieder. Nach außen trägt der Verein maßgeblich zu einem aktiven Standortmarketing sowie zur Vernetzung der europäischen Mikroelektronik-Standorte bei.

Der Grundstein für das heutige Silicon Saxony geht auf die Forschung und Entwicklung zu hochintegrierten Schaltkreisen zu DDR-Zeiten zurück.<ref name="mdr" /> Bereits 1969 gab es eine Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden (AMD), aus der als Großinvestition das Zentrum für Forschung und Technologie Mikroelektronik (ZFTM) und schließlich das Forschungszentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) hervorging. Die DDR versuchte damit unter Einsatz erheblicher Mittel, den Rückstand in der Schaltkreistechnologie gegenüber westlichen Staaten aufzuholen. Ergebnis war unter anderem ein 1-MBit-Speicherchip 1988, der jedoch nicht marktfähig wurde. Die neue Fab in Dresden-Klotzsche sowie das dort zusammengezogene Fachwissen und Kompetenz in Form eigener und importierter Ausrüstung sowie hochqualifizierten Personals in Forschung und Entwicklung führten zu einem guten Ausgangspunkt zur Ausbildung des Clusters.

Der Begriff Silicon Saxony hatte sich bereits vor der Vereinsgründung im Jahre 2000 in Anlehnung an das kalifornische Silicon Valley, den bekanntesten Halbleiter- und Computerstandort der Welt, in den Boulevardmedien und im Volksmund weithin etabliert. Mit dem Begriff kann sowohl der Branchenverband als auch die Region in Sachsen selbst gemeint sein.

Im Jahr 2008 wurde das Projekt Cool Silicon – Energy Efficiency Innovations from Silicon Saxony vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eines von fünf deutschen Spitzenclustern ausgewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutschlands Spitzencluster stehen fest (Memento vom 27. April 2009 im Internet Archive). Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 2. September 2008.</ref> Das Finanzvolumen des Cool Silicon Clusters umfasst ca. 140 Millionen Euro für den Zeitraum von 2009 bis 2013. Koordinator des Vorhabens ist Thomas Mikolajick.

Eine weitere Aufwertung des Standorts erfolgte in den 2020er Jahren durch die Ansiedlung der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden. Die Fabrik ist ein Gemeinschaftsprojekt von TSMC, Bosch, Infineon und NXP und soll nach Angaben der Europäischen Kommission und Medienberichten rund zehn Milliarden Euro kosten; der Bund unterstützt das Vorhaben mit fünf Milliarden Euro. Die Produktion soll ab 2027 beginnen.<ref>EU approves German state aid for $11 billion TSMC chip plant. In: Reuters. 20. August 2024, abgerufen am 24. April 2026.</ref>

Beiräte

  • wissenschaftlicher Beirat
    • Prof. Dr. Uwe Aßmann, Technische Universität Dresden, Fakultät Informatik
    • Andreas Brüning, Fraunhofer IIS
    • Prof. Dr. Hubert Lakner, Fraunhofer IPMS
    • Prof. Dr. Thomas Mikolajick, NaMLab gGmbH
    • Jörg Schüler, HighTech Startbahn Netzwerk e. V.
    • Prof. Dr. Stefan E. Schulz, Fraunhofer ENAS
    • Prof. Dr. Ehrenfried Zschech, EurASc | ACATECH
    • Dr. Torsten Thieme, Deaxo GmbH
    • Martin Landgraf, Fraunhofer IPMS
    • Dr. Veit Appelt, A + S Consult GmbH

Wichtige Mitglieder

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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