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Kremmeldorf

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Kremmeldorf
Gemeinde Memmelsdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(223)&title=Kremmeldorf 49° 56′ N, 11° 1′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(223) 49° 56′ 16″ N, 11° 0′ 36″ O
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Höhe: 312 m ü. NHN
Einwohner: 223 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen nach Ortsteilen. Gemeinde Memmelsdorf, abgerufen am 10. Februar 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96117
Vorwahl: 09505
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Datei:Kremmeldorf-Lange-Strasse-6117031.jpg
Der Memmelsdorfer Gemeindeteil Kremmeldorf
Datei:Kremmeldorf-church-6117037.jpg
Der Herz-Jesu-Kapelle

Kremmeldorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Memmelsdorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Kremmeldorf hat eine Fläche von 5,057 km². Sie ist in 637 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7938,66 m² haben.<ref>Gemarkung Kremmeldorf (092207). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 22. Dezember 2025.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Schmerldorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Kirchdorf liegt am Leithenbach, einem linken Zufluss des Leitenbachs, und ist von Acker- und Grünland umgeben außer im Osten: hier erhebt sich die bewaldete Anhöhe Stammberg (460 m ü. NHN). Nördlich von Kremmeldorf gibt es einen Hohlweg, der als Geotop ausgezeichnet ist. Die Staatsstraße 2210 führt nach Schammelsdorf (1,5 km südlich) bzw. nach Köttensdorf (2 km nördlich). Die Kreisstraße BA 16 führt nach Schmerldorf (1 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1312 das erste Mal genannt. „Gut Cremelndorf“ war ein Gut, das zu Giech gehörte. Zusammen mit anderen Orten wurde es immer wieder verkauft. 1390 kam das Scheßlitzer Land zum Bistum Bamberg.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kremmeldorf aus 34 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Scheßlitz. Grundherren waren

Im Jahre 1802 kam Kremmeldorf an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Kremmeldorf gebildet, zu dem Schmerldorf gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Kremmeldorf, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).<ref name="W251">W. Weiß: Bamberg, S. 251f.</ref> 1964 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche von 5,039 km².<ref name="OV 1961" />

Am 1. Januar 1972 wurde Kremmeldorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Memmelsdorf eingemeindet.<ref></ref><ref>Memmelsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. Dezember 2025.</ref>

Baudenkmäler

In Kremmeldorf gibt es vier Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Memmelsdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Kirchweg 2: Ehemalige Schule, 1878 eingeweiht
  • Kirchweg 4: Katholische Kapelle Heiliges Herz Jesu
  • Lange Straße 12: Bauernhaus
  • Bildstock

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Kremmeldorf gibt es drei Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Kremmeldorf

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 212 253 262 250 277 266 292 293 328 331 332 321 308 323 343 314 284 306 281 415 432 390 319 356
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 44 47 54 54 53 54 57 60
Quelle <ref name="W251" /> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 136, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 832, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 127 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1002, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 949 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 993 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1014 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV2">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 134, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 877 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 646 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 146 (Digitalisat).</ref>

Ort Kremmeldorf

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002024
Einwohner 151 188 194 220 219 190 277 215 230 215 223
Häuser<ref name="Häuser" /> 30 36 35 35 38 41 53
Quelle <ref name="W251" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 290 (Digitalisat).</ref> <ref name="Einwohner"/>

Religion

Kremmeldorf ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich südlich des Bachs nach Mariä Himmelfahrt (Memmelsdorf) gepfarrt und nördlich des Bachs nach St. Kilian (Scheßlitz).<ref name="W139"/> Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Sebastian (Peulendorf) zuständig.<ref name="OV 1900"/>

Einrichtungen

  • Katholische Herz-Jesu-Kapelle
  • Freiwillige Feuerwehr, 1885 gegründet
  • Jugendraum

Literatur

Weblinks

Commons: Kremmeldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

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