Zum Inhalt springen

United States Institute of Peace

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026 um 17:59 Uhr durch imported>Jordi (Geschichte: lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
United States Institute of Peace
— USIP —
class="notheme" colspan="2" style="padding: 1em 0; text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Datei:United States Institute of Peace logo.svg
Bestehen seit 1984
Hauptsitz Washington, D.C.,
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
President and CEO Kenneth Jackson (seit 17. März 2025)
Website www.usip.org
Datei:Us-hqs-institute-of-peace-bldg.jpg
Hauptquartier des United States Institute of Peace, 2301 Constitution Avenue NW, Washington, D.C.

Das United States Institute of Peace (USIP) war eine US-amerikanische Bundeseinrichtung zur Erforschung und Verhinderung gewaltsamer Konflikte weltweit. Nach der Übernahme durch die Regierung während der zweiten Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident hat es seine Unabhängigkeit verloren und wurde umbenannt.

Geschichte

Die Behörde geht auf die von Präsident Carter eingesetzte Matsunaga Commission (unter Spark Matsunaga) zurück. Nach einer jahrelangen Kampagne u. a. von Milton C. Mapes beschloss der US-Kongress die Gründung des USIP und Präsident Ronald Reagan unterzeichnete 1984 das entsprechende Gesetz.<ref name="history">History of USIP | United States Institute of Peace. 4. November 2009, abgerufen am 18. März 2025.</ref>

Das in Washington, D.C. ansässige USIP erstellte Studien und führte Trainingsprogramme zu internationalen Konflikten und deren gewaltfreier Lösung durch. Es war in mehr als 30 Ländern tätig, darunter Sudan, Südsudan, Afghanistan, Pakistan und Irak. 2006 formierte das USIP die parteienübergreifende Iraq Study Group.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "The Iraq Study Group Report" The Way Forward – A New Approach.] In: The Iraq Study Group. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das Stiftungsgesetz verbietet es dem USIP, private Spenden anzunehmen; die Finanzierung aus Bundesmitteln sollte es eigentlich vor Einflussnahme schützen. Das Budget für 2025 umfasste ca. 55 Mio. Dollar.

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump wurde das Friedensinstitut am 17. März 2025 mithilfe der Polizei von der DOGE unter Elon Musk übernommen und der bisherige Präsident George Moose ausgesperrt und abgesetzt, wogegen er sich gerichtlich wehrt. Als neuer Präsident wurde Kenneth Jackson eingesetzt.<ref>„Doge ist in unser Gebäude eingebrochen“ – Musks Behörde stürmt US-Friedensinstitut. In: Die Welt. 19. März 2025, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> Die Maßnahme basiert auf einer Executive Order des Präsidenten vom 19. Februar 2025, mit der ursprünglich das Ziel verfolgt wurde, das USIP so weit wie möglich abzuschaffen.<ref>Commencing the Reduction of the Federal Bureaucracy. 20. Februar 2025, abgerufen am 18. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das US-Außenministerium teilte am 3. Dezember 2025 mit, das USIP heiße fortan Donald J. Trump Institute of Peace. Mit der Umbenennung solle der „größte Deal-Maker in der Geschichte unseres Landes“ gewürdigt werden.<ref>bbc.com: US Institute of Peace renamed after Trump, 4. Dezember 2025.</ref> Dass die Einrichtung entgegen den ursprünglichen Plänen doch weitergeführt und nun umbenannt wurde, steht nach Meinung von Beobachtern im Zusammenhang mit Trumps Bemühungen, den Friedensnobelpreis für sich zu beanspruchen.<ref>Friedensnobelpreis: Trump gibt US-Friedensinstitut seinen eigenen Namen. In: Handelsblatt. 4. Dezember 2025, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> Im Februar 2026 fand das erste Treffen des von Donald Trump initiierten internationalen Friedensrates im ehemaligen US-Friedensinstitut statt, das jetzt seinen Namen trägt.<ref>Patrick Diekmann: Erstes Treffen des „Friedensrates“: Xi und Putin kehren Trump den Rücken. In: T-Online. 19. Februar 2026, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>

Präsidenten
Person Zeitraum
Robert F. Turner 1986–1987
Samuel W. Lewis 1987–1992
Richard H. Solomon 1992–2012
Jim Marshall 2012–2013<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Foreign Policy, 23. Juli 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Kristin Lord 2013–2014 (kommissarisch)
Nancy Lindborg 2015–2020
Lise Grande 2020–2024
George Moose 25. April 2024–17. März 2025 (kommissarisch)<ref>Leadership. Abgerufen am 18. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kenneth Jackson 17. März 2025

Veröffentlichungen (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein