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Warialda

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Warialda
Datei:Sheep Warialda.jpg
Schafe werden durch Warialda getrieben.
Staat: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Bundesstaat: Datei:Flag of New South Wales.svg New South Wales
Gegründet: 1830er-Jahre
Koordinaten: 29° 32′ S, 150° 34′ OKoordinaten: 29° 32′ S, 150° 34′ O
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Höhe: 320 m
Fläche: 3,5 km²
Einwohner: 1.130 (2021) <ref name=ABS>Vorlage:Census Australien</ref>
Bevölkerungsdichte: 323 Einwohner je km²
Zeitzone: AEST (UTC+10)
Postleitzahl: 2402
LGA: Gwydir Shire
Warialda (New South Wales)
Warialda (New South Wales)

Warialda ist eine Stadt im Nordosten des australischen Bundesstaates New South Wales. Sie liegt etwa 175 km nördlich von Tamworth, ca. 113 km südlich von Goondiwindi und ca. 75 km östlich von Moree an den Nordwesthängen des Hochlandes von New England. Die Stadt ist Teil der Local Government Area Gwydir Shire und hatte bei der Volkszählung 2021 eine Einwohnerzahl von 1.130.<ref name=ABS/>

Geschichte

Der Name der Stadt am Warialda Creek bedeutet im Deutschen Ort des wilden Honigs.

Warialda war die erste Siedlung an den Nordwesthängen des Hochlandes, die das Stadtrecht erhielt, vermutlich in den 1830er-Jahren. Sie war das Verwaltungszentrum des Yallaroi Shire, bis dieses mit dem benachbarten Bingara Shire zum Gwydir Shire verschmolzen wurde. Das erste Postamt wurde am 18. Januar 1848 eröffnet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Post Office List.] Premier Postal Auctions, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Wirtschaft

Warialda dient als Unterzentrum für die umgebenden landwirtschaftlich genutzten Gebiete. Dort werden Weizen, Hirse und Gerste angebaut und es gibt Schaf- und Kälberzucht. Einige Einwohner der Gegend verdienen auch etwas Geld mit der Jagd auf Wildschweine, die samt und sonders exportiert werden, vorwiegend nach Deutschland. Auf dem australischen Markt gibt es kein Wildschweinfleisch.

Landwirtschaft, Gesundheitsvorsorge und Bildung sind die wichtigsten Wirtschaftszweige. Daneben gibt es einen Supermarkt, einen Gemischtwarenladen, einen Metzger, Pubs, einen Golf- und Bowlingclub und weitere kleine Geschäfte.

Verkehr

Der Gwydir Highway (Australian Route 38) verläuft von Westen nach Osten durch die Stadt entlang der Stephen Street, die gleichzeitig einer der beiden Hauptstraßen von Warialda ist. Westlich von Warialda mündet der Fossickers Way (Staatsstraße 95) in den Gwydir Highway. Diese Touristenstraße bildet die Verbindung nach Tamworth im Süden. Die Staatsstraße 95 führt von der Stadt aus als Warialda Road weiter nach Norden zum Bruxner Highway (Australian Route 44).

Über die Eisenbahnverbindung CountryLink ist Warialda täglich – außer dienstags – nach Inverell und Tamworth angebunden, von wo man auch nach Sydney weiterfahren kann. Darüber hinaus gibt es eine dreimal wöchentlich bediente Buslinie nach Grafton, von wo aus man nach Brisbane und Moree weiterreisen kann. Die Haltestelle für den CountryLink-Bus befindet sich vor dem Fremdenverkehrsamt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CountryLink Timetables.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Kirchen

Datei:Warialda St. Stephen's Presbyterian Church and Manse.jpg
Presbyterianische Kirche und Manse St. Stephen, Warialda

In Warialda gibt es je eine anglikanische, römisch-katholische und presbyterianische Kirchengemeinde, sowie eine Uniting Church.

Die anglikanische und die katholische Kirche stehen am Gwydir Highway am Südufer der Warialda Creek.

Presbyterianische Kirche

Die presbyterianische Kirche St. Stephen liegt an der Ecke Stephen Street und Long Street. Ihre Front besitzt drei bemalte Glasfenster, die den Guten Hirten (Joh., Kap. 10) als australische Szene zeigen.

Die presbyterianische Manse besteht aus von Häftlingen behauenem Sandstein, aus dem früher das alte Stadtgefängnis bestand. Ein örtlicher Grundstücksbesitzer nutzte diese Steine zum Bau seines eigenen Hauses und stiftete den Rest der Steine der Kirche. Auf der Manse finden sich noch Gefängniskritzeleien, wie z. B. „Hier ist die Hölle!“ auf dem Kopf stehend am Bürofenster außen und „Herr erinnere Dich meiner!“ an der Rückseite des Gebäudes.

Bildung

In Walrialda gibt es etliche Bildungseinrichtungen, z. B. Vorschulen, staatliche und katholische Schulen, eine Niederlassung des TAFE (Erwachsenenbildung) und Berufsbildungsstätten.

Die Warialda Public School ist eine der ältesten staatlichen Schulen in New South Wales. Sie wurde 1851 gegründet.<ref>Warialda Public School</ref> Die Warialda High School wurde als exzellente Schule ausgewiesen.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Warialda High School (Memento vom 31. August 2007 im Internet Archive)</ref> St. Joseph's Catholic School bietet Bildung von der Vorschule bis zur 6. Jahrgangsstufe.

Sehenswürdigkeiten

Zwischen Warialda und Inverell liegt am Gwydir Highway der Cranky Rock. Der Legende nach sprang im 19. Jahrhundert eine Chinese, der von der örtlichen Polizei verfolgt wurde, von diesem Felsen in einen Bach. Cranky Rock ist heute ein beliebter Picknickplatz.

Veranstaltungen

2008 fand das erste Honigfestival in Warialda statt. Den ganzen Tag über gibt es ein Unterhaltungsprogramm mit örtlichen Künstlern. Darüber hinaus gibt es einen Markt mit Buden und Erfrischungsgetränken. Als Höhepunkt des Tages findet um 14:00 Uhr ein Straßenumzug mit farbigen Wagen statt, die von örtlichen Vereinen gebaut wurden und mit deren Mitgliedern bemannt sind. Am 21. November 2009 wurde das Festival zum zweiten Mal abgehalten.

Bekannte Einwohner

In Warialda wurde Elizabeth Kenny (1880–1952), die weltbekannte Pionierin auf dem Gebiet der Behandlung der Poliomyelitis, geboren.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kenny, Elizabeth (1880–1952).] In: Australian Dictionary of Biography. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Taufbecken, in dem Schwester Kenny getauft wurde, befindet sich in der Church of England in der Stewart Avenue und ist auch heute noch in Gebrauch.

Ebenfalls wurde hier Olive Rose Fitzhardinge (1881–1956), die in den 1930er-Jahren eine bekannte Rosenzüchterin in Warrawee war (was auch der Name ihrer am meisten bekannten Rose ist), geboren.<ref>Sydney Morning Herald, 30. Januar 1931. S. 9</ref>

Weblinks

Commons: Warialda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />