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Stefan Kaltenbrunner

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Datei:Stefan Kaltenbrunner - Buch Wien 2025.JPG
Stefan Kaltenbrunner (2025)

Stefan Kaltenbrunner (* 1967 in Vöcklabruck in Oberösterreich) ist ein österreichischer Journalist. Von 2019 bis 2023 war er Chefredakteur des österreichischen Nachrichtensenders PULS 24.<ref name="orf3337647">Kaltenbrunner geht als Puls-24-Chefredakteur. In: ORF.at. 25. Oktober 2023, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref><ref>Stefan Kaltenbrunner ist Chefredakteur von Puls 24. In: derStandard.at. 30. August 2019, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Er war Chefredakteur des Onlineportals der österreichischen Tageszeitung Kurier. Davor war er bis November 2015 Chefredakteur des österreichischen Monatsmagazins Datum.<ref>Michael Hafner: Interview: Stefan Kaltenbrunner – „In Österreich ist man ja schnell der Weltmeister…“ In: michael-hafner.at. 13. Februar 2012, abgerufen am 14. September 2025.</ref><ref name="Horizont">Herwig Stindl: Kaltenbrunner Chefredakteur bei „Datum“. In: horizont.at. 4. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2013;.</ref><ref>Herwig Stindl: Neuer Chefredakteur bei „Datum“. In: DiePresse.com. 4. Mai 2009, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Von September 2018 bis Juli 2019 war er Chefredakteur digital der Medienplattform Addendum.

Ausbildung

Aufgewachsen in Ampflwang im Hausruckwald studierte Kaltenbrunner nach dem Abschluss der Matura in Bad Ischl von 1988 bis 1996 Arabistik und als Nebenfach Afrikanistik an der Universität Wien, an der Witwatersrand University in Johannesburg, in Sanaa und in Kairo.<ref name="Journalist">Neue Jobs. In: Journalist.at. Ausgabe 08+09/2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2011;.</ref><ref>Neuer Chefredakteur bei Datum. In: derStandard.at. 4. Mai 2009, abgerufen am 14. September 2025.</ref><ref name="standard">Neuer stellvertretender Chefredakteur beim Monatsmagazin „Datum“. In: derStandard.at. 30. Juni 2008, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Sein Afrikanistikstudium schloss er 1995 mit einer Diplomarbeit über Fanakalo. Dokumentation einer Pidginsprache ab. Sein Kommilitone und Freund in Wien war Salam Pax.<ref>Stefan Kaltenbrunner: Mein Freund Salam. In: Datum. Heft 23/04, 1. Februar 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2013;.</ref>

Karriere

Von 1996 bis 2000 war er als freier Journalist für Zeitschriften und Tageszeitungen wie Welt am Sonntag, Format und News tätig.<ref name="standard" /> Seit dem Jahr 2000 arbeitete er beim News Verlag und seit 2003, zuletzt in der Chefredaktion für e-Media, ehe er 2008 als stellvertretender Chefredakteur zum Monatsmagazin Datum wechselte und für das Außenpolitikressort „Globus“ verantwortlich war.<ref name="Journalist" /><ref name="standard" /><ref>Kaltenbrunner: Jack Rabbit 3 – Das Multimedia-Genie. In: news.at. 8. Januar 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2013;.</ref> Kaltenbrunner wurde im Mai 2009 zum Chefredakteur befördert und führte 2011 für das Monatsmagazin Datum die öffentliche Blattkritik im Literaturhaus Wien wieder ein, die regelmäßig von mehr als 100 Personen besucht wurde.<ref name="Horizont" /><ref>Klaus Bichler: Wechselseitiges Lernen. In: ejo-online.eu. 23. März 2011, abgerufen am 14. September 2025.</ref>

Im Jänner 2016 verließ er Datum<ref>Chefredakteur Kaltenbrunner verlässt „Datum“. In: derStandard.at. 4. November 2015, abgerufen am 14. September 2025.</ref> und wechselte als Chefredakteur zu kurier.at.<ref>Kaltenbrunner führt nach „Datum“ ab 2016 kurier.at. In: derStandard.at. 11. November 2015, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Im Juli 2018 wurde bekannt, dass er kurier.at verlassen würde.<ref>Stefan Kaltenbrunner soll von kurier.at zu Mateschitz’ „Addendum“ wechseln. In: derStandard.at. 19. Juli 2018, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Im September 2018 wurde Kaltenbrunner Chefredakteur digital der Medienplattform Addendum.<ref>Kurier.at-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner wechselt zu „Addendum“. In: derStandard.at. 23. Juli 2018, abgerufen am 14. September 2025.</ref>

Im Juli 2019 wurde er Online-Chefredakteur von Puls4.<ref>Stefan Kaltenbrunner ist Chefredakteur von Puls 24. In: derStandard.at. 30. August 2019, abgerufen am 14. September 2025.</ref> Kurze Zeit später wurde er zum Chefredakteur News des neuen Nachrichtensenders PULS 24 bestellt.<ref>Stefan Kaltenbrunner wechselt zu Puls 4. 13. Juni 2019, abgerufen am 14. September 2025.</ref><ref>Kaltenbrunner verlässt Mateschitz’ „Addendum“ schon Richtung Puls 4. In: derStandard.at. 13. Juni 2019, abgerufen am 14. September 2025.</ref> 2022 war er gemeinsam mit dem Herausgeber von Mena-Watch, Erwin Javor, Herausgeber des Buches Israel. Was geht mich das an?.<ref name=":0">"Israel - was geht mich das an?" | MO | 07 11 2022 | 13:00. Abgerufen am 15. Oktober 2025.</ref> 2023 gab er seine Position als Chefredakteur des Nachrichtensenders Puls 24 auf.<ref name="orf3337647" />

Als freier Journalist liefert er unter anderem Beiträge für Emma.<ref>Stefan Kaltenbrunner: Der neue „Halal-Feminismus“. In: Emma. 13. September 2025, abgerufen am 14. September 2025.</ref>

Auszeichnungen

Unter seiner Führung wurde das Magazin Datum mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

2009 erhielt er als Chefredakteur zusammen mit Herausgeber Klaus Stimeder den Sonderpreis der Fachzeitschrift Der Österreichische Journalistfür das innovative Nischen-Qualitätsprodukt Datum“.<ref>Herbert Lackner zum „Journalist des Jahres“ gewählt. In: observer.at. 2. Januar 2010, abgerufen am 14. September 2025.</ref><ref>Die Presse hat die beste Redaktion des Jahres. In: DiePresse.com. 15. Dezember 2009, abgerufen am 14. September 2025.</ref>

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

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