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Steinatalsperre

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Steinatalsperre
Steinatalsperre
Steinatalsperre
Steinatalsperre
Lage Landkreis Göttingen, Niedersachsen
Zuflüsse Steina (Ichte-Quellbach)
Abfluss Steina
Größere Orte in der Nähe Steina (zu Bad Sachsa)
Koordinaten 51° 36′ 43″ N, 10° 30′ 23″ OKoordinaten: 51° 36′ 43″ N, 10° 30′ 23″ O
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Erdschüttdamm
Bauzeit 1950–1954, 1958<ref name="Zeitreise" />
Höhe über Talsohle ca. 8 m<ref name="InfoTafTalsp" />
Höhe über Gründungssohle ca. 8,5 m<ref name="SteSteHWN" />
Höhe der Bauwerkskrone ca. 377,5 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Bauwerksvolumen ca. 15.000 m³<ref name="InfoTafTalsp" />
Kronenlänge ca. 80 m<ref name="InfoTafTalsp" />
Kronenbreite 4 m<ref name="InfoTafTalsp" />
Basisbreite 40 m<ref name="InfoTafTalsp" />
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 375 m ü. NHN<ref name="SchätzwertBfN" />
Stauseelänge ca. 300 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>dep1
Stauseebreite ca. 60 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>dep1
Speicherraum ca. 70.000 m³
(ca. 70 Mio. L)<ref name="InfoTafTalsp" />
Gesamtstauraum ca. 75.000 m³<ref name="SteSteHWN" />
(ca. 75 Mio. L)

Die Steinatalsperre ist eine aus Talsperre, Wasserwerk und Staubecken bestehende Stauanlage im Harz. Sie liegt nahe der Ortschaft Steina im gemeindefreien Gebiet Harz des Landkreises Göttingen in Niedersachsen.

Die Talsperre wurde am 19. November 1954<ref name="Zeitreise" /> als Rückhaltebecken eingeweiht und dient seit 1958<ref name="Zeitreise" /> als Trinkwassertalsperre. Ihr insgesamt 8,5 m<ref name="SteSteHWN" /> hoher Staudamm staut die Steina zum Steinastaubecken auf. Sie dient der Trinkwasserversorgung der Ortschaften Bad Sachsa, Osterhagen, Nüxei und Steina, weshalb sie mit den umliegenden Wäldern in einem Wasserschutzgebiet liegt.

Geographische Lage

Die Steinatalsperre liegt im Oberharz im Naturpark Harz. Sie erstreckt sich etwa 2,2 km nordnordwestlich von Steina, einem Ortsteil von Bad Sachsa am Ichte-Oberlauf Steina (auch Steinaer Bach genannt) – im Steinatal – und gehört zum Einzugsgebiet der Elbe. Nordöstlich erhebt sich als Westausläufer des Nesselkopfs (581,6 m ü. NHN) der Nesseltalskopf (ca. 580 m), südöstlich als Südsüdwestausläufer des Nesselkopfs der Steintalskopf (ca. 480 m) und westlich der Hüttenberg (509 m).

Staudamm

Der Erdschüttdamm entstand zwischen 1950 und 1954<ref name="Zeitreise" />. Er ist 8 m<ref name="InfoTafTalsp" /> über der Talsohle und 8,5 m<ref name="SteSteHWN" /> über der Gründungssohle hoch. Die Bauwerkskrone befindet sich auf etwa 377,5 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> Höhe, sie ist rund 80 m<ref name="InfoTafTalsp" /> lang, an ihrer Krone zirka 4 m<ref name="InfoTafTalsp" /> und an ihrer Basis etwa 40 m<ref name="InfoTafTalsp" /> breit. Das Bauwerksvolumen enthält zirka 15.000 m³<ref name="InfoTafTalsp" /> Erdmaterial.

Wasserwerk

Etwa 550 m unterhalb des Staudamms steht nahe dem Waldhotel im Steinatal das Wasserwerk, das 1958<ref name="Zeitreise" /> seinen Betrieb aufnahm. Es dient der Trinkwasserversorgung von Bad Sachsa, Osterhagen, Nüxei und Steina.

Im März 2024 erfolge der Spatenstich für den Neubau des Wasserwerks im Steinatal. Als Projekt „Klimawandelgerechte Trinkwasseraufbereitung am Beispiel der Talsperre Steina“, bekommt der Wasserwerk Neubau eine Förderung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Fertigstellung des Wasserwerkes war für Ende 2024 geplant. Zeitgleich mit dem Spatenstich, haben die Stadtwerke Bad Sachsa auch einen neuen Internetauftritt eigens für die Talsperre freigeschaltet.<ref>Spatenstich für den Neubau des Wasserwerks im Steinatal auf LauterNEUES, 26. März 2024.</ref> Bis zu 250.000 Kubikmeter Trinkwasser werden nach der Inbetriebnahme jährlich in das Netz der Stadtwerke Bad Sachsa eingespeist, das sind etwa 55 Prozent des jährlichen Wasserverbrauchs der Stadt. Die Aufbereitung des Trinkwassers erfolgt mit dem Biofiltrationsprinzip unter Einsatz von Ozon, welches vor Ort aus der Umgebungsluft hergestellt wird – vollständig ohne den Zusatz von Chlor.<ref>Thorsten Berthold: Highech-Wasser aus Bad Sachsa: Neustart steht unmittelbar bevor. In: Harz Kurier vom 28. Januar 2025, S. 16.</ref>

Das neue Wasserwerk an der Talsperre in Steina wurde am 1. Juni 2025, nach knapp einem Jahr Bauzeit, mit einer offiziellen Einweihungsfeier übergeben.<ref>Steinatalsperre Offizielle Website, abgerufen am 21. Juni 2025.</ref>

Staubecken

Das Steinastaubecken erstreckt sich in Nordnordwest-Südsüdost-Richtung auf etwa 300 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> Länge und ist maximal rund 60 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> breit. Es hat zirka 70.000 m³ (70 Mio. L)<ref name="InfoTafTalsp" /> Speicherraum und 75.000 m³<ref name="SteSteHWN" /> (75 Mio. L) Gesamtstauraum. Sein Stauziel liegt auf etwa 375 m<ref name="SchätzwertBfN" /> Höhe.

Anfahrt und Wandern

Zur Steinatalsperre gelangt man von Steina auf der Steinatalstraße. Vom am Ende dieser Sackgasse beim Waldhotel im Steinatal gelegenen Parkplatz Steinatal läuft man etwa 550 m bis zum Staudamm. Von dort aus kann man zum Beispiel nach Bad Sachsa, Bad Lauterberg oder zum Ravensberg wandern.

Die Steinatalsperre war bis 2016 als Nr. 43<ref name="SteSteHWN" /> in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Die Stempelstelle befindet sich wenige Meter südöstlich und damit unterhalb des Staudamms an einem kleinen Rastplatz (ca. 375 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>; 

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Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Zeitreise">Geschichte der Einheitsgemeinde Bad Sachsa (PDF; 1,98 MB), auf kulturoffensive-suedharz.de</ref> <ref name="InfoTafTalsp">Informationstafel zur Steinatalsperre</ref> <ref name="SteSteHWN">Harzer Wandernadel: einstige <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., aus harzer-wandernadel.de</ref> <ref name="SchätzwertBfN">Schätzwert laut <ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref></ref> </references>