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Wichturm

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Datei:Our Lady before Tyn Prague September 2016-1.jpg
Wichtürme am Turmhelm der Teynkirche in Prag

Als Wichturm wird ein kleines, nicht in der Bauwerksachse liegendes Türmchen auf Traufhöhe eines Turms oder Gebäudes bezeichnet.<ref>Folkhard Cremer, Georg Dehio: Regierungsbezirke Giessen und Kassel. Deutscher Kunstverlag, 2008, ISBN 978-3-422030-92-3, S. 1053</ref>

Wichtürme finden sich oft an den vier Ecken der Basis des Turmhelms von Kirchtürmen, so etwa bei St. Katharinen in Wolmirstedt oder der hier abgebildeten Teynkirche, die auf halber Höhe über weitere Türme verfügt. Auch an Stadttürmen und Stadttoren finden sich Wichtürme.<ref name="pauly">Paulys Real-Encyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Neue Bearbeitung. Band 18, Teil 1, 1939, S. 121. Zitat: „durch den Wichturm = porta vici kam man in den vicus herein, in das Viertel“.</ref> Siehe dazu auch Wiekhaus.

Etymologie

Die Etymologie des Begriffes ist umstritten. Zum einen könnte er von althochdeutsch wichan: (aus der Achse weichen) stammen, zum anderen aus dem lateinischen porta vici (Stadttor) abgeleitet sein.<ref name="pauly"/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />