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Moosen (Vils)

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Moosen (Vils)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524)&title=Moosen+%28Vils%29 48° 21′ N, 12° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524) 48° 20′ 36″ N, 12° 10′ 52″ O
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Höhe: 461 m ü. NHN
Einwohner: 524 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364 (Digitalisat).</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 84416
Vorwahl: 08084
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Moosen (Vils) ist eine Gemarkung und ein Gemeindeteil der Gemeinde Taufkirchen (Vils) im Landkreis Erding in Oberbayern.

Geographie

Das Pfarrdorf liegt an der Großen Vils, 4 km östlich des Hauptortes an der ehemaligen Bahnstrecke Dorfen – Taufkirchen (Vils) – Velden, auf deren Trasse heute der Vilstal-Radweg verläuft. Moosen (Vils) ist in 1 km Entfernung in nördlicher Richtung bei Hubenstein über die Kreisstraße ED 13 an die B 388 angebunden. Nach Süden führt die ED 13 nach Dorfen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 3. Mai 2012 im Internet Archive)</ref>

Geschichte

Die Kirche in Moosen wird bereits 769 in einer Dotation des bayerischen Herzogs Tassilo III. an den Bischof von Freising erstmals erwähnt.<ref>Herwig Wolfram: Tassilo III.: Höchster Fürst und niedrigster Mönch. Pustet, 2016.</ref> Der Ortsname Moosen taucht hier noch nicht auf – dieser wird gesichert erstmals 1262 erwähnt.<ref>1250 Jahre Ortschaft Moosen (Vils) - Festgottesdienst in der St. Stephanus Kirche in Moosen am 26. Dezember. In: Wochenanzeiger München. 8. Dezember 2019, abgerufen am 20. April 2024.</ref>

Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus ist ein spätgotischer Backsteinbau mit eingezogenem Chor, angefügter Sakristei und Spindelhelmturm aus der Zeit um 1500. Der Turmoberbau stammt von Anton Kogler 1701.

Das bayerische Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818 führte zur Bildung der Gemeinde Moosen. Die ebenfalls durch das bayerische Gemeindeedikt gebildete Gemeinde Hubenstein wurde gegen den Widerstand der Gemeinde am 1. Oktober 1925 nach Moosen eingemeindet.<ref>Thomas Daller: Taufkirchen: Wie Hund und Katz. In: Süddeutsche Zeitung. 17. März 2024, abgerufen am 13. April 2024.</ref>

Der frühere Name Moosen ohne den Zusatz (Vils) wurde bis 1937 geführt.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 22–23, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> Die ehemalige Gemeinde bestand aus 44 Gemeindeteilen und umfasste 1622 Hektar.<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 77–78 (Digitalisat).</ref> Sie wurde am 1. Januar 1972 nach Taufkirchen eingemeindet.

Infrastruktur

Von 1898 bis 1993 hatte der Ort einen Bahnanschluss an der bis 1993 noch im Güterverkehr betriebenen Nebenbahnstrecke Dorfen-Velden. Der Personenverkehr war schon 1968 stillgelegt worden. Auf dem alten Bahndamm verläuft heute ein Radweg.

Im Ort sind Kirche, Grundschule, Kindergarten, Feuerwehrstützpunkt, Metzgerei mit Gastwirtschaft, eine Bankfiliale und Handwerksbetriebe vorhanden. Einen großen Beitrag zum sportlichen aber auch zum gesellschaftlichen Leben leistet der Sportverein SC Moosen.

Weblinks

Commons: Moosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Taufkirchen (Vils)