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Kloster Eschenbach

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Klosterkirche Eschenbach
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Innenansicht der Klosterkirche
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Sonnenuhr auf dem Gästehaus des Klosters
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Kreuzgang

Das Kloster Eschenbach (lat. Abbatia B. M. V. et Sanctae Catharinae) ist eine Zisterzienserinnen-Abtei in Eschenbach im Kanton Luzern in der Schweiz. Es wurde um 1290 von Walther III., Freiherr von Eschenbach, gestiftet. Das Kloster ist mit der Pfarrkirche und der Totenkapelle als national bedeutend auf der Liste der Kulturgüter im Kanton Luzern aufgeführt.

Geschichte

Das Kloster geht auf eine Stiftung von Freiherr Walther dem III. von Eschenbach um das Jahr 1290 in Niedereschenbach in der heutigen Gemeinde Inwil zurück.<ref>Franziska Hälg-Steffen: Walter III. von Eschenbach. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. November 2004, abgerufen am 15. November 2019.</ref> Die Kapelle St. Katharina in Niedereschenbach erinnert noch heute an den Sitz des damals dem Augustinerorden angehörenden Klosters. Die Nonnen zogen im Jahre 1309 von Nieder- an den heutigen Standort in Obereschenbach. 1588 schlossen sich die Nonnen dem Orden der Zisterzienser an und lebten seither nach den Regeln des Heiligen Benedikts unter dem Motto „Bete und arbeite“. Im Jahre 1612 wurde das Gästehaus errichtet. 1625 wurde der Grundstein zur neuen Klosterkirche, 24 Klosterzellen, dem Kreuzgang und dem Kapitelhaus gelegt. 1683 wurde das Gästehaus erneuert und erweitert und es entstand die berühmte Sonnenuhr, welche die grösste ihrer Art in der Schweiz ist. 1910 wurde die neubarocke Klosterkirche erbaut und geweiht.<ref>Fonto: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen über das Kloster Eschenbach auf der Website der Gemeinde (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Oktober 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eschenbach-luzern.ch</ref> In der Klosterkirche befinden sich zwei Orgeln der Werkstätte Graf Orgelbau aus dem Jahr 1986.<ref>Eschenbach – Zisterzienserinnenklosterkirche (Hauptorgel) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt.</ref><ref>Eschenbach – Zisterzienserinnenklosterkirche (Chororgel) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt.</ref>

Äbtissinnen (Auswahl)

Literatur

  • Äbtissin und Konvent (Hrsg.): Das Gotteshaus zu U. L. Frau und St. Katharina in Obereschenbach. Teutsch, 1910.
  • Franz Gross-Weltert, Lothar Emanuel Kaiser: Eschenbach/Luzern. Zisterzienserinnenkloster und Pfarrkirche. Emmenbrücke 2010.
  • Hanspeter Marti: Die Zisterzienserinnenabtei Eschenbach von den Anfängen bis zur Gegenwart [historiographische Skizze des Forschungstandes]. In: Cistercienser Chronik 126 (2019), S. 17–39.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Kloster Eschenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 47° 7′ 57,7″ N, 8° 19′ 16,7″ O; CH1903: 666966 / 220567

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