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Waleri Belenki

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Waleri Belenki Vorlage:SportPicto
Persönliche Informationen
Name: Waleri Wladimirowitsch Belenki
Nationalität: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Gerätturnen
Geburtstag: 5. September 1969 (56 Jahre)
Geburtsort: Baku
Größe: 163 cm
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 4 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Medaillen
 Olympische Spiele
Teilnehmer für Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Vereintes Team
Gold Barcelona 1992 Mannschaftsmehrkampf
Bronze Barcelona 1992 Einzelmehrkampf
Turn-WM
Teilnehmer für SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Gold Stuttgart 1989 Mannschaftsmehrkampf
Gold Indianapolis 1991 Mannschaftsmehrkampf
Gold Indianapolis 1991 Pauschenpferd
Teilnehmer für Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Vereintes Team
Bronze Paris 1992 Barren
Teilnehmer für Vorlage:IOC/IOC
Bronze Birmingham 1993 Barren
Teilnehmer für DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Gold Lausanne 1997 Pauschenpferd

Waleri Belenki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 5. September 1969 in Baku, Sowjetunion) ist ein ehemaliger deutscher Kunstturner und jetziger Kunstturntrainer. Er wurde 1992 Olympiasieger mit der Mannschaft der GUS-Staaten und je zweimal Weltmeister am Seitpferd und mit der Mannschaft.

In der Kunstturn-Bundesliga trat er mit der WKTV Stuttgart an und wurde mehrfach Deutscher Mannschaftsmeister. Belenki ist 1,63 Meter groß.

Biografie

Belenki hat deutsche und jüdische Wurzeln; sein Großvater war kurz nach der Jahrhundertwende aus Bayern in das spätere Gebiet der Wolgadeutschen Republik ausgewandert.<ref name="Zeit">Die Hoffnung aus Baku Zeit.online, 15. April 1994, abgerufen am 18. August 2012</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Er wuchs in der damaligen aserbaidschanischen Republik in der Sowjetunion auf. Mit zehn Jahren kam er in die „Talentschmide“ nach Moskau.<ref name="FAZ">Waleri Belenki: Abschied und Aufbruch, FAZ.net, 26. November 2001, abgerufen am 18. August 2012</ref> Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entschloss sich Belenki, nach Deutschland zu gehen („Stuttgart hat mich gleich fasziniert mit seinen Weinbergen und Wäldern ringsum. Bei der WM ist mein Entschluss gereift, in diese Stadt auszuwandern.“)<ref name="stb" /> Am 1. Februar 1994 bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen.<ref name="Welt">Belenki, das Gold und die Hymne Welt.de, 8. September 1997, abgerufen am 18. August 2012</ref>

Turnerlaufbahn

Belenki wurde 1989 in Stuttgart mit dem Team der Sowjetunion Mannschaftsweltmeister. 1991 wurde er am Seitpferd in Indianapolis erstmals Weltmeister an einem Einzelgerät, sowie mit Russland erneut in der Mannschaftswertung. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann er mit der GUS-Mannschaft die Gold- und im Mehrkampf die Bronzemedaille. Nach seinem Staatsangehörigkeitswechsel zu Deutschland wurde er bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Siebter mit dem Team und Sechster im Mehrkampf. Ein Jahr später wurde er in Lausanne erneut Weltmeister am Seitpferd, als zweiter Deutscher nach Michael Nikolay 1981. Ein Bizepssehnenriss kurz vor der als letzter internationaler Auftritt geplanten WM 2001 bedeutete das Karriereende.<ref name="FAZ" />

Trainerlaufbahn

Seit 1. Januar 2002 ist Belenki Landestrainer beim Schwäbischen Turnerbund, für den er im Kunst-Turn-Forum Stuttgart tätig ist. Dort trainierte er u. a. den dreifachen Europameister und zweimaligen olympischen Silbermedaillengewinner Marcel Nguyen sowie den Olympiateilnehmer Sebastian Krimmer.<ref name="stb"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Valeri Belenki hat den Erfolg gepachtet (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Schwäbischer Turnerbund, abgerufen am 18. August 2012</ref>

Im August 2020 übernahm Belenki die Lehrgangsleitung der deutschen Nationalturner. Im November 2020 wurde er zum Olympiatrainer<ref>Valeri Belenki wird neuer Cheftrainer der Turner. In: dtb.de, 11. November 2020.</ref> und im Februar 2022 offiziell zum Cheftrainer<ref>Cheftrainer-Entscheidungen im DTB. In: dtb.de, 14. Februar 2022.</ref> benannt. Im November 2024 wurde Jens Milbradt sein Nachfolger.<ref>Turner mit neuer Führungsspitze. In: sport1.de, 15. November 2024.</ref> Belenki ist weiterhin am Bundesstützpunkt in Stuttgart tätig.

Daneben ist er noch Turnierdirektor beim DTB-Pokal, dem jährlich in Stuttgart stattfindenden Weltcupturnier.<ref name="stb" />

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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