Laubend
Laubend Gemeinde Memmelsdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(179)&title=Laubend 49° 58′ N, 10° 56′ O
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| Höhe: | 308 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 179 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen nach Ortsteilen. Gemeinde Memmelsdorf, abgerufen am 10. Februar 2025.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96117 | |||||
| Vorwahl: | 09542 | |||||
Laubend ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Memmelsdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Laubend liegt in der Gemarkung Merkendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf ist von Acker- und Grünland umgeben, etwas weiter westlich liegt der Zückshuter Forst, unmittelbar östlich verläuft eine Hochspannungsleitung. Die Kreisstraße BA 16 führt nach Zückshut (1,4 km nordwestlich) bzw. nach Merkendorf (1,2 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde das erste Mal im Jahr 1162 genannt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Laubend aus 17 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Memmelsdorf. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Domkapitel Bamberg. Grundherren waren
- das Domkapitel Bamberg, Oblei Laubend: 5 Sölden, 2 Häuslein;
- das Domkapitel Bamberg, Oblei Lauf: 2 Sölden, 1 Söldengütlein, 1 Söldenhaus, 1 Tropfhäuslein;
- der bambergische Kollegiatstift St. Jakob: 1 Sölde, 1 Haus mit Stadel;
- das Spital Scheßlitz: 2 Sölden;
- die Herren von Rabenstein: 1 Sölde.<ref name="W140">W. Weiß: Bamberg, S. 140f.</ref>
Das Dorf galt als wohlhabend, weil „[d]er Feldbau ... zu allem empfänglich“ und „der Unterthan äusserst arbeitsam“ war.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 280.</ref>
Im Jahre 1802 kam Laubend an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Laubend dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Zückshut und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Zückshut zugewiesen.<ref name="W255">W. Weiß: Bamberg, S. 255.</ref> Am 1. Mai 1949 wurde Laubend nach Merkendorf umgemeindet.<ref name="OV 1950"/> Am 1. Januar 1972 wurde Laubend im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Memmelsdorf eingemeindet.<ref>Memmelsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 24. Dezember 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Laubend gibt es sechs Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Memmelsdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- drei Bildstöcke, ein Tabernakelbildstock
- Katholische Kapelle St. Maria
- Zückshuter Straße 9: Bauernhaus
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Einwohnerentwicklung
Religion
Laubend ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Himmelfahrt (Memmelsdorf) gepfarrt.<ref name="W140"/><ref name="OV 1961"/>
Einrichtungen
- Freiwillige Feuerwehr
- Katholische Marienkapelle
- Vereinsraum
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Laubend. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 280 (Digitalisat).
- Konrad Schrott: Memmelsdorf: seine Ortsteile und ihre Menschen im Spiegel der Geschichte. Gemeinde Memmelsdorf, 1982, DNB 209759305.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769698843 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Ortsteile. In: memmelsdorf.de. Abgerufen am 24. Dezember 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Laubend in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Laubend im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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