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Sebastian Gevert

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Sebastian Gevert Vorlage:SportPicto
Datei:2023057132855 2023-02-26 DVV Pokal Finale - Sven - 1D X MK II - 0084 - B70I7518.jpg
Sebastian Gevert 2023
Porträt
Geburtsdatum 23. Juni 1988
Geburtsort Mexiko-Stadt, Mexiko
Größe 2,04 m
Position Diagonalangriff
Vereine
2003–2006
2006–2007
2007–2010
2010–2011
2011–2012
2012–2016
2016–2017
2017–2018
seit 2018
Club Deportivo Manquehue
SSF Fortuna Bonn
Club Deportivo Manquehue
Portol Palma Mallorca
SC Espinho
evivo / SWD Powervolleys Düren
Jihostroj České Budějovice
Noliko Maaseik
SWD Powervolleys Düren
Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2012
2017
2018
2020
2021
2022
2023
portugiesischer Meister
tschechischer Meister
belgischer Meister
DVV-Pokalfinalist
DM-Dritter
DM-Dritter
DVV-Pokalfinalist
Stand: 7. März 2023

Sebastian Gevert (* 23. Juni 1988 in Mexiko-Stadt<ref name="VM">Olaf Krohn: 24 Stunden für den Weg nach Hause. Hrsg.: Volleyball-Magazin. März 2019, S. 40–41.</ref>) ist ein chilenischer Volleyballspieler. Der Diagonalangreifer ist Nationalspieler und wurde in mehreren Ländern nationaler Meister. Seit 2018 spielt er wieder bei den SWD Powervolleys Düren, mit denen er 2020 und 2023 das Pokalfinale erreichte.

Karriere

Gevert wurde in Mexiko geboren, als sein Vater dort beruflich für Bayer tätig war.<ref name="VM" /> Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie nach Santiago de Chile.<ref name="VM" /> Sein Vater Ricardo und sein Onkel Alex spielten Mitte der 1980er Jahre beim TSV 1860 München in der deutschen Bundesliga.<ref>Evivo: Siegen – auch im Namen der Väter. Aachener Zeitung, 20. März 2013, abgerufen am 19. Mai 2018.</ref> Seine Brüder Cristóbal und Juan Pablo waren chilenische Nationalspieler.<ref name="volejbal">Sebastian Gevert loni vyřadil Jihostroj z Poháru CEV. Teď je novým univerzálem Českých Budějovic. volejbalcb.cz, 31. Mai 2016, abgerufen am 19. Mai 2018 (tschechisch).</ref> Er begann seine eigene Karriere 2003 in Chile beim Club Deportivo Manquehue.<ref name="Fevochi">SC Espinho oficializó arribo de Gevert. Fevochi, 25. Juli 2011, abgerufen am 20. September 2012 (spanisch).</ref> In der Saison 2006/07 spielte der Diagonalangreifer, der bereits während seiner Jugend einige Zeit in Deutschland verbracht hatte und neben der chilenischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt,<ref name="AN2012">Guido Jansen: Gevert verstärkt Evivo-Angriff. Aachener Nachrichten, 23. April 2012, abgerufen am 20. September 2012.</ref> für SSF Fortuna Bonn.<ref name="Fevochi" /> Anschließend kehrte er zurück nach Manquehue.<ref name="Fevochi" /> 2010 wechselte der Kapitän der chilenischen Nationalmannschaft zu Portol Palma Mallorca.<ref name="Fevochi" /> Dort spielte er im Challenge Cup, der für den Verein jedoch nach einer Runde beendet war.<ref name="CEV">Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)</ref> Die folgende Saison verlief für Gevert erfolgreicher. Mit dem SC Espinho gewann er durch einen Erfolg im Finale gegen Benfica Lissabon die portugiesische Meisterschaft.<ref name="Eltee"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil bei Eltee Volley (Memento vom 18. Mai 2017 im Internet Archive); abgerufen am 10. Februar 2024 (englisch).</ref>

Im Sommer 2012 wurde der Diagonalangreifer vom deutschen Bundesligisten evivo Düren verpflichtet.<ref name="AN2012" /> Mit dem Verein erreichte er in der Saison 2012/13 das Playoff-Viertelfinale der Bundesliga und das Halbfinale im DVV-Pokals. Ein Jahr später unterlagen die Dürener mit Gevert jeweils im Viertelfinale beider Wettbewerbe. Erfolgreicher verlief die Saison 2014/15, in der sich die SWD Powervolleys erst im Halbfinale des DVV-Pokals und der Bundesliga geschlagen geben mussten. In der Saison 2015/16 spielte Gevert mit Düren international und erreichte im CEV-Pokal das Viertelfinale. In den nationalen Wettbewerben unterlag die Mannschaft im Pokal-Achtelfinale und im Playoff-Viertelfinale jeweils der SVG Lüneburg. Nach der Saison verließ Gevert Düren<ref>Abschied von den Powervolleys: Sebastian Gevert verlässt Düren. Aachener Zeitung, 25. Mai 2016, abgerufen am 25. Mai 2016.</ref> und wechselte nach Tschechien zu Jihostroj České Budějovice.<ref name="volejbal" /> Mit dem Verein gewann er in der Saison 2016/17 die tschechische Meisterschaft.<ref name="Eltee" /> Außerdem kam er ins Achtelfinale des Challenge Cup. 2017 ging der Diagonalangreifer zum belgischen Verein Noliko Maaseik.<ref>Maaseik trekt Sebastian Gevert aan. 9. Juni 2017, abgerufen am 19. Mai 2018 (niederländisch).</ref> Mit Maaseik wurde er in der Saison 2017/18 belgischer Meister.<ref>Noliko Maaseik voor het eerst sinds 2012 nog eens kampioen. De Standaard, 28. April 2018, abgerufen am 19. Mai 2018 (niederländisch).</ref> In der Champions League erreichte das Team die erste Playoff-Runde.

Anschließend kehrte Gevert zu den SWD Powervolleys Düren zurück.<ref>Die Powervolleys-Rückkehrer setzen sich ehrgeizige Ziele. Aachener Nachrichten, 17. Mai 2018, abgerufen am 19. Mai 2018.</ref> Mit der Mannschaft erreichte er das Halbfinale im DVV-Pokal und das Viertelfinale in den Bundesliga-Playoffs. Dabei wurde er zum Topscorer der Liga.<ref>Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)</ref> Im DVV-Pokal 2019/20 kam Gevert mit den SWD Powervolleys ins Finale, das die Mannschaft gegen die Berlin Recycling Volleys verlor. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, stand Düren auf dem sechsten Tabellenplatz. In der Saison 2020/21 unterlagen die SWD Powervolleys im Playoff-Halbfinale gegen Berlin und wurden Dritter. In der folgenden Saison schied Düren mit Gevert im Viertelfinale des DVV-Pokals aus. Im Playoff-Halbfinale verlor die Mannschaft ebenfalls gegen den VfB Friedrichshafen und belegte damit erneut den dritten Platz in der Meisterschaft. In der Saison 2022/23 spielte Gevert mit den SWD Powervolleys in der Gruppenphase der Champions League. Im DVV-Pokal 2022/23 erreichte er mit seiner Mannschaft das Finale, das in Mannheim gegen die Berlin Recycling Volleys verloren ging. Die Bundesliga-Saison endete für Düren im Playoff-Halbfinale ebenfalls gegen Berlin. In der Saison 2023/24 unterlagen die SWD Powervolleys im DVV-Pokal hingegen bereits im Viertelfinale gegen die WWK Volleys Herrsching und im CEV-Pokal schieden sie im Achtelfinale aus. In den Bundesliga-Playoffs verloren die SWD Powervolleys als Tabellensechster im Viertelfinale gegen den VfB Friedrichshafen.

Geverts Vertrag in Düren wird nach der Saison 2023/24 nicht verlängert.<ref>Powervolleys trennen sich nach der Saison von Sebastian Gevert. Aachener Zeitung, 15. März 2024, abgerufen am 15. März 2024.</ref>

Weblinks

Commons: Sebastian Gevert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />