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Gus Arriola

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Datei:Gus Arriola, 1949.jpg
Gus Arriola (1949)

Gustavo „Gus“ Arriola (* 17. Juli 1917 in Florence, Arizona; † 2. Februar 2008 in Carmel-by-the-Sea, Kalifornien)<ref name="annex">Gus Arriola auf annexgalleries.com (englisch), abgerufen am 22. September 2012</ref> war ein US-amerikanischer Comiczeichner. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seinen Comicstrip Gordo.

Leben und Werk

Arriola wurde als jüngstes von neun Kindern eines mexikanischen Einwanderers geboren.<ref name="latimes.com">Mary Rourke: Cartoonist created popular Latino comic strip 'Gordo' auf latimes.com (englisch), abgerufen am 22. September 2012</ref> Seine Mutter starb früh<ref name="annex" /> und seine Familie zog mit ihm nach Los Angeles, als Arriola acht Jahre alt war.<ref name="latimes.com" /><ref name="anb.org">Gus Arriola auf anb.org (englisch), abgerufen am 22. September 2012</ref> Dort besuchte er die Manual Arts High School und nach deren Abschluss im Jahr 1935 fand er eine Anstellung im Studio von Charles Mintz.<ref name="anb.org" /> Im Jahr 1937 wechselte Arriola zu Metro-Goldwyn-Mayer, wo er in der Zeichentrickabteilung arbeitete.<ref name="latimes.com" /><ref name="anb.org" /> Auf der Grundlage von Zeichentrickfiguren, die er im Jahr 1940 entwickelte, kreierte Arriola den daily strip Gordo, dessen erste Episode am 24. November 1941 erschien.<ref name="anb.org" /> Der Comic um einen mexikanischen Farmer wurde im Oktober 1942 durch die Einberufung Arriolas unterbrochen, konnte aber im Mai 1943 zumindest als Sonntagsseite fortgesetzt werden.<ref name="anb.org" /> Im Jahr 1943 heiratete er auch Mary Frances Sevier, die er bei Metro-Goldwyn-Mayer kennengelernt hatte.<ref name="latimes.com" /> Bei der Armee arbeitete er in einer Einheit, die Schulungsfilme erstellte.<ref name="anb.org" /> Nach der Entlassung Arriolas aus der Armee im Jahr 1946 setzte er Gordo wieder als daily strip fort.<ref name="anb.org" /> Der Strip, der zu seinen erfolgreichsten Zeiten von 270 Zeitungen abgedruckt wurde, wurde von Arriola bis zum März 1985 fortgesetzt und dann eingestellt.<ref name="anb.org" />

Nach Aufenthalten in La Jolla, Kalifornien, und Phoenix, Arizona, ließ sich Arriola im Jahr 1956 in Carmel-by-the-Sea nieder.<ref name="anb.org" /> Er starb, nachdem er an Parkinson und Krebs erkrankt war.<ref name="latimes.com" /> Mit seiner Frau hatte er einen gemeinsamen Sohn, der im Alter von 35 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam.<ref name="latimes.com" />

Literatur

  • Andreas C. Knigge: Comic-Lexikon, Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1988, ISBN 3-548-36554-X, S. 74–75.

Weblinks

Commons: Gus Arriola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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