Im Jahre 2000 trat er in den Kapuzinerorden ein, wo er während seines sechsjährigen Aufenthalts die Kunst der Ikonenmalerei erlernte. Vor besonderer Bedeutung in seiner Ausbildung zum Ikonenschreiber war der Erfahrungsaustausch mit orthodoxen Meistern, bei denen er die Herstellung der Ikonen nach der ursprünglichen Technik der Byzantinischen Kunst kennenlernte.
Seit dem Jahre 2003 schreibt er Ikonen (bei der Ikone handelt es sich um ein Bildwerk, das aus theologischer Sicht nicht gemalt oder gezeichnet, sondern geschrieben wird), erste Ikonen bildete er für seine Mitbrüder im Kapuzinerkloster. Er wirkte in Klöstern in Prag, Ujezd, Olmütz und Brünn.
Im Jahr 2006 entschied er sich, das ewige Ordensgelübde nicht abzulegen und verließ die Ordensgemeinschaft.
Im Jahr 2009 gründete er eine Ikonenwerkstatt in Prag.
Ausstellungen
In Wien in der Hütteldorfer Pfarrkirche in Wien hat er im Jahre 2012 eine Pfingst-Ausstellung seiner Ikonen veranstaltet. Während der Ausstellung hat er Ikonenmalerei live präsentiert.
In Zusammenarbeit mit den Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis Mariens veranstaltete er im Jahre 2011 eine Ausstellung mit dem Namen Ikonen in Olmütz.
Im Jahre 2009 nahm er an einer Meisterklasse teil, veranstaltet von der Nationalgalerie Prag, die mit einer gemeinsamen Ausstellung in den Räumen des Klosters zum heiligen Georg in der Prager Burg ihren Abschluss fand.
Franz von Assisi wurde der Legende nach von einem Seraph stigmatisiert. Deshalb lautet der Beiname des Heiligen auch „Seraphicus“. Die Orden der Franziskaner und Klarissen, deren Entstehung auf ihn zurückgeht, werden seraphische Orden genannt.