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Aloe inyangensis

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Aloe inyangensis
Datei:Aloe inyangensis.jpg

Aloe inyangensis

Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe inyangensis
Wissenschaftlicher Name
Aloe inyangensis
Christian

Aloe inyangensis ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton inyangensis verweist auf das Vorkommen der Art auf dem Mount Inyanga in Simbabwe.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 118.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe inyangensis wächst stammbildend, verzweigt nahe der Basis und bildet dichte Klumpen von bis zu 2 Metern Durchmesser. Ihre Triebe sind bis zu 30 Zentimeter lang und 1,5 bis 2 Zentimeter breit. Die etwa acht bis zehn Laubblätter sind zweizeilig angeordnet. Ihre dunkelgrüne Blattspreite ist 15 bis 35 Zentimeter lang und 0,5 bis 1,5 Zentimeter breit. Auf der Blattoberseite können sich nahe der Basis wenige zerstreute Flecken befinden. Die Blattunterseite ist in der Nähe der Basis meist mit vielen sehr hell grünen, linsenförmigen Flecken besetzt. Die Zähne am weißen, knorpeligen Blattrand sind 0,5 Millimeter lang und stehen 1 bis 2 Millimeter voneinander entfernt. Der Blattsaft ist gelb.

Blütenstände und Blüten

Datei:Aloe inyangensis - Raceme - Gurungue (10312955403).jpg
Blütenstand

Der einfache Blütenstand ist 30 bis 50 Zentimeter lang. Die ziemlich lockeren, zylindrischen Trauben sind 6 bis 10 Zentimeter lang und 6 Zentimeter breit. Sie bestehen aus etwa 16 Blüten. Die breit eiförmigen, orange-braunen Brakteen weisen eine Länge von 18 bis 25 Millimeter auf und sind 6 bis 10 Millimeter breit. Die leuchtend scharlachroten Blüten sind an ihrer Mündung grünlich. Sie stehen an 25 bis 30 Millimeter langen Blütenstielen. Die Blüten sind 30 bis 37 Millimeter lang und an ihrer Basis gerundet. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen sie einen Durchmesser von etwa 7 Millimeter auf. Darüber sind sie nicht verengt. Ihre äußeren Perigonblätter besitzen leicht ausgebreitete Zipfel. Sie sind nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen kaum aus der Blüte heraus.

Systematik und Verbreitung

Aloe inyangensis ist in Simbabwe verbreitet. Aloe inyangensis var. inyangensis wächst auf dem Berg Inyangani und an der Grenze zu Mosambik auf Felsen in Höhenlagen von 1825 bis 2560 Metern. Aloe inyangensis var. kimberleyana ist nur auf dem Berg Inyangani in Höhenlagen von 1220 bis 1900 Metern verbreitet und wächst an feuchten Stellen auf Felsen sowie von Klippen hängend.<ref>Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 137–138.</ref>

Die Erstbeschreibung durch Hugh Basil Christian wurde 1936 veröffentlicht.<ref>Flowering Plants of South Africa Band 16, 1936, Tafel 640. (online)</ref> Es werden folgende Varietäten unterschieden:

  • Aloe inyangensis var. inyangensis
  • Aloe inyangensis var. kimberleyana <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Carter

Aloe inyangensis var. kimberleyana
Die Unterschiede zu Aloe inyangensis var. inyangensis sind: Die Triebe sind bis zu 1 Meter lang. Ihre Zweige sind robuster. Die Laubblätter sind dick und fleischig. Sie sind bis zu 40 Zentimeter lang und 2,5 Zentimeter breit.

Die Erstbeschreibung dieser Varietät erfolgte 1996 durch Susan Carter.<ref>Susan Carter: New Aloe Taxa in the Flora Zambesiaca Area. In: Kew Bulletin . Band 51, Nummer 4, 1996, S. 777–785 (Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).</ref> Das Artepitheton kimberleyana ehrt Rose und Mike Kimberley, die Susan Carter auf ihrer Tour durch das östliche Hochland von Simbabwe begleiteten.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 126.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 137–138.
  • Leonard E. Newton: Aloe helenae. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 148.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Aloe inyangensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien