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Satemin

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Satemin
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89)&title=Satemin 52° 57′ N, 11° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89) 52° 57′ 23″ N, 11° 5′ 44″ O
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Fläche: 2,6 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 89 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Satemin, Stadt Lüchow (Wendland). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29439
Vorwahl: 05841
Satemin (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
Satemin (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
Lage von Satemin in Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Satemin ist ein Ortsteil der Stadt Lüchow (Wendland) im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Das gesamte Rundlingsdorf, das drei Kilometer westlich von Lüchow im Wendland liegt, steht mit seiner Kirche, den Zufahrtsstraßen, dem Dorfplatz und den anschließenden Hofanlagen unter Denkmalschutz.

Geschichte

Im 19. Jahrhundert wurde in Satemin jährlich am 18. Juli ein bekannter und beliebter Jahrmarkt abgehalten. Auf dem „Sateminer Markt“ gab es neben den Marktständen auch Tanzmöglichkeiten, in der Dorfmitte ein handbetriebenes Karussell und eine Theaterspielbude.

Bei einem verheerenden Brand am 15. August 1850 brannte bis auf die Kirche und das Spritzenhaus das gesamte Dorf nieder. Sämtliche Häuser wurden noch in demselben Jahr 1850 in einheitlicher Bauweise wieder aufgebaut, und auf dem jeweiligen Spruchbalken wird stets die Feuersbrunst beklagt. Seitdem wurde auch der Jahrmarkt nicht mehr abgehalten. Der in der Gegend bekannte plattdeutsche Vers „Up de Markt to Satemin danze ick mit min Kathrin“ erinnert noch an den Markt.<ref>Erich Kulke: Wendlanddörfer Gestern und Heute. Lüchow 1987, S. 29</ref>

Am 1. Juli 1972 wurde Satemin in die Kreisstadt Lüchow eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 232.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Rundling Satemin Panorama.jpg
Blick in den Rundling Satemin; Häuser Nr. 19 bis 23

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Kirche
Datei:SateminChurch3.jpg
Kirche mit Friedhof und ehem. Pfarrhaus am südlichen Ortseingang

Die Kirche zu Satemin wurde im 14. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtet, die trotz einer späteren Erweiterung aus Backsteinen das Erscheinungsbild der Kirche bestimmen. Im Inneren der Kirche finden sich Figuren der Heiligen Katharina, Dorothea, Maria, Petrus, Thomas, Simon und Jacobus Maior. Es handelt sich dabei um Reste eines spätgotischen Schnitzaltars, der aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammt.<ref>SATEMIN Stadt Lüchow, Kr. Lüchow-Dannenberg. Ev. Kapelle. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1161 f.</ref> Die Kirche wurde in den Jahren 2005 bis 2008 innen und außen saniert.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Wolfgang Billig: Zur Lebensgeschichte des Georg Friedrich von der Hude von 1712 bis 1738 Pastor zu Satemin und Wustrow. In: Norddeutsche Familienkunde 36. 1987, S. 161–172.

Weblinks

Commons: Satemin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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