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Nadelfabrik Zitternberg

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Die Nadelfabrik Zitternberg bei Gars war die erste und einzige Nadelfabrik der Österreichisch-Ungarischen Monarchie.

Geschichte

Emil Hanebeck, Sohn einer Fabrikantenfamilie aus Iserlohn, die ebenso bereits Nadeln erzeugte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Nadelfabrik Friedrich Hanebeck (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iserlohn.de, abgerufen am 28. März 2014.</ref> erwarb 1899 die Gebäude der aufgelassenen Amon-Mühle in Zitternberg und errichtete dort eine Nadelfabrik, die 1901 den Betrieb aufnahm und bis zu 40 Arbeiter beschäftigte. In der Öst. Nadelfabrik Gars, Ges.m.b.H.<ref>Firmenprotokollierungen. In: Wiener Zeitung. Band 1921, Nr. 254. Wiener Zeitung, Wien 6. November 1921 (onb.ac.at).</ref> wurden Nadeln aller Art wie Nähnadeln, Stricknadeln oder Anstecknadeln hergestellt, beispielsweise eine „Kaiser-Jubiläums-Nadel“ zum 60. Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Joseph I. Das Unternehmen hatte auch eine Betriebsfeuerwehr, die damals erste im Bezirk Horn. Die Fabrik wurde 1938 geschlossen und das Gelände an die Firma Häusermann verkauft.

In der Villa am Werksgelände befindet sich heute eine Galerie. Die nach Plänen von Josef Hoffmann 1924 errichtete Villa Gretl in der Weisergasse in Gars war das Privathaus von Emil Hanebeck<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/noe-gestalten.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>. Nach ersten Planungen für die Fassade und den Grundriss ließ Hoffmann mit dem Pagodendach Elemente der asiatischen Baukunst einfließen. Die verwendete Rautenornamentik war stilbildend für viele Garser Häuser der Zwischenkriegszeit<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.residenzverlag.at</ref>.

Das Areal wurde nach dem Anschluss Österreichs von der Firma Häusermann-Fabrik chemischer Gravuren übernommen, die von Wien hierher zog. Nach Kriegsende wurde es von sowjetischen Besatzern der USIA eingegliedert.<ref>Gerhard A. Stadler Nadelfabrik Zitternberg im Industriellen Erbe Niederösterreichs → dies ist keine korrekte Quellenangabe</ref>

Literatur

  • Industrie-Compass: Österreich, Čechoslowakei, Jugoslavien, Ungarn Compassverlag, 1931.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 35′ 10,7″ N, 15° 39′ 5,3″ O

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