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Zeitverlag

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2026 um 11:41 Uhr durch imported>ZEIT Verlagsgruppe (Ich habe die Info zum Umsatz der ZEIT Verlagsgruppe aktualisiert.).
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Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Zeitverlag Logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1946
Sitz Hamburg
Leitung Nils von der Kall, Vorsitzender der Geschäftsführung; Iris Ostermaier, Christian Röpke
Mitarbeiterzahl 1400 (Stand: 2024)
Umsatz 309,7 Mio. Euro (Stand: 2025)
Branche Journalismus
Website zeit-verlagsgruppe.de

Der Zeitverlag (vollständig: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG) wurde im Jahr 1969<ref name=":1">Karl-Heinz Janssen, Haug von Kuenheim, Theo Sommer: Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute. Siedler, München 2006, ISBN 978-3-88680-847-2, S. 236.</ref> gegründet und ist für die Herausgabe der Wochenzeitung Die Zeit verantwortlich, die seit 1946 existiert.

Eigentümer des Verlages sind die Dieter von Holtzbrinck Medien (DvH Medien) sowie die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit jeweils 50 %.<ref name=":0">KEK Mediendatenbank – Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co KG. In: kek-online.de. Abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref>

Geschichte

Am 14. Februar 1946 erhielten Gerd Bucerius, Lovis H. Lorenz, Richard Tüngel und Ewald Schmidt di Simoni von der britischen Besatzungsbehörde die Lizenz zur Herausgabe der Wochenzeitung. Am 1. Juli 1965 gründete Bucerius gemeinsam mit Richard Gruner und John Jahr senior die Gruner + Jahr, den damals zweitgrößten deutschen Pressekonzern. Am 1. Januar 1973 übertrug er seine Anteile an Gruner + Jahr der neu gegründeten Bertelsmann AG. 1969 wurde Die Zeit aus der Bertelsmann AG herausgelöst und anschließend der neue Zeitverlag gegründet.<ref>Karl-Heinz Janssen, Haug von Kuenheim, Theo Sommer: Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute. Siedler, München 2006, ISBN 978-3-88680-847-2, S. 236.</ref>

Von 1977 bis 1982 leitete Diether Stolze den Verlag. Ab 1985 führte Bucerius' Lebensgefährtin Hilde von Lang (bis 1990 gemeinsam mit Helmut Schmidt, der seitdem Herausgeber war) die Geschäfte des Verlags.

Ab dem 1. Juli 1996 gehörte der Zeitverlag zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.<ref>Alexander Smoltczyk: Die Zeichen der »Zeit«. In: Der Spiegel. 25. Januar 1998, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. Oktober 2022]).</ref> Mit Wirkung zum 1. Juni 2009 übernahm die von Dieter von Holtzbrinck neu gegründete Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH (DvH Medien) 50 % der Anteile.<ref>Jens Schröder: Holtzbrinck verkauft an Holtzbrinck. In: meedia.de. 26. März 2009, abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref> Die übrigen 50 % des Kapitals liegen bei der Georg von Holtzbrinck GmbH & Co KG Zeitverlag Beteiligungsgesellschaft.<ref name=":0" />

Chronik

Publikationen (Auswahl)

Wochenzeitung

Die Zeit, seit 21. Februar 1946, wöchentlich (donnerstags, online Vorabend)

Online

Periodika

Bücher

Eine Auswahl von jeweils 100 bedeutenden Büchern eines Genres ist die Zeit-Bibliothek, als Buch erschienen im Suhrkamp Verlag.

Verlagsstruktur

Mit dem Zeit Weltkunst Verlag mit Sitz in Hamburg und Berlin hat der Zeitverlag eine hundertprozentige Tochter,<ref>Kontakt/Impressum. In: weltkunst.de. Zeit Weltkunst Verlag, abgerufen am 3. August 2022.</ref> die u. a. die Zeitschrift Weltkunst und die Zeitung Kunst und Auktionen veröffentlicht, sowie zeitweise auch Künstler – Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. Eine weitere der aktuell elf Tochtergesellschaften ist seit 2022 der Kommunikationsdienstleister Studio ZX<ref>th: Zeit-Verlag gründet Agentur Studio ZX. In: meedia.de. Busch Glatz Germany, 18. November 2021, abgerufen am 3. August 2022.</ref> sowie seit 2014 das digitale Weiterbildungsangebot Zeit Akademie.<ref>Zeit Akademie als digitale Plattform. In: boersenblatt.net. Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 1. September 2014, abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref> Der Verlag richtet jährlich ca. 150 Veranstaltungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung aus.<ref>Unsere Marken & Produkte. In: Zeit Verlagsgruppe. Abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref> Durch die Übernahme sowie Umbenennung vom Spotlight Verlag im Jahr 2018 ist die ZEIT Sprachen GmbH seitdem eine weitere Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe, welche sich auf unterhaltsame Sprachlern-Medien und Sprachmagazine spezialisiert hat.<ref>Sprachen vermitteln: Das ist die Mission von ZEIT SPRACHEN! In: unternehmen.zeit-sprachen.de. ZEIT Sprachen GmbH, abgerufen am 17. August 2025.</ref>

Auszeichnungen

Im Mai 2012 wurde die Jakob Fugger-Medaille des Verbandes der Bayerischen Zeitungsverleger, einer der renommiertesten deutschsprachigen Preise für das Zeitschriftenwesen, erstmals nicht an eine Einzelperson, sondern an die Herausgeber, Verleger, Geschäftsführer, Chefredaktion und Mitarbeiter der Zeit verliehen.<ref>dapd: Zeitungen: "Die Zeit" mit Jakob Fugger Medaille 2012 ausgezeichnet. In: Die Welt – welt.de. 2. Mai 2012 (welt.de [abgerufen am 12. Oktober 2022]).</ref>

Literatur

  • Die Zeit. Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur. Zeitverlag Bucerius, Hamburg 1946ff. (Erscheint wöchentlich)
  • Christian Haase, Axel Schildt (Hrsg.): Die Zeit und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. Göttingen 2008.
  • Ralf Dahrendorf: Liberal und unabhängig. Gerd Bucerius und seine Zeit. C.H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46474-2.
  • Mathias von der Heide, Christian Wagner: „Weiter rechts als die CDU“. Das erste Jahrzehnt der „Zeit“. In: Lutz Hachmeister, Friedemann Sierung (Hrsg.): Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47597-3, S. 165–184.
  • Karl-Heinz Janßen, Haug von Kuenheim, Theo Sommer (Hrsg.): Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung 1946 bis heute. Siedler, Berlin 2006, ISBN 3-88680-847-5.

Weblinks

Einzelnachweise

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