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Kamakshi

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Kamakshi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), aus kāma „Begehren; Liebe“ und akṣi „Auge“, also etwa: „die Lustäugige“,<ref name="Michaels">Axel Michaels, Der Hinduismus – Geschichte und Gegenwart, C.H. Beck Verlag München 1998, 2. Auflage 2012, ISBN 978-3-406-54974-8, Seite 256</ref> „die Liebesäugige“<ref name="Bellinger">Gerhard J. Bellinger: Knaurs Lexikon der Mythologie, München 1999, ISBN 3-8289-4154-0, Seite 257: Kāmākshi</ref> oder „die Wünsche von den Augen Ablesende“), auch Sri-Kamakshi-Ampal (śrī: ehrenvolle Anrede auf Sanskrit, ampal: „Göttin“ auf Tamil) eingedeutscht Kamadchi oder auf Tamil Kamatci genannt,<ref name="Baumann2003" details="Seite 26">Martin Baumann, Brigitte Luchesi, Annette Wilke (Hrsg.): Tempel und Tamilen in zweiter Heimat. Hindus aus Sri Lanka im deutschsprachigen und skandinavischen Raum, Würzburg 2003, ISBN 3-89913-300-5</ref> ist die hinduistische, tamilische, hauptsächlich in Südindien verehrte Muttergöttin sowie Göttin der Barmherzigkeit, die aus der offenen Himmelswölbung hervorging, um die Devas von den Asuras zu befreien und den „Dämon“ Bhandakasura erschlug.<ref name="Bellinger" />

In Ostindien ist Kamakshi unter dem Namen Kamakhya bekannt.<ref>Devdutt Patnaik: Desirable Goddess Kamakshi. The Times of India, 26. September 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/articles.timesofindia.indiatimes.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

In manchen Regionen kennt man sie auch als Lalitambika oder Tripurasundari.<ref name="Baumann2003" details="z. B. Seite 132" />

Mythologie und Verehrung

Die Legende besagt, dass Kamakshi Verehrung in Form eines Shiva-Lingams aus Sand unter einem Mango-Baum verrichtete und so um Shivas Hand zum Heiraten anhielt.<ref name="kanchikamakshi" />

Kamakshi galt ursprünglich als wilde und blutdurstige Göttin, die erst durch den heiligen Shankara gezähmt und in eine milde Form verwandelt worden sein soll. Dazu setzte dieser der Legende zufolge das Sri-Chakra, das das Wesen der Göttin von Grund auf verwandelte.<ref name="Baumann2003" details="Seite 133 /> Neben rein brahmanischen Ritualen gehören zur Verehrung der Kamakshi auch tantrische Elemente.<ref name="Baumann2003" details="z. B. Seite 126, 133" />

Kamakshi ist Inbegriff von Schönheit, Ruhe und Frieden. Sie fordert nichts, sondern verströmt Liebe und Güte, wenn man sie bittet und dabei ihr Bildnis betrachtet. Der gütige Blick (Darshana) der Göttin erfüllt alle an sie gerichteten Bitten und Wünsche und ist in ihren Ritualen von zentraler Bedeutung. Die Göttin ist ganz Auge.<ref name="Michaels" />

Tempel

In Hamm in Nordrhein-Westfalen befindet sich der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel als der größte Hindu-Tempel zu ihren Ehren in Deutschland und der zweitgrößte Europas. Dieser orientiert sich in der Bauweise an dem für Hindus wichtigen Kanchi-Kamakshi-Tempel in Kanchipuram in Tamil Nadu.<ref>About Kanchi Kamakshi Temple. Webseite des Sri Kanchi Kamakshi Amman Temple in Kanchipuram (Tamil Nadu, Indien), 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juni 2020; abgerufen am 7. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ein weiterer wichtiger Kamakshi-Tempel befindet sich auch in Goa in Shiroda und in Chennai (früher Madras) im indischen Bundesstaat Tamil Nadu.

Ikonographie und Symbolik

Kamakshi ist eine vierarmige Göttin. In ihren oberen Händen trägt sie unter anderem Pfeile aus Blumen und ein Band, mit dem sie symbolisch die Menschen mit den Göttern verbindet, in ihren unteren Händen eine Lotusblüte oder einen Papagei und einen Bogen aus Zuckerrohr (beides auch Attribute des Kama). Sie kann auf einem Lotus sitzend im Lotussitz (Padmasana)<ref name="Baumann2003" details="Seite 129, Abbildildung /> und mit einem lächelnden Gesichtsausdruck dargestellt werden. Häufig trägt sie eine hohe Krone, neben der ein Halbmond zu sehen ist sowie ein rotes Sari. Unter ihr befindet sich stets das dreidimensionale Sri-Chakra-Symbol, ein abstraktes, tantrisches, dreieckiges Diagramm (auch Yantra oder Sriyantra genannt).<ref name="Baumann2003" details="z. B. Seite 123, 133" /> Diese abstrakte Form ist für die Göttin weitaus wichtiger als die anthropomorphe Darstellungsweise.<ref name="Baumann2003" details="Seite 132, 133" /> Der Körper der Göttin ist häufig mit Blumen, Goldschmuck, Perlen, Edelsteinen und einer Girlande um ihren Rücken verziert. Kamakshis Symbole stehen für Tatkraft, Schutzgewährung, Güte und Fruchtbarkeit.

Bezug zu anderen Gottheiten

Kamakshi ist eine göttliche Form von Parvati.<ref name="kanchikamakshi">About Goddess Kamakshi. Webseite des Sri Kanchi Kamakshi Amman Temple in Kanchipuram (Tamil Nadu, Indien), 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juni 2013; abgerufen am 24. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kāmākṣī ist auch Beiname der Shakti Shivas.<ref name="Bellinger" />

Weblinks

Commons: Kamakshi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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