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Danka-System

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Datei:宗門人別改帳 Shumon Jinbetsu Aratamecho.jpg
Das shūmon ninbetsu aratamechō, oder danka-Register, des Dorfes Kumagawa (Fussa City Museum).

Im Danka-System ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), danka seido), auch bekannt als Jidan-System ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) jidan seido), unterstützten Haushalte (die danka) in Japan den örtlichen buddhistischen Tempel finanziell. Im Austausch dafür gewährte der jeweilige Tempel Unterstützung in spiritueller Hinsicht.

Auch wenn dieses System bereits seit der Heian-Zeit bekannt war, so wurde seine repressive Seite erst während des Tokugawa-Regimes der Edo-Zeit vollends genutzt. In dieser Zeit wurde die Registrierung eines jeden Haushalts bei einem buddhistischen Tempel verpflichtend. Vergleichbar mit einem Einwohnermeldeamt diente dies zum einen der Kontrolle der Bevölkerung, zum anderen sollte damit eine Ausbreitung des Christentums in Japan verhindert werden. Quasi als eine Bescheinigung für die Registrierung wurden sogenannte Terauke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ausgestellt, die somit auch als Beweis dienten, dass der betreffende Bürger kein Christ war. Aus diesem Grund wird dieses Verfahren auch als Terauke-System ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), terauke seido) bezeichnet, da der Tempel (tera) die Bescheinigung (uke) ausstellte. Die Terauke wurden von den lokalen Behörden im „Register der Religionszugehörigkeit“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gesammelt, wobei dem System eine eigene Behörde ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) mit dem Kommissar für religiöse Fragen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) vorstand.

Dieses verpflichtende System wurde zwar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges abgeschafft, dennoch blieb es auf freiwilliger Basis bis heute bestehen und stellt für die jeweiligen Tempel einen wichtigen Teil der finanziellen Absicherung dar.

Literatur