Zum Inhalt springen

Vendetta (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. Dezember 2025 um 08:54 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Vendetta
Allgemeine Informationen
Herkunft Schweinfurt, Bayern, Deutschland
Genre(s) Speed Metal, Thrash Metal (bis 1988)
Neo-Thrash, Groove Metal (ab 2003)
Aktive Jahre
Gründung 1984, 2002
Auflösung 1990
Website www.vendetta-band.de
Aktuelle Besetzung
Klaus „Heiner“ Ullrich
Thomas „Lubber“ Krämer
Mario Vogel
Michael „Opf“ Opfermann
Frank Heller
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Andreas „Samson“ Samonil († 2024)
E-Gitarre, anfangs auch Gesang
Achim Hömerlein „Daxx“
Gesang, E-Gitarre
Michael „Micky“ Wehner
E-Gitarre
Frank Schölch
E-Gitarre
Mario Hahn

Vendetta ist eine bayerische Thrash-Metal-Band aus Schweinfurt, die im Jahr 1984 gegründet wurde, sich 1990 auflöste und 2002 wieder zusammenfand.<ref>Vendetta (GER), abgerufen am 23. September 2012. </ref>

Geschichte

Die Band wurde im Jahr 1984 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Demos, folgte im Jahr 1987 das Debütalbum Go and Live… Stay and Die, dem sich 1988 Brain Damage anschloss. Nach einer Tournee zusammen mit Tankard, Helstar und Sodom, folgten Auftritte mit Bands wie Kreator, Destruction, Overkill und Metal Church. Im Jahr 1992 löste sich die Band vorerst auf.

Seit 2002 ist die Band wieder aktiv, wobei jedoch nur noch Bassist Heiner von der früheren Besetzung blieb. Für die Rechte an ihren Aufnahmen musste die Band einen Rechtsanwalt für einen nach eigenen Angaben langen Rechtsstreit engagieren.<ref name=metalcovenant>MettleAngel: interview_vendetta, abgerufen am 24. September 2012.</ref> 2007 wurde das Album Hate bei Metal Axe Records veröffentlicht. Danach erreichte die Gruppe einen Vertrag bei Massacre Records. Die Band begab sich mit Dan Swanö in das Unisound Studio, um Feed the Extermination aufzunehmen, das im Dezember 2011 veröffentlicht wurde.<ref>VENDETTA German Thrash since 1987, abgerufen am 23. September 2012.</ref>

Stil

Die Band spielte in ihrer früheren Zeit klassischen Speed- und Thrash-Metal.<ref name=bloodchamber>Michael Meyer [mm]: Bloodchamber.de » CD-Reviews » V » Vendetta - Hate, abgerufen am 23. September 2012.</ref> Der Gesang von Micky Wehner wurde als Mischung aus Kai Hansen und Dirk Schröder (Iron Angel) beschrieben.<ref name=metalunderground>CROMCarl: Vendetta - "Feed The Extermination" (CD), abgerufen am 24. September 2012.</ref> Das Debütalbum „strotzt nur so vor Breaks, schnellen Parts, schneidenden Gitarrenriffs und massig Soli“, wobei Siebi von Heavyhardes.de die zahlreichen Breaks besonders hervorhebt, „was man in dieser Form von einer jungen Band bis dato (1987) mit Ausnahme der fast zeitgleich aufstrebenden Paradox nicht zu hören bekam. Okay, lassen wir Mekong Delta und deren Debüt mal außen vor, denn diese hatten einen ganz anderen musikalischen Ansatz, nämlich Klassik mit extremem Metal zu verbinden. Vendetta waren da doch mehr Metal im traditionellen Sinne […].“<ref name=heavyhardes3226>Siebi: Vendetta - Go And Live... Stay And Die (Remastered), abgerufen am 24. September 2012.</ref> Das Album wurde außerdem mit den Frühwerken von Metallica verglichen<ref name=rocktimes>Stefan Gebauer: Vendetta - Go And Live...Stay And Die / Brain Damage, abgerufen am 24. September 2012.</ref><ref name=bnrmetal><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vendetta (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bnrmetal.com, abgerufen am 24. September 2012.</ref> und betont, dass die Band in einem Song so viele Riffs verarbeite wie andere auf einem ganzen Album<ref name=heavyhardes3226/><ref name=rocktimes/>.

Auch das zweite Album Brain Damage wurde mit Metallicas Frühwerken verglichen<ref name=bnrmetal/><ref name=heavyhardes3227>Siebi: Vendetta - Brain Damage, abgerufen am 24. September 2012.</ref><ref>Vendetta - Brain Damage, abgerufen am 24. September 2012.</ref>; „gerade im Stakkatoriffing mit den melodischen Lickläufen darüber zeigt sich ein ähnliches Musikverständnis“<ref name=heavyhardes3227/>; außerdem fielen Vergleiche zu Sacred Reich<ref name=heavyhardes3227/>. Die Stücke waren zum Teil „noch komplizierter und vertrackter“ und klangen „fast schon progressiv […]. Zudem wurde auch noch mehr auf eingängige Melodien und Gitarren-Harmonien gesetzt, wodurch streckenweise das Tempo etwas zurückgeschraubt wurde.“<ref name=rocktimes/>

Die Demoaufnahmen zwischen der Wiedervereinigung und dem Album Hate „verkörperten den klassischen Vendetta-Klang“ bei gleichzeitiger moderner Ausrichtung<ref name=metalcovenant/>; die Band kündigte jedoch an, sich nach den Demoaufnahmen stark verändert zu haben, das neue Album klinge wie eine Mischung aus altem Metal und neuen Elementen<ref name=metalcovenant/>. Seit Hate sind Einflüsse aus dem Groove Metal deutlich hörbar, wobei Bands wie Machine Head<ref name=bloodchamber/>, Pantera<ref name=bloodchamber/>, Dearly Beheaded<ref name=heavyhardes3406>Siebi: Vendetta - Hate, abgerufen am 24. September 2012.</ref> und Am I Blood<ref name=heavyhardes3406/> genannt werden. Der Stil der Band unterscheidet sich von dem früherer Veröffentlichungen außerdem durch den Gesang von Mario Vogel, der gegenüber Wehner weniger melodisch ist und mehr in Richtung Shouting geht.<ref name=metalunderground/>

In ihren Liedtexten behandelt die Band politische und sozialkritische Themen.<ref name=metalcovenant/><ref name=rocktimes/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vendetta Inks Deal With Massacre Records (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.indianmusicrevolution.com, abgerufen am 24. September 2012.</ref>

Diskografie

  • 1985: System of Death (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1986: Suicidal Lunacy (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 1987: Go and Live… Stay and Die (Album, Noise Records)
  • 1988: A Cautionary Tale / And the Brave Man Fails (Split mit Sabbat, Noise Records)
  • 1988: Brain Damage (Album, Noise Records)
  • 2003: Demo 2003 (Demo, Eigenveröffentlichung)
  • 2007: Hate (Album, Metal Axe Records)
  • 2011: Feed the Extermination (Album, Massacre Records)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />