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Titan(III)-iodid

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Kristallstruktur
Struktur von Titan(III)-iodid
Vorlage:Farbe Ti3+ 0 Vorlage:Farbe I
Allgemeines
Name Titan(III)-iodid
Andere Namen

Titantriiodid

Verhältnisformel TiI3
Kurzbeschreibung

violettschwarzer Feststoff<ref name="brauer" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 428,6 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="brauer" />

Dichte

4,9 g·cm−3<ref name="brauer" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Titan(III)-iodid ist eine anorganische chemische Verbindung des Titans aus der Gruppe der Iodide.

Gewinnung und Darstellung

Titan(III)-iodid kann durch Reaktion von Titan mit Iod gewonnen werden.<ref name="brauer" />

<math>\mathrm{2 \ Ti + 3 \ I_2 \longrightarrow 2 \ TiI_3}</math>

Es kann auch durch Reduktion von Titan(IV)-iodid mit Aluminium gewonnen werden.<ref name="Catherine E. Housecroft, A. G. Sharpe">Catherine E. Housecroft, A. G. Sharpe: Inorganic Chemistry. Pearson Education, 2005, ISBN 0-13-039913-2, S. 601 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

Titan(III)-iodid liegt in Form violettschwarzer, nadelförmiger Kristalle vor, die beim Erhitzen im Hochvakuum bis 300 °C beständig sind und sich ab 310 °C in Titan(II)-iodid und Titan(IV)-iodid zersetzen. Die Verbindung besitzt eine hexagonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P63/mcm (Raumgruppen-Nr. 193)Vorlage:Raumgruppe/193 (a = 714,6 pm, c = 650,2 pm).<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1343.</ref> Es existiert auch eine Modifikation bei niedriger Temperatur mit einer orthorhombischen Kristallstruktur (Zirconium(III)-iodid-Struktur<ref name="Peter Paetzold">Peter Paetzold: Chemie: Eine Einführung. Walter de Gruyter, 2010, ISBN 3-11-020268-9, S. 204 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) und der Raumgruppe Pmnm (Nr. 59, Stellung 3)Vorlage:Raumgruppe/59.3.<ref name="DOI10.1016/j.jssc.2008.11.028">Joachim Angelkort, Andreas Schönleber, Sander van Smaalen: Low- and high-temperature crystal structures of. In: Journal of Solid State Chemistry. 182, 2009, S. 525–531, doi:10.1016/j.jssc.2008.11.028.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Oxidationsstufe (II):  Titan(II)-chlorid | Titan(II)-bromid | Titan(II)-iodid

Oxidationsstufe (III):  Titan(III)-fluorid | Titan(III)-chlorid | Titan(III)-bromid | Titan(III)-iodid

Oxidationsstufe (IV):  Titan(IV)-fluorid | Titan(IV)-chlorid | Titan(IV)-bromid | Titan(IV)-iodid Vorlage:Klappleiste/Ende