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Hypsibarbus wetmorei

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Hypsibarbus wetmorei
Datei:Wetmors Barbe (Hypsibarbus wetmorei) 1.jpg

Hypsibarbus wetmorei

Systematik
ohne Rang: Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Unterordnung: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidei)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung: Hypsibarbus
Art: Hypsibarbus wetmorei
Wissenschaftlicher Name
Hypsibarbus wetmorei
(H. M. Smith, 1931)
Datei:Wetmors Barbe (Hypsibarbus wetmorei) 2.jpg
Hypsibarbus wetmorei

Hypsibarbus wetmorei ist ein mittelgroßer Karpfenfisch aus Südostasien. In Kambodscha heißt sie Trey Chhpin Krahorn, in Laos Pa Pak Gohm, in China {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dashi wuxubi), in Thailand Pla Ta Pak ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Vietnam. Die Wortbedeutung Hypsibarbus entstammt dem Altgriechischen: hypsi – hoch und barbus von Bart.<ref name="fishbase">Hypsibarbus wetmorei auf Fishbase.org (englisch)</ref>

Unterarten

Es werden zwei Unterarten unterschieden: Hypsibarbus wetmorei ssp. wetmorei im Einzugsbereich des Mekong, Mae NamChao Phraya und Mae Nam Mae Khlong und Hypsibarbus wetmorei ssp. tweediei auf der Malaiischen Halbinsel.<ref name="IUCN Red List"> http://www.iucnredlist.org/details/summary/181331/0</ref>

Vorkommen

Die Art kommt in Indochina im Flusssystem des Mae Nam Mae Klong, Mekong und Mae Nam Chao Phraya vor. Sie lebt weit verbreitet in Kambodscha (zum Beispiel im Mae Nam Tapi<ref name="IUCN Red List"/>), Laos, Thailand und Vietnam.<ref name="Tropical Fish Finder"/> Außerdem auf der Malaiischen Halbinsel in Malaysia (zum Beispiel im Sungai Pahang<ref name="IUCN Red List"/>).<ref name="fishbase"/>

Beschreibung

Hypsibarbus wetmorei hat einen langgestreckten und kompakten Körper und ähnelt vom Habitus und seiner Erscheinungsform dem Karpfen. Die Flossen sind teilweise rötlich bis orange gefärbt. Jungfische sind silberfarben und prägen ihre typische rötlich-braune<ref name="fishbase"/> Färbung erst im Adultstadium aus.<ref name="Tropical Fish Finder"> http://www.tropicalfishfinder.co.uk/stores_productsinfo.asp?store=54&prod=751</ref> Ihre Flossenformel lautet Dorsale 8, Anale 5.<ref name="fishbase"/> Der bislang größte mit der Angel gefangene Fisch wog 1,70 Kilogramm bei einer Länge von 40 Zentimetern und wurde 2005 im Kaempeng Sen Lake, Thailand gefangen. Auf der Malaiischen Halbinsel wurde sogar ein sechs Kilogramm schweres Exemplar erbeutet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fishing-worldrecords.comWorld Records: Hypsibarbus wetmorei (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Lebensweise

Wetmors Barbe lebt bentopelagisch in tropischen Gewässern mit 22 bis 25 °C Wassertemperatur. Sie kommt in Schwärmen im Mittelwasser oder am Grund mittelgroßer bis großer Waldflüsse vor. Sie bevorzugt Gewässer mit starkem Pflanzenbewuchs am Ufer und meidet stehendes Wasser.<ref name="IUCN Red List"/> Hypsibarbus wetmorei zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten, bewegt sich bei Hochwasser flussaufwärts.<ref name="fishbase"/> Hypsibarbus wetmorei ernährt sich von Insektenlarven<ref name="Tropical Fish Finder"/>, Krebstieren, Schnecken, sowie Blüten und Früchten der Überschwemmungswälder.<ref name="IUCN Red List"/>

Wirtschaftliche Bedeutung

Bislang ist es noch nicht gelungen, Hypsibarbus wetmorei dauerhaft in Teichen zu halten. Sie werden unter anderem mit Kiemennetzen gefangen.<ref>Walter J. Rainboth: Fishes of the Camobodian Mekong (FAO Species Identification Field Guide for Fishery Purposes), Food & Agriculture Organization of the United Nations (FAO), 1997, ISBN 978-92-5-103743-0, S. 97</ref> Wetmors Barbe wird auf lokalen Märkten als Frischfisch verkauft. Die Art hat als Aquarienfisch eine gewisse Bedeutung.<ref name="fishbase"/>

Gefährdungssituation

Obwohl der Bestand leicht zurückgegangen ist, gehört Hypsibarbus wetmorei noch nicht zu den gefährdeten Arten. Ihr Status ist „Least Concern“. Bedrohungen sind der Bau von Staudämmen, Überfischung, Gewässerverschmutzung durch Agrochemikalien und das Abholzen und Entfernen von Vegetation im Uferbereich.<ref name="IUCN Red List"/>

Anmerkungen und Einzelnachweise

<references />

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