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Drawing Down the Moon

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Vorlage:Hinweisbaustein Drawing Down the Moon (deutsch „Herabziehen des Mondes“) beziehungsweise Calling Down the Moon<ref>Rosemary Ellen Guiley: The Encyclopedia of Witches, Witchcraft & Wicca. 3. Ausgabe, New York: Visionary Living 2008, S. 49.</ref> ist ein wichtiges magisches Ritual in einigen Wicca-Traditionen.<ref name=guiley108>Rosemary Ellen Guiley: The Encyclopedia of Witches, Witchcraft & Wicca. 3. Ausgabe, New York: Visionary Living 2008, S. 108.</ref> Als Gegenstück existiert auch das Ritual Drawing Down the Sun, bei dem ein männlicher Priester den Sonnengott beschwört,<ref>Edain McCoy: Celtic Myth & Magick: Harness the Power of the Gods and Goddesses. Erste Ausgabe, 1995, Eleventh printing, 2004. St. Paul: Llewellyn Publications 2004, S. 55.</ref><ref name=kraig>Donald Michael Kraig: Modern Sex Magick: Secrets of Erotic Spirituality. Erste Ausgabe, Fourth printing, 2003, St. Paul: Llewellyn Publications 2003, S. 171.</ref> das jedoch ansonsten auf dieselbe Art und Weise ausgeführt wird.<ref>Edain McCoy: Celtic Myth & Magick: Harness the Power of the Gods and Goddesses. Erste Ausgabe, 1995. Eleventh printing, 2004, St. Paul: Llewellyn Publications 2004, S. 94.</ref> Die Ursprünge des Rituals werden in der Antike gesehen; es wurde thessalischen Hexen nachgesagt, sie könnten den Mond kontrollieren<ref name=guiley108/>, und es finden sich entsprechende Abbildungen auf antiken Töpferwaren<ref name=guiley108/><ref name=grimassi128/>. Eine der ersten Bezugnahmen auf das Herabziehen des Mondes findet sich bei Aristophanes, die älteste römische bei Quintus Horatius Flaccus.<ref name=grimassi128/>

Drawing Down the Moon spielt eine wichtige Rolle bei den zum Vollmond abgehaltenen Esbat-Feiern und ist ein zentraler Teil derselben.<ref>Edain McCoy: Celtic Myth & Magick: Harness the Power of the Gods and Goddesses. First Edition, 1995. Eleventh printing, 2004. St. Paul: Llewellyn Publications 2004, S. 67.</ref><ref>Rosemary Skinner Keller, Rosemary Radford Ruether, Marie Cantlon: Encyclopedia of Women and Religion in North America. Bloomington: Indiana University Press 2006, S. 814.</ref> Das Ritual wird in einem Zirkel bei Vollmond abgehalten.<ref>Raven Grimassi, Stephanie Taylor: The Seeker’s Guide to the Hidden Path. St. Paul: Llewellyn Publications 2007.</ref> Die Hohepriesterin des Covens versetzt sich in Trance und wird zur Göttin, die durch den Mond symbolisiert wird. Diese Transformation kann durch die Hilfe eines Priesters erreicht werden, der den Geist der Göttin in die Hohepriesterin beschwört oder herabzieht<ref name=guiley108/><ref name=kraig/>, und erlaubt der Göttin, durch die Hohepriesterin zu ihren Anhängern zu sprechen<ref>Rosemary Ellen Guiley: The Encyclopedia of Witches, Witchcraft & Wicca. Dritte Ausgabe, New York: Visionary Living 2008, S. 56.</ref><ref>Rosemary Ellen Guiley: The Encyclopedia of Witches, Witchcraft & Wicca. Third Edition. New York: Visionary Living 2008, S. 235.</ref>. Die Hohepriesterin nimmt hierbei die Position der Mondgöttin<ref name=grimassi128>Raven Grimassi: Encyclopedia of Wicca & Witchcraft. Zweite Ausgabe, revised & expanded, first printing, 2003. St. Paul: Llewellyn Publications 2003, S. 128.</ref> beziehungsweise eines Pentakels (stehend, mit ausgestreckten Armen und Beinen) an, die Geburt und Wiedergeburt symbolisiert<ref>Rosemary Ellen Guiley: The Encyclopedia of Witches, Witchcraft & Wicca, Dritte Ausgabe, New York: Visionary Living 2008, S. 267.</ref>; es gibt jedoch auch Anleitungen, denen zufolge ihre Füße erst beieinander und nach der ersten Ansprache der Göttin schulterbreit auseinander stehen müssen<ref>Patti Wigington: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />How To Draw Down the Moon (Memento des Vorlage:IconExternal vom 31. August 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/paganwiccan.about.com.</ref>.

Einzelnachweise

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