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L3enc

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Fraunhofer l3enc war die erste öffentlich verfügbare MP3-Encoder. Die Software kann PCM-Dateien (.wav) in das MP3-Format kodieren. Sie wurde im Juli 1994 erstmals veröffentlicht.<ref>MP3 Todays Technology, abgerufen am 12. Juli 2009</ref> Es war als ein Kommandozeilen-Werkzeug für MS-DOS, Linux, Solaris, SunOS, NeXTStep und IRIX verfügbar.<ref name="l3enc">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig FhG-MP3-Kodierer „l3enc“ auf Really Rare Wares.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. August 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FhG-MP3-Kodierer „l3enc“ auf Really Rare Wares (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive), abgerufen am 12. Juli 2009</ref> Es wurde als Shareware vertrieben und war auf 112 kbit/s begrenzt. Eine Lizenz zur unbeschränkten Nutzung (Nutzung von Bitraten bis zu 320 kbit/s) kostete 350 Deutsche Mark.

Seit der Veröffentlichung (9. September 1995) von Fraunhofer WinPlay3, der ersten Echtzeit-MP3-Wiedergabe-Software, war es möglich MP3-Dateien auf PCs zu speichern und wiederzugeben. Für volle Wiedergabequalität (stereo) hätte man als Mindestanforderung einen 486DX2/66-Prozessor benötigt.

Ende 1997 wurde die Weiterentwicklung von l3enc zugunsten von MP3enc eingestellt, welcher den Nachfolger von l3enc darstellt.<ref name="l3enc" /> Er wurde oft als der „MP3-Kodierer mit der besten Qualität“ bezeichnet.<ref>LAME and MP3-related Links, abgerufen am 12. Juli 2009</ref> Er war für Microsoft Windows, Linux, Solaris, SunOS, IRIX und Alpha verfügbar.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MP3 Encoder.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. August 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Weiterentwicklung von MP3enc hörte spät im Jahr 1998 zugunsten eines parallelen Zweiges auf, den FhG seit einiger Zeit entwickelt hatte und der Fastenc hieß.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig FhG-MP3-Kodierer „MP3enc“ auf Really Rare Wares (archivierte Website).] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. August 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FhG-MP3-Kodierer „MP3enc“ auf Really Rare Wares (Memento vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive), abgerufen am 12. Juli 2009</ref> Alle diese Programme werden nicht mehr aktiv vermarktet. Auf der Fraunhofer-Website werden nunmehr ein MP3-Surround-Kodierer und ein MP3HD-Codec und Software-Werkzeuge beworben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fraunhofer IIS MP3 (Memento vom 29. April 2009 im Internet Archive), abgerufen am 12. Juli 2009</ref>

Siehe auch

  • LAME – freier MP3-Encoder

Quellen

<references />