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Alexander Detig

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Datei:Alexander Detig Composer.jpg
Alexander Detig

Alexander Detig (* 1. November 1966 in Salzgitter, Niedersachsen) ist ein deutscher Komponist, Musiker, Journalist, Buchautor und Fernsehproduzent. Er komponiert Soundtracks für TV- und Filmproduktionen. Seit zwei Jahren ist er Mitglied der Fachgruppenleitung der Deutschen Filmkomponist:innenunion DEFKOM. Er ist auch seit 2022 Jurymitglied für den Deutschen Filmmusikpreis. Er drehte und produzierte auch investigative TV-Dokumentationen zu verschiedenen gesellschaftspolitischen, zeithistorischen und kulturellen Themen.

Leben

Alexander Detig wuchs in Pforzheim auf. Nach seinem Abitur an der Pforzheimer Heinrich-Wieland-Schule 1987 erlernte er das Schnitt- und Regiehandwerk in Frankfurt am Main, Mainz und Wiesbaden . Seit 1996 arbeitet er als freier Produzent und Autor für verschiedene Formate, u. a. für das ZDF, die BBC und arte. Seit 2005 ist er als Journalist tätig. Dabei behandelt er überwiegend Themen aus dem gesellschaftspolitischen Sektor, der Umwelt, und der Kultur. Seit 2008 arbeitet er als Komponist für TV und Film.

Datei:Alex Cam.jpg
Alexander Detig, 2012

Aus einem persönlichen Interesse an Japan entstand 2013 die TV-Dokumentation Yakuza – Gangster und Wohltäter, für die Detig über mehrere Jahre im Yakuza-Milieu recherchierte.<ref>ARTE-Doku 'Yakuza' über Japans Gangsterbanden. In: www.tvdigital.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tvdigital.de</ref><ref>Sonja Blaschke: Die Gangster von nebenan. In: Das ARTE Magazin. arte.tv, 5. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.</ref> 2015 erschien das Sachbuch Die letzten Yakuza, in dem der Autor einerseits gewisse Hintergrundinformationen zu seinen Erlebnissen festhält, andererseits den Eindruck eines Japan-Kenners erweckt, ohne die Personen und Umstände zu nennen, die ihm die Arbeiten zu der Filmdokumentation erst ermöglichten.<ref>Wolfgang Herbert: Münchhausen in Japan. Alexander Detigs gefälschte Seitenblicke in die japanische Unterwelt.(pdf). In: Münchhausen in Japan. Detigs letzte Yakuza. academia.edu, abgerufen am 16. Juni 2018.</ref>

Alexander Detig lebt mit seiner Frau, der Journalistin und Buchautorin Tatyana Detig, in Bad Kreuznach.

Auszeichnungen und Preise

  • 2000: Basler Filmpreis
  • 2001: International Emmy Award, Nominierung für Der Jahrhundertkrieg
  • 2010: Festival mondial de l'image sous-marine: Palme d’Or/Prix du President de la Republique für Great White Sharks of Guadalupe (Adventure Ocean Quest)(Produzent)<ref>Palmarès 2010. (PDF) Festival mondial de l'image sous-marine, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juli 2014; abgerufen am 28. November 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.underwater-festival.com</ref>
  • 2013: Festival International du Film Animalier et de l’Environnement (FIFALE), Cigogne de Bronze für Great White Sharks of Guadalupe (Adventure Ocean Quest) (Produzent)<ref>FIFALE: 9ème Edition (2013). In: www.fifale.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.</ref>

Filmographie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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