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Ringwallanlage Almerskopf

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Ringwall Almerskopf
Datei:Wallburg Almerskopf Digitales Geländemodell.jpg
Digitales Reliefbild des Almerskopfs

Digitales Reliefbild des Almerskopfs

Alternativname(n) Ringwall Almerskopf am Löhnberger Tal
Staat Deutschland
Ort Merenberg-Barig-Selbenhausen
Entstehungszeit Latènezeit
Burgentyp Höhenbefestigung
Erhaltungszustand Ringwallanlage
Bauweise Stein
Geographische Lage 50° 32′ N, 8° 13′ OKoordinaten: 50° 31′ 49,5″ N, 8° 12′ 58,9″ O
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Höhenlage 336 m ü. NN
Ringwallanlage Almerskopf (Hessen)
Ringwallanlage Almerskopf (Hessen)

Der Ringwall Almerskopf ist eine Höhenburg vom Typus einer vorzeitlichen Ringwallanlage auf dem Almerskopf bei dem Ortsteil Barig-Selbenhausen der Gemeinde Merenberg im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen.

Beschreibung

Die RWA Almerskopf ist eine, im inneren Ring etwa 670 m Umfang messende, 3,3 ha große<ref>Mit eingerechneten Annex- und Abschnittswällen ergibt sich eine Fläche von sogar 7,1 ha. Berechnungen nach den Reliefdaten im hessischen Windatlas, September 2025.</ref> gut erhaltene Ringwallanlage aus der mittleren Latènezeit. Die ovale, Südwest-Nordost ausgerichtete Anlage ist vollständig bewaldet.

Ungefähr 2 km südlich befindet sich am Berg Höhburg, dem Roten Kopf und dem Hintersten Kopf drei weitere, bisher kaum erforschte Ringwallanlagen.

Aus dem digitalen Geländemodell ist ersichtlich, dass im Südwesten ein kleiner Annexwall (von heute noch etwa 165 m nachweisbar) vorgelagert war und von Norden nach Osten der Ringwall aus mindestens zwei Wällen bestand. Der dabei dem eigentlichen Ringwall vorgelagerte Wallabschnitt ist etwa 340 Meter lang. Zwischen diesen beiden Wällen liegt im nördlichen Teil ein etwa 105 Meter langer Abschnittswall als weiteres Annäherungshindernis.

Im Osten ist das Gelände durch einen alten Steinbruch komplett überformt, der die Reste der Anlage hier weitestgehend zerstört hat. Nach Südosten ist von Osten bis Südwesten ein weiterer heute nur noch angeflachter ca. 350 Meter langer Abschnittswall in einem Abstand von ca. 75 bis 100 Meter vorgelagert. Davor finden sich viele kleine Terrassen, die zur Annahme verleiten, dass diese in keltischer Zeit zur landwirtschaftlichen Nutzung angelegt wurden waren.

In einigen Abschnitten sind die Wälle durch größere Steinpackungen heute noch gut sichtbar.

Siehe auch

Literatur

  • F.-R. Herrmann, E. Schubert: Der Almerskopf bei Barig-Selbenhausen. Führungsblatt zu dem keltischen Ringwall nahe Merenberg, Kreis Limburg-Weilburg (= Band 150 von Archäologische Denkmäler in Hessen). Wiesbaden 1999, ISBN 3-89822-150-4, 16 Seiten.
  • Inventar der vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler von Hessen, Bände 1 – 2, Verlag F. Steiner, 1965, S. 155, 168 und 169

Weblinks

Commons: Ringwall Almerskopf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />