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Kirche im Katharinenstift

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Mater Dolorosa
Bild existiert nicht, nur Dateiname angeben!Vorlage:Infobox Sakralbau/Wartung/bildGiebel der Kirche (2012)
Baubeginn: 1895
Einweihung: 1896
Baumeister: Carl Koeppen
Architekt: August Menken
Stilelemente: Historismus, Neogotik
Bauherr: St. Katharinenstift
Grundfläche: 15 × 15 m
Lage: 52° 31′ 49,95″ N, 13° 25′ 39,54″ OKoordinaten: 52° 31′ 49,95″ N, 13° 25′ 39,54″ O
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Anschrift: Greifswalder Straße 18
Berlin-Prenzlauer Berg
Berlin, Deutschland
Zweck: katholischer Gottesdienst
Pfarrei: Ss. Corpus Christi Berlin
Bistum: Erzbistum Berlin
Webseite: corpus-christi-berlin.de

Die 2026 profanierte, vormals römisch-katholische Kirche Mater Dolorosa im Katharinenstift im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg des Bezirks Pankow, eine Hallenkirche, die sich hinter einer Häusergruppe in der Greifswalder Straße befindet, steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Das Gotteshaus wurde als Hauskapelle des Katharinen-Stifts der Arenberger Dominikanerinnen (Kongregation der Schwestern der hl. Katharina von Siena im Orden des hl. Dominikus) gebaut. Die Kirche wurde auf das Patrozinium der Schmerzhaften Mutter Maria (Mater Dolorosa) geweiht. Am 1. August 1931 wurde die Kirche Gottesdienststätte der selbstständigen Kuratie St. Gertrud. Mit Fortgang der Schwesterngemeinschaft im Jahr 2001 fiel der Komplex an das Erzbistum Berlin. Die ansässige Gemeinde St. Gertrud behielt das Nutzungsrecht bis zum Jahr 2003, als sie mit der Pfarrei Ss. Corpus Christi fusioniert wurde. Die Kapelle hatte danach unterschiedliche Nutzer. Neben der deutschen Gemeinde erhielt die portugiesischsprachige Mission ihren Sitz im Komplex und nutzte die Kirche für ihre Gottesdienste. Seit 2013 war dort auch das Herz-Jesu-Kloster (Herz-Jesu-Priester) ansässig. Seit 1995 war in dem Gebäudekomplex neben der Kirche das Katholische Schulzentrum Edith Stein, eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für soziale Berufe in der Trägerschaft des Erzbistums Berlin, untergebracht.

Im April 2025 verkündete das Erzbistum Berlin, das Katharinenstift wegen Sanierungsbedarf und Sparzwängen zu verkaufen.<ref>Erzbistum verkauft traditionsreichen Standort in Berliner Zentrum. In: katholisch.de. 24. März 2025, abgerufen am 24. März 2025.</ref> Die Kirche wurde am 12. Februar 2026 profaniert.

Baubeschreibung

Von der Ende des 19. Jahrhunderts einsetzenden Bebauung in der Greifswalder Straße, die vom Königstor bis zur Grenze der Landgemeinde Neu-Weißensee verläuft, ist eine Gruppe von fünf 1863 erbauten Wohnhäusern in spätklassizistischen Formen erhalten. Auf den Höfen waren ursprünglich Ställe. Der fünfgeschossige Gebäudekomplex und die neugotische, mit einem Satteldach bedeckte Kirche, befinden sich hinter der vorgenannten Häusergruppe. Der Zugang erfolgt durch das Haus Nr. 18. Die Mauerwerksbauten sind verputzt und mit Klinkern abgesetzt. Die Kirche hat einen eingezogenen rechteckigen Chor. Das Innere des Kirchenschiffs ist mit einer umlaufenden Empore aus Holz versehen und von einem hölzernen Spitztonnengewölbe überdeckt.

Von der Erstausstattung sind drei Fenster der Mayer’schen Hofkunstanstalt erhalten. Die Glasmalereien zeigen das Gastmahl in Bethanien, Jesus Christus als Freund der Kinder und das Letzte Abendmahl.

Literatur

  • Christine Goetz, Matthias Hoffmann-Tauschwitz: Kirchen Berlin Potsdam. Berlin 2003.
  • Institut für Denkmalpflege: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR – Hauptstadt Berlin I. Berlin 1983.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />