Zum Inhalt springen

Burg Moritzstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Mai 2024 um 05:45 Uhr durch imported>Hutch (Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Burg Moritzstein
Datei:Wenings-Burg-Moritzstein.jpg
Burgmannenhaus Moritzstein

Burgmannenhaus Moritzstein

Alternativname(n) Ysenburg-Birsteiner Hof
Staat Deutschland
Ort Gedern-Wenings
Entstehungszeit 18. Jahrhundert
Burgentyp Ortslage
Erhaltungszustand Burgmannenhaus, Torhaus, Mauerreste
Ständische Stellung Grafen, hess. Uradel
Geographische Lage 50° 23′ N, 9° 12′ OKoordinaten: 50° 23′ 10,2″ N, 9° 11′ 49,9″ O
 {{#coordinates:50,386163602222|9,1971994936111|primary
dim=200 globe= name= region=DE-HE type=building
  }}
Höhenlage 350 m ü. NN

Die Burg Moritzstein, früher Ysenburg-Birsteiner Hof, ist eine zum Teil erhaltene Burg (Reste des ehemaligen Schlosses Moritzstein) im Stadtteil Wenings der Kleinstadt Gedern im Wetteraukreis in Hessen.

Geschichte

Die Burg Moritzstein war früher Hauptteil der ysenburgischen Festungsstadt und über Jahrhunderte die Sommerresidenz der Grafen von Isenburg-Birstein. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Graf Moritz von Ysenburg und Birstein erbaut. Es wurde damals über die gesamte Länge der heutigen Amthofstraße errichtet und als Schloss Moritzstein bezeichnet. 1811 wurde das zum Teil verfallene Schloss an mehrere Bauernfamilien verkauft. Die Bauten wurden abgerissen und an deren Stelle neue Hofreiten errichtet. Der Wappenstein des ehemaligen Hauptportals des Schlosses ist noch erhalten und in der Kellermauer des Hauses Böck eingemauert. Erhalten blieb nur das Burgmannenhaus, das man heute kurz den „Moritzstein“ oder „Burg Moritzstein“ nennt. Von der eigentlichen Burg ist nur noch das Torhaus und eine Mauer (integriert in ein Stallgebäude) vorhanden.

Heutige Nutzung

Der Wappensaal des Gebäudes dient heute dem Ortsbeirat als Sitzungssaal und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Das Erdgeschoss beheimatet das Weningser Heimatmuseum mit überwiegend historischen bäuerlichen Arbeits- und Gebrauchsgegenständen.

Datei:Gedern Wenings Tor Burgstraße 7b.png
Torhaus

Literatur

  • Hans-Velten Heuson, Der Moritzstein zu Wenings und das Leben der Reyprechte zu Büdingen. In: Büdinger Geschichtsblätter IX/X, 1980–81, S. 235–240
  • Siegfried R.C.T. Enders: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Abteilung: Baudenkmale in Hessen. Wetteraukreis I. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Vlg. Vieweg, Braunschweig/Wiesbaden 1982, ISBN 3-528-06231-2
  • Rolf Müller (Hrsg.): Schlösser, Burgen, alte Mauern. Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S. 134.

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende