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Oberwillscheid

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Oberwillscheid ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Vettelschoß im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied.

Geographie

Oberwillscheid liegt 1,5 Kilometer westlich des Ortszentrums von Vettelschoß und schließt sich östlich an Kalenborn an. Die Ortschaft erstreckt sich auf einem nach Nordosten zum Erpeler Bach abfallenden Bergrücken und umfasst Höhenlagen zwischen 280 und 320 m ü. NHN. Dem am östlichen Rand von Oberwillscheid verlaufenden Erpeler Bach, auf diesem Abschnitt als Biotopkomplex ausgewiesen, fließen hier zwei Quellbäche zu.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biotopkomplex „Erpeler Bach bei Kalenborn“ (Memento vom 17. Mai 2018 im Internet Archive), Osiris Rheinland-Pfalz</ref> Der Ortsteil Willscheid ist rund 500 m in nordöstlicher Richtung entfernt. Am nördlichen Ortsrand wird Oberwillscheid von der Landesstraße 252 (Kalenborn–Vettelschoß) passiert.

Geschichte

Ein im heutigen Bereich von Oberwillscheid gelegener Hof, der Geroltshof, wurde vermutlich erstmals 1415 in einem Zinsregister Rorich III. von Rennenberg urkundlich erwähnt. Der Ort wurde damals als „Wyllenscheidt“ bezeichnet, wobei noch in einem „Bruderschaftsbuch“ des Kirchspiels Neustadt aus dem Jahre 1601 nicht zwischen Willscheid und Oberwillscheid unterschieden wurde. 1660 wurde bei einer Inventur im Gebiet des kurkölnischen Amtes Altenwied zu Oberwillscheid der Obristhof und der Unterste Hof gezählt.<ref>August Welker: Inventur im Amt Altenwied anno 1660. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied, 1977, S. 101–103.</ref> Im Rahmen von Volkszählungen war Oberwillscheid 1830 noch als Hof gemeinsam mit Willscheid verzeichnet<ref>Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolaische Buchhandlung, Berlin und Stettin 1830, S. 693</ref>, 1843 bereits getrennt als Weiler ausgewiesen und umfasste jeweils drei Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1843<ref name="dilibri1843">Topographisch-statistische Übersicht des Regierungs-Bezirks Coblenz, Coblenz: Hölscher, 1843, Seite 71</ref> 16
1885<ref name="gemeindelexikon">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 40
1987<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile (Excel; letzte Ausgabe 2015)</ref> 106

Literatur

  • Hans Heinrich Mohr: Reifstein und seine Deutung. In: Kretzhaus. Reifstein. Vettelschoß, Bad Tölz 2006, S. 232–237.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 37′ 13″ N, 7° 19′ 29″ O

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