Zum Inhalt springen

Michael Flatley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. April 2026 um 10:50 Uhr durch imported>Felkel1982 (Diskografie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Michael Flatley cropped.jpg
Michael Flatley (2009)

Michael Ryan Flatley (* 16. Juli 1958 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Tänzer. Er wurde mit seinen weltweit erfolgreichen Irish-Dance-Shows wie Riverdance, Lord of the Dance oder Celtic Tiger bekannt.<ref>Britannica: Michael Flatley</ref>

Leben

Michael Flatley ist das zweite von fünf Kindern. Seine Familie hat irische Wurzeln. Auf Wunsch seines Vaters lernte Flatley als Kind das Spielen der Querflöte. Mit diesem Instrument erlangte er zahlreiche Titel, unter anderem auch den des „All-Ireland Flute Champion“. Seine Großmutter, eine erfolgreiche Irish-Dance-Tänzerin, und seine Eltern gaben Flatley seit seinem vierten Lebensjahr Tanzunterricht. Mit elf Jahren besuchte Flatley die „Dennehy School of Irish Dance“, wo er zunächst aufgrund seines fortgeschrittenen Alters abgelehnt worden war. Während seiner Schulzeit gewann Flatley zahlreiche Tanzwettbewerbe in den USA und mit 17 Jahren die „All-World Irish Dance Championship“ in Irland. Da er als Jugendlicher mehrfach verprügelt wurde, begann er mit dem Boxen.

1978 und 1979 tourte er als Tänzer mit der Irish-Folk-Band Green Fields of America, ab 1983 begleitete er die Tournee der irischen Band The Chieftains.

1993 wurde er zum Festival Spirit of Mayo in Dublin eingeladen und erhielt nach diesem Auftritt den Auftrag, für den Eurovision Song Contest 1994 eine Tanzperformance für die Pausenshow zu kreieren. Flatley nannte diese fünfminütige Tanzeinlage Riverdance – der Anfang seines weltweiten Erfolgs und die Grundlage seiner weiteren Karriere.<ref>The Guardian: How Riverdance gave the jig cool factor</ref>

Für seine Shows arbeitet Flatley eng mit dem Komponisten Ronan Hardiman zusammen.<ref>Hotpress: Ronan Hardiman</ref> Seit dem 9. Juli 2005 war Flatley mit seiner Show Celtic Tiger auf Tournee. Die für Anfang Dezember 2006 geplante Europa-Tournee wurde jedoch abgesagt, weil Flatley mit Herzproblemen in ein Krankenhaus kam. 2017 trat Flatley mit seinem Ensemble bei der Amtseinführungsfeier des amerikanischen Präsidenten Donald Trump auf.<ref>Flatley’s ‘Lord of the Dance’ dazzles at Trump inauguration ball (VIDEO). 21. Januar 2017, abgerufen am 31. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In seiner Paraderolle als Lord in Lord of the Dance war er zum letzten Mal 1998 auf der Bühne zu sehen. Im April 2010 wurde überraschend bekanntgegeben, dass Flatley als Lord auf die Bühne zurückkehren wird. Ausschlaggebend für diesen Schritt waren laut Flatley tausende von Briefen, in denen sich seine Fans eine Rückkehr Flatleys gewünscht hätten.<ref> Michael Flatley announces his return as Lord of the Dance. 20. April 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.michaelflatley.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot </ref> Seine letzte Aufführung als Lord hatte Flatley im Colosseum at Caesars Palace in Las Vegas am 17. März 2016.<ref>About Michael | Michael Flatley. Abgerufen am 31. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Heute arbeitet Michael Flatley als Regisseur, Produzent und Choreograph. Sein Filmdebüt, der Spionage-Actionfilm Blackbird, feierte 2018 beim Raindance Festival in London Premiere. Flatley produzierte den Film selbst, schrieb das Drehbuch, führte Regie und übernahm auch die Hauptrolle. Der Film fiel beim Publikum und bei der Kritik durch.<ref>Rotten Tomatoes: Blackbird</ref> In einer Kritik im Guardian hieß es, Dialoge und schauspielerische Leistungen könnten aus „einem Porno aus dem Jahr 1985“ stammen und die Irish Times erklärte, der Film sei so schlecht, dass er Kultstatus erlangen könne.<ref>The Guardian: Blackbird Review</ref><ref>Irish Times: Blackbird</ref>

Persönliches

Im Oktober 2006 heiratete Flatley die Tänzerin Niamh O’Brien, seinen Co-Star aus Celtic Tiger. Der Ehe entstammt ein Sohn (* März 2007).<ref>A tale of three Michaels. In: independent.ie. 14. September 2007, abgerufen am 7. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), zu deutsch: Eine Geschichte über drei Michaels).</ref>

Diskografie

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Alben

Videoalben

  • 1995: Lord of the Dance
  • 1998: Feet of Flames
  • 2000: Michael Flatley Gold
  • 2005 oder 2006: Celtic Tiger
  • 2009: Michael Flatley in Feet of Flames Taiwan
  • 2011: Michael Flatley in Lord of the Dance – Die spektakuläre neue Show

Auszeichnungen und Erfolge

  • 1975
  • 1987
    • Master of Dance Award
  • 1988
    • National Heritage Fellowship von Präsident Ronald Reagan
    • National Endowment
  • 1989
  • 1991
    • wurde er zum „Lebenden Schatz“ durch die National Geographic Society erklärt
    • Lobende Erwähnung des Presse für Riverdance im Rahmen der Rose von Montreux
  • 1997
    • Chicagos Bürgermeister Daley erklärt den 4. April zum „Michael Flatley Day“
    • Preis für die beste Performance des Jahres für Lord of the Dance
  • 1998
    • größte Tanzshow der Welt – Feet of Flames
    • zweiter Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde mit 35 Steps pro Sekunde (Bruch seines ersten Rekords)
  • 1999
    • dritter Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, weil er der höchstbezahlte Tänzer der Welt ist; er verdiente 1.600.000 $; seine Beine haben einen Wert von 40.000.000 $
    • Outstanding Irish-American of the Century Award
  • 2001
    • Music Video Prize von Deutschland an Michael Flatley
    • Irish-America Lifetime Achievement Award
    • DIVA-Award

Tanzshows

Filmographie

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

2× Platin-Schallplatte

8× Platin-Schallplatte

9× Platin-Schallplatte

12× Platin-Schallplatte

20× Platin-Schallplatte

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Literatur

  • Lord of the Dance: My Story, Touchstone, a division of Simon & Schuster, 2006.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein