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Reichardia picroides

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Reichardia picroides
Datei:Reichardia picroides sl3.jpg

Reichardia picroides

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Reichardia
Art: Reichardia picroides
Wissenschaftlicher Name
Reichardia picroides
(L.) Roth
Datei:Flore coloriée de poche du littoral méditerranéen de Gênes à Barcelone y compris la Corse (6244461022).jpg
Reichardia picroides, Illustration

Reichardia picroides ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Reichardia in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).<ref name="Jahn, Schönfelder" /> Deutsch wird die Art auch Bittere Reichardie genannt.<ref name="Schönfelder2008" /> Der Gattungsname Reichardia ehrt Johann Jacob Reichard (1743–1782), einen deutschen Arzt und Botaniker.<ref name="Burkhardt2016" />

Merkmale

Datei:Reichardia picroides8.jpg
Bittere Reichardie (Reichardia picroides), Blattrosette

Reichardia picroides ist ein ausdauernder Schaft-Hemikryptophyt, der Wuchshöhen von 10 bis 45 Zentimetern erreicht. Der Wurzelstock ist holzig und verdickt. Verzweigung und Blattform der Art sind sehr variabel. Die äußersten Hüllblätter messen 3 bis 5 × 1,5 bis 2,5 Millimeter. Ihr Hautrand ist bis zu 0,5 Millimeter breit. Die Körbchenstiele besitzen schuppenförmige Hochblätter.<ref name="Jahn, Schönfelder" /> Die äußeren Hüllblätter des Blütenkopfs sind eiförmig, zugespitzt und mit einem 0,3–0,5 Millimeter breiten Hautrand versehen.<ref name="Schönfelder2008" />

Die Blütezeit reicht von Januar bis Dezember.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.<ref name="Tropicos" />

Vorkommen

Reichardia picroides kommt im Mittelmeerraum vor. Man findet sie in den Ländern Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Portugal, Spanien, Gibraltar, auf den Balearen, Frankreich, Monaco, Italien, Sardinien, Sizilien und Korsika, Slowenien, Kroatien, auf der Balkanhalbinsel, in Bulgarien, Kreta, in der Ägäis, Zypern, in der europäischen und asiatischen Türkei, Syrien und im Libanon.<ref name="Euro+Med" /> Die Art wächst auf Sand- und Felsküsten, auf trockenem Brachland und auf Ruderalstellen. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 1100 Metern anzutreffen.<ref name="Jahn, Schönfelder" />

Belege

<references> <ref name="Jahn, Schönfelder"></ref> <ref name="Schönfelder2008"> Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 130.</ref> <ref name="Tropicos"> Tropicos. [1]</ref> <ref name="Euro+Med">Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). – In: W. Greuter & E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Reichardia picroides In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.</ref> <ref name="Burkhardt2016"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2016. ISBN 978-3-946292-10-4. doi:10.3372/epolist2016.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Reichardia picroides – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Bilder bei Herbario Virtual del Mediterraneo Occidental