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Geropogon hybridus

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Geropogon hybridus
Datei:Goat's Beard.jpg

Geropogon hybridus

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Geropogon
Art: Geropogon hybridus
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Geropogon
L.
Wissenschaftlicher Name der Art
Geropogon hybridus
(L.) Sch.Bip.

Geropogon hybridus ist die einzige Pflanzenart der Gattung Geropogon innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).<ref name="JahnSchönfelder1995" /> Deutsch wird er auch Hybrid-Bocksbart genannt.<ref name="Schönfelder2008" />

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Geropogon hybridus ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter sind 60 bis 80 Millimeter lang sowie etwa 3 Millimeter breit.<ref name="JahnSchönfelder1995" />

Generative Merkmale

Datei:Geropogon hybridus 1.jpg
Fruchtstand: Man sieht deutlich, dass die randständigen Früchte keine Haare, sondern Borsten an der Spitze tragen.

Die Blütezeit reicht von April bis Juli. Die Blütenkörbchen haben einen Durchmesser von 30 bis 50 Millimetern und sind wenigblütig. Die etwa 8 Hüllblätter sind doppelt bis dreimal so lange wie die Hülle. Die rosa- bis lilafarbenen Zungenblüten sind kürzer als die Hülle.<ref name="JahnSchönfelder1995" />

Die Achänen sind geschnäbelt, die randständigen mit fünf ungleich langen rauen Borsten, die übrigen mit fedrigen Haaren.<ref name="Schönfelder2008" /> Der Schnabel ist kürzer als die Frucht.<ref name="JahnSchönfelder1995" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12 oder 14.<ref name="IPCN" />

Ökologie

Geropogon hybridus ist ein Schaft-Therophyt.<ref name="JahnSchönfelder1995" />

Vorkommen

Geropogon hybridus kommt ursprünglich im Mittelmeerraum vor. Auf den Kanaren, auf Madeira und Porto Santo und auf der Krim ist ihre Ursprünglichkeit fraglich.<ref name="Euro+Med" /> Geropogon hybridus wächst in Olivenhainen, Weiden, Brachland und Ruderalstellen. Auf Kreta siedelt sie in Höhenlagen von Meereshöhe bis 850 Metern.<ref name="JahnSchönfelder1995" />

Taxonomie

Die Gattung Geropogon wurde 1763 durch Carl von Linné aufgestellt. Die Typusart ist Geropogon glaber <templatestyles src="Person/styles.css" />L. Als Lectotypus wurde 1988 (LINN-945.1) durch C. Díaz de la Guardia und G. Blanca in El género Geropogon L. (Compositae, Lactuceae). in Lazaroa, Volume 9, 1988, S. 38 festgelegt.<ref name="Tropicos" />

Synonyme für Geropogon hybridus <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Sch. Bip. sind Geropogon glaber <templatestyles src="Person/styles.css" />L.<ref name="Tropicos" />, Geropogon hirsutus <templatestyles src="Person/styles.css" />L., Tragopogon hybridus <templatestyles src="Person/styles.css" />L., Tragopogon geropogon <templatestyles src="Person/styles.css" />Rouy nom. illeg., Tragopogon glaber <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Hill, Tragopogon hirsutus <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Hill.<ref name="Euro+Med" />

Belege

<references> <ref name="JahnSchönfelder1995"></ref> <ref name="IPCN"> Geropogon hybridus bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Tropicos"> Geropogon bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Euro+Med"> Werner Greuter: Compositae (pro parte majore): Datenblatt Geropogon hybridus In: Werner Greuter, Eckhard von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae. In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2006–2009.</ref> <ref name="Schönfelder2008"> Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 128.</ref> </references>

Literatur

  • C. Díaz de la Guardia, G. Blanca: El género Geropogon L. (Compositae, Lactuceae). In: Lazaroa, Volume 9, 1988, S. 31–44.

Weblinks

Commons: Geropogon hybridus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien