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Aloe khamiesensis

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Aloe khamiesensis
Datei:Aloe khamiesensis 15218080.jpg

Aloe khamiesensis

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe khamiesensis
Wissenschaftlicher Name
Aloe khamiesensis
Pillans

Aloe khamiesensis ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton khamiesensis verweist auf das Vorkommen auf dem Kamiesberg in Südafrika, wo die Art erstmals gesammelt wurde.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 126.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe khamiesensis wächst stammbildend, einzeln oder verzweigt etwa ab der Mitte. Die bis zu 1,5 Meter langen Stämme weisen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimeter auf. Sie sind mit den ausdauernden Resten der trockenen Blattbasen bedeckt. Die lanzettlich verschmälerten Laubblätter bilden dichte Rosetten. Ihre trübgrüne, undeutlich linierte Blattspreite ist etwa 40 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit. Auf der Blattoberfläche befinden sich wenige zerstreute, elliptische, weiße Flecken, die auf der Blattunterseite zahlreicher sind. Die stechenden, rötlichen Zähne am Blattrand sind 2 bis 4 Millimeter lang und stehen 5 bis 10 Millimeter voneinander entfernt.

Blütenstände und Blüten

Der Blütenstand besteht aus vier bis acht Zweigen und ist bis zu 90 Zentimeter lang. Die dichten, lang-konischen Trauben sind 25 bis 30 Zentimeter lang und 9 Zentimeter breit. Die eiförmig-spitzen Brakteen weisen eine Länge von 18 Millimeter auf und sind 8 Millimeter breit. Die orangeroten, grünlich gespitzten Blüten stehen an 25 Millimeter langen Blütenstielen. Die Blüten sind 30 bis 35 Millimeter lang und an ihrer Basis gerundet. Oberhalb des Fruchtknotens sind sie sehr leicht verengt. Ihre äußeren Perigonblätter sind nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen 2 bis 4 Millimeter aus der Blüte heraus.

Genetik

Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 14</math>.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Aloe khamiesensis ist in der südafrikanischen Provinz Nordkap im südlichen Namaqualand auf felsigen Hängen in den Bergen in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern, meist auf granitartigen Gestein, verbreitet.<ref>Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 658.</ref>

Die Erstbeschreibung durch Neville Stuart Pillans wurde 1934 veröffentlicht.<ref>South African Gardening. Band 24, 1934, S. 25.</ref>

Über die Gefährdung von Aloe khamiesensis liegen in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN nur unzureichende Daten vor.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: Hilton-Taylor, C., 1998. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 658.
  • Leonard E. Newton: Aloe khamiesensis. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 149–150.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Aloe khamiesensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien