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Paul Hunter Classic 2012

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Paul Hunter Classic 2012
European Tour 2012/13 – Event 1

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Turnierart: Minor-Ranking-Turnier
Teilnehmer: 212
Austragungsort: Stadthalle,
Fürth, Deutschland
Eröffnung: 23. August 2012
Endspiel: 26. August 2012
Sieger: EnglandEngland Mark Selby
Finalist: NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail
Höchstes Break: 147 (IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ken Doherty)
2011
 
2013

Das Arcaden Paul Hunter Classic 2012 war ein Snooker-Turnier, das vom 23. bis 26. August 2012 in der Stadthalle in Fürth ausgetragen wurde. Es war das vierte Event der Players Tour Championship 2012/13 und davon das erste Turnier der Betfair European Tour 2012/13. Damit war es ein offizielles Minor-Ranglistenturnier der Main-Tour und somit Bestandteil der Snooker-Saison 2012/13. Als neuer Hauptsponsor konnte Arcaden Shopping gewonnen werden, die unter anderem im benachbarten Erlangen ein Einkaufszentrum betreiben und in der Vorjahrestour bereits das Turnier in Fürstenfeldbruck gesponsert hatten.

Zum zweiten Mal übertrug Eurosport die Partien von Tisch 1 während der drei Haupttage live. Anders als im Vorjahr war der Bühnenraum der Halle mit dem Fernsehtisch nicht mehr durch eine verschiebbare Wand abgetrennt, es wurde lediglich der Zugang während der laufenden Partien eingeschränkt. Dadurch konnte auch die Sitztribüne auf einer Seite vergrößert werden. Neun weitere Tische waren wie in den Jahren zuvor auf den Rest der Fürther Stadthalle verteilt und frei zugänglich.

Von den Top 16 der Weltrangliste fehlten der Schotte Stephen Maguire und der Chinese Ding Junhui. Der Star des Vorjahres, Ronnie O’Sullivan, befand sich noch in seiner generellen Snooker-Auszeit. Trotzdem gab es auch in diesem Jahr wieder ein Maximum Break, Altmeister Ken Doherty gelang im 23. Jahr seiner Karriere sein erstes Break von 147 Punkten.<ref name="maximum">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Doherty Joins 147 Club.] In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Vorjahressieger war der Engländer Mark Selby. Er erreichte erneut das Finale und setzte sich mit 4:1 gegen Joe Swail durch. Somit schaffte er es nach Shaun Murphy 2009 als zweiter Spieler, seinen Titel zu verteidigen. Auch wenn Swail bis Mitte des Jahres noch der Maintour angehörte, war er der erste Amateur, der das Finale des Paul Hunter Classic erreichte.

Erstmals fand auch parallel zu dem PTC-Turnier ein Amateur-Cup statt, der eines von vier europäischen Turnieren ist, in denen es um einen Maintour-Startplatz für die nächste Saison geht. Das Finale wurde zeitgleich mit dem Halbfinale des Hauptturniers an einem Nachbartisch ausgetragen. Es gewann der Deutsche Patrick Einsle.

Preisgeld und Ranglistenpunkte

Preisgeld<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Prize Money.] In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ranglistenpunkte<ref name=":5" details="1.">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Tour Ranking Points Schedule 2012/2013 Season.] (DOC; 57 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Sieger 12.000 2.000
Finalist 6.000 € 1.600
Halbfinalist 3.000 € 1.280
Viertelfinalist 2.000 € 1.000
Achtelfinalist 1.250 € 760
Letzte 32 750 € 560
Letzte 64 500 € 360
Maximum Break<ref name="maximum" /> 1.895 €
Insgesamt 71.895 €
  • 1Nur Main-Tour-Spieler erhielten Ranglistenpunkte.

Vorrunde

Die 32 freien Plätze der Hauptrunde wurden am Donnerstag, dem 23. August und am Freitagabend, dem 24. August, in zwei Qualifikationsrunden vergeben. Für die zweite Runde waren zwölf Spieler direkt gesetzt, weitere 52 Teilnehmer spielten die restlichen 104 Bewerbern aus. Gleich fünf deutsche Spieler überstanden die Qualifikation, darunter Ex-Profi Patrick Einsle und der Deutsch-Engländer Phil Barnes, dem dies zum zweiten Mal in Folge gelang. Im dritten Anlauf schaffte es auch Alexander Ursenbacher ins Hauptturnier, der früher im Jahr zum ersten Mal Schweizermeister geworden war. Der österreichische U-21-Meister Andreas Ploner war ein weiterer erfolgreicher Qualifikant.

Auch diesmal gab es wieder viele Absagen unter den Amateuren, alleine acht der 19 ausgefallenen Qualifikationsspiele gingen auf ein Team aus Bahrain, das erstmals gemeldet hatte, aber nicht angetreten war.

Gespielt wurden alle Qualifikationsspiele auf vier Gewinnframes (Best-of-Seven). Die jeweiligen Sieger sind fett markiert, kl. bedeutet, dass der Spieler kampflos (durch Nichtantreten des Gegners) in die nächste Runde eingezogen ist.<ref name="WSA Draw" /><ref name="WSA Spielplan" />

Runde 1

Spiel Ergebnis Spiel Ergebnis
1 EnglandEngland Oliver Lines 4:0 DeutschlandDeutschland Thomas Scholl 27 DeutschlandDeutschland Phil Barnes 4:3 DeutschlandDeutschland Norbert Eckstein
2 IndienDatei:Flag of India.svg David Singh kl. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Itaro Santos 28 IslandDatei:Flag of Iceland.svg Brynjar Valdimarsson kl. BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Mohamed Omar
3 DeutschlandDeutschland Ronny Buchholz 0:4 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Alex Taubman 29 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Dragan Roša 4:1 ItalienItalien Michele Battaglia
4 EnglandEngland John Astley 4:0 SchwedenSchweden Ron Florax 30 EnglandEngland James Cahill 1:4 EnglandEngland Mark Vincent
5 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Sybren Sokolowski 0:4 EnglandEngland Dean Goddard 31 DeutschlandDeutschland Patrick Einsle 4:0 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ali Kirim
6 ItalienItalien Angelo Rizzo 1:4 EnglandEngland Adam Wicheard 32 BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Habib Subah kl. DeutschlandDeutschland Nicole Breitenstein
7 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Simon Morgan 0:4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Wan Chooi Tang 33 EnglandEngland Reanne Evans 1:4 OsterreichÖsterreich Andreas Ploner
8 EnglandEngland Oliver Brown kl. EnglandEngland Adrian Gunnell 34 PakistanDatei:Flag of Pakistan.svg Shahram Changezi kl. EnglandEngland Terry Challenger
9 EnglandEngland Lee Page kl. BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Eyad Mohammed Al-Ansari 35 BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Husain Mahmood kl. EnglandEngland Stuart Carrington
10 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Alexander Ursenbacher 4:0 NiederlandeNiederlande Laurin Winters 36 EnglandEngland Ian Glover 4:0 DeutschlandDeutschland Stefan Gerst
11 BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Hussain Fuad kl. DeutschlandDeutschland Hendrik Henschke 37 FrankreichFrankreich Stéphane Ochoiski 1:4 EnglandEngland Sam Harvey
12 BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Rami Ali kl. DeutschlandDeutschland Stefan Schenk 38 FrankreichFrankreich Alois Riegel 1:4 DeutschlandDeutschland Bernd Strnad
13 DeutschlandDeutschland Hendrik Glax 4:2 DeutschlandDeutschland Klaus-Dieter Geiger 39 DeutschlandDeutschland Michael Seidel 0:4 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Duane Jones
14 EnglandEngland Garry Steele 4:0 DeutschlandDeutschland Ralf Günzel 40 DeutschlandDeutschland Jörg Petersen 1:4 DeutschlandDeutschland Luca Kaufmann
15 EnglandEngland Chris Norbury 4:0 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Hans Blankaert 41 EnglandEngland Elliot Slessor 1:4 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Jack Bradford
16 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Jeff Jacobs kl. IndienDatei:Flag of India.svg Lucky Vatnani 42 NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail 4:0 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Bero Cerinski
17 DeutschlandDeutschland Dieter Meier 2:4 EnglandEngland Ricky Norris 43 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Marc J. Davis 4:3 DeutschlandDeutschland Sacha Breuer
18 DeutschlandDeutschland Robert Drahn kl. KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Tin Venos 44 NiederlandeNiederlande Maurice Le Duc kl. BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Tomasz Skalski
19 EnglandEngland Mitchell Mann kl. BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Wael Al Qassimi 45 EnglandEngland Greg Davis 2:4 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Kishan Hirani
20 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sebastian Lahruis 0:4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Alain Van Der Steen 46 EnglandEngland Joe Steele 1:4 EnglandEngland Kyren Wilson
21 BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Mohammed Al Shaikh kl. DeutschlandDeutschland Julian Treiber 47 DeutschlandDeutschland Felix Frede 0:4 EnglandEngland Alex Davies
22 MaltaDatei:Flag of Malta.svg Aaron Busuttil kl. Vereinigte Arabische EmirateDatei:Flag of the United Arab Emirates.svg Ali Abdul Kareem 48 DeutschlandDeutschland Ronny Pawlitza 1:4 DeutschlandDeutschland Ole Steiner
23 EnglandEngland Robert Valiant kl. EnglandEngland John Parkin 49 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Soner Sari 4:0 DeutschlandDeutschland Andreas Vetter
24 OsterreichÖsterreich Benjamin Buser kl. EnglandEngland Jeff Cundy 50 EnglandEngland Christopher Keogan kl. NiederlandeNiederlande Mario Wehrmann
25 NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Johnny Kells 4:3 DeutschlandDeutschland Kilian Baur-Pantoulier 51 DeutschlandDeutschland Tobias Hirmer 4:1 DeutschlandDeutschland Sherief Shemeis
26 DeutschlandDeutschland Rüdiger Fehrmann 4:3 DeutschlandDeutschland Robert Hofheinz 52 DeutschlandDeutschland Christof Biniarsch 0:4 EnglandEngland Liam Monk

Runde 2

Spiel Ergebnis Spiel Ergebnis
53 EnglandEngland Oliver Lines 4:2 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Itaro Santos 69 DeutschlandDeutschland Phil Barnes kl. IslandDatei:Flag of Iceland.svg Brynjar Valdimarsson
54 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Alex Taubman 2:4 EnglandEngland John Astley 70 EnglandEngland Ben Harrison 4:0 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Dragan Roša
55 EnglandEngland Justin Astley 4:1 EnglandEngland Dean Goddard 71 DeutschlandDeutschland Andreas Hartung 0:4 EnglandEngland Mark Vincent
56 EnglandEngland Adam Wicheard 4:1 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Wan Chooi Tan 72 DeutschlandDeutschland Patrick Einsle 4:0 DeutschlandDeutschland Nicole Breitenstein
57 EnglandEngland Oliver Brown 4:2 EnglandEngland Lee Page 73 OsterreichÖsterreich Andreas Ploner 4:1 EnglandEngland Terry Challenger
58 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Alexander Ursenbacher 4:0 DeutschlandDeutschland Hendrik Henschke 74 EnglandEngland Stuart Carrington 0:4 EnglandEngland Ian Glover
59 DeutschlandDeutschland Carl Rosenberger 4:3 DeutschlandDeutschland Stefan Schenk 75 EnglandEngland Sam Harvey 4:0 DeutschlandDeutschland Bernd Strnad
60 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Sanjin Kusan 4:0 DeutschlandDeutschland Hendrik Glax 76 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Duane Jones 4:0 DeutschlandDeutschland Luca Kaufmann
61 EnglandEngland Garry Steele 0:4 EnglandEngland Chris Norbury 77 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Jack Bradford 0:4 NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail
62 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Jeff Jacobs 1:4 EnglandEngland Ricky Norris 78 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Marc J. Davis 4:1 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Tomasz Skalski
63 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Tin Venos 0:4 EnglandEngland Mitchell Mann 79 OsterreichÖsterreich Dominik Scherübl 3:4 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Kishan Hirani
64 EnglandEngland Michael Wild 4:0 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Alain Van Der Steen 80 EnglandEngland Phil O’Kane 0:4 EnglandEngland Kyren Wilson
65 DeutschlandDeutschland Stefan Merkel 3:4 DeutschlandDeutschland Julian Treiber 81 DeutschlandDeutschland Oliver Kremp 0:4 EnglandEngland Alex Davies
66 DeutschlandDeutschland Matthias Porn 0:4 MaltaDatei:Flag of Malta.svg Aaron Busuttil 82 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Darko Hojan 0:4 DeutschlandDeutschland Ole Steiner
67 EnglandEngland John Parkin 2:4 EnglandEngland Jeff Cundy 83 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Soner Sari 1:4 EnglandEngland Christopher Keogan
68 NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Johnny Kells 4:1 DeutschlandDeutschland Rüdiger Fehrmann 84 DeutschlandDeutschland Tobias Hirmer 1:4 EnglandEngland Liam Monk

Endrunde

Für sechs der sieben Amateure aus dem deutschsprachigen Raum war nach der ersten Runde wieder Schluss, alle hatten Profis als Gegner zugelost bekommen, die zu stark für sie waren. Lediglich Phil Barnes zog kampflos in Runde 2 ein und konnte dort mit Liam Highfield einen Profi schlagen. Damit war er der erste Deutsche unter den letzten 32 bei einem PTC-Turnier. Highfield hatte zuvor die größte Überraschung der Auftaktrunde geschafft, als er den Weltranglistendritten Mark Williams aus dem Turnier geworfen hatte.

Danach ging das Favoritensterben weiter. Die aktuelle Nummer 2 Judd Trump, vor zwei Jahren Turniersieger, unterlag in Runde 3 Barry Hawkins, der zuvor bereits Neil Robertson ausgeschaltet hatte. Stephen Lee unterlag dem irischen Routinier Ken Doherty, der beflügelt von seinem Maximum Break in der Runde zuvor ein umkämpftes 4:3 erreichte. John Higgins scheiterte am indischen Neuprofi Pankaj Advani, der seinen ersten großen Erfolg bei einem Snooker-Profiturnier hatte. Aus den Top 10 blieben noch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Mark Selby sowie Shaun Murphy und Ricky Walden übrig, die bis ins Achtelfinale kamen.

Datei:Mark Selby Joe Swail PHC 2012.jpg
Die Finalisten Mark Selby und Joe Swail

Der Sonntag begann dann mit umkämpften Duellen der verbliebenen 16 Spieler. Einzig Barry Hawkins konnte ziemlich schnell den Ansturm des thailändischen Neuprofis Thepchaiya Un-Nooh abwehren und sich mit 4:1 durchsetzen. Michael White schlug in einem walisischen Duell Dominic Dale mit 4:2, verlor dann aber gegen Hawkins. Das zweite rein walisische Duell entschied Ryan Day gegen Jamie Jones ebenfalls mit 4:2 für sich, er traf danach auf den Inder Advani, der Mark King mit 4:3 niedergekämpft hatte. Day verlor überraschend klar mit 1:4. Die Topprofis Murphy und Walden trafen im Achtelfinale auf Joe Swail bzw. Andrew Norman, die beide am Ende der Saison 2011/12 ihren Profistatus verloren hatten. Beide Amateure konnten sich durchsetzen und trafen dann direkt aufeinander: Der erfahrenere Nordire setzte sich knapp im siebten Frame durch. Die längste Achtelfinalpartie lieferten sich Mark Selby und sein Landsmann Robbie Williams. Dreieinhalb Stunden kämpften sie gegeneinander, bis sich der Topfavorit im Entscheidungsframe durchsetzte, und brachten damit den Turnierplan in Verzug. Obwohl Selby danach gleich wieder gegen Ken Doherty antreten musste, der gegen Michael Wild ebenfalls sieben Frames benötigt hatte, setzte er sich schnell mit 4:0 durch, dem einzigen Zu-null-Ergebnis des Finaltags.

Im Halbfinale trafen dann mit Selby und Advani zwei Spieler aufeinander, die bereits in anderen Billard-Varianten Weltmeister geworden waren: der Engländer 2006 im Blackball und der Inder 2009 im English Billiards. Advani konnte zwar in Führung gehen, danach zog aber Selby mit 3:1 davon und gewann schließlich mit 4:2. Die zweite Partie der Vorschlussrunde entwickelte vor laufender Kamera große Spannung. Joe Swail ging mit 2:0 in Führung, Barry Hawkins konnte aber ausgleichen. Auch die erneute Führung des Nordiren konnte er kontern. Im Entscheidungsframe ging es dann nervös zu und beide Spieler vergaben Chancen zur vorzeitigen Entscheidung. Nach ein paar kuriosen Bällen war schließlich nur noch die schwarze Kugel übrig, die Swail über Bande einlochte.

Den besseren Start in das nach nur einer kurzen Pause für Swail stattfindenden Finale erwischte Mark Selby. Die ersten beiden Frames gingen an den Engländer, nachdem Swail noch nicht an die Halbfinalleistung anknüpfen konnte. Erst im dritten Frame kam er besser ins Spiel, doch Selby konnte nach einigem Kampf auf 3:0 erhöhen. Danach gelang dem Nordiren das höchste Break des Finales mit 89 Punkten, doch im fünften Frame gelang dann wieder Selby ein hohes Break und er gewann damit mit 4:1. Der Engländer verteidigte den Vorjahrestitel und seine Nummer-1-Position in der Weltrangliste. Für Swail waren es wichtige Punkte in seinem Kampf um die Rückkehr auf die Maintour im nächsten Jahr über die PTC-Wertung.<ref name="WSA Draw" /><ref name="WSA Spielplan" />

Runde 1 bis Achtelfinale

Turniermodus für alle Spiele einschließlich des Finales war Best-of-Seven (vier Gewinnframes). Die jeweiligen Sieger sind fett markiert, kl. bedeutet, dass der Spieler kampflos (durch Nichtantreten des Gegners) in die nächste Runde eingezogen ist.

Teil 1

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 2

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 3

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 4

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 5

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 6

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 7

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Teil 8

Vorlage:Turnierplan16-kompakt

Viertelfinale bis Finale

<templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Viertelfinale
Best of 7 Frames
Halbfinale
Best of 7 Frames
Finale
Best of 7 Frames
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ryan Day 1
IndienDatei:Flag of India.svg Pankaj Advani 4
IndienDatei:Flag of India.svg Pankaj Advani 2
EnglandEngland Mark Selby 4
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ken Doherty 0
EnglandEngland Mark Selby 4
EnglandEngland Mark Selby 4
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail 1
EnglandEngland Andrew Norman 3
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail 4
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail 4
EnglandEngland Barry Hawkins 3
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Michael White 1
EnglandEngland Barry Hawkins 4

Finale

Finale: Best of 7 Frames
Schiedsrichter/in: DeutschlandDeutschland Thorsten Müller
Stadthalle, Fürth, 26. August 2012<ref name="Snooker.org" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Paul Hunter Classic – Furth (ET1): Final – Match 211: Mark Selby v Joe Swail.] In: worldsnookerdata.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. März 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Mark Selby EnglandEngland 4:1 NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail
106:0 (56), 90:39 (64), 76:27, 0:83 (83), 103:22 (85)
85 Höchstes Break 83
Century-Breaks
3 50+-Breaks 1

Century-Breaks

Endrunde

<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Paul Hunter Classic – Furth (ET1) – Centuries.] In: worldsnookerdata.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/livescores.worldsnookerdata.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ken Doherty 147, 103
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Mark Williams 140
EnglandEngland Barry Hawkins 135, 111
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Joe Swail 135
EnglandEngland Mark Selby 127, 116, 112
EnglandEngland Judd Trump 122, 107
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Michael White 121, 108
EnglandEngland Joe Perry 120, 100
EnglandEngland John Astley 116
EnglandEngland Martin Gould 114
EnglandEngland Liam Highfield 113
EnglandEngland Alfie Burden 112
EnglandEngland Robbie Williams 112
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Mark Allen 112
EnglandEngland Jamie Cope 109
EnglandEngland Michael Wild 109
EnglandEngland Paul Davison 108
EnglandEngland Mark King 107
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Kurt Maflin 104
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ryan Day 104
EnglandEngland Shaun Murphy 104

Quellen

<references> <ref name="Snooker.org">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig European Tour Event One (2012).] Snooker.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

<ref name="WSA Draw">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Paul Hunter Classic draw and format.] (PDF; 306 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

<ref name="WSA Spielplan">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Paul Hunter Classic.] In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> </references>

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