Zum Inhalt springen

Migration (Chemie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Juli 2024 um 18:56 Uhr durch imported>Zyirkon (Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Unter Migration (lat. migratio = ‚Wanderung‘ oder ‚Übersiedlung‘) wird im Bereich der Chemie das Wandern (Migrieren) niedermolekularer Stoffe, wie beispielsweise Weichmacher, an die Oberfläche von Kunststoffen (z. B. Folien) oder in umgebende Stoffe bezeichnet. Dies ist in toxikologischer Hinsicht besonders relevant z. B. bei Lebensmittelverpackungen, Arzneimitteln und Spielzeug, aber auch Gebrauchsgütern wie Textilien.

Grenzwerte

Der spezifische Migrationsgrenzwert (auch specific migration limit, SML) legt fest, wie viel von einem Inhaltsstoff einer Lebensmittelverpackung in das damit verpackte Lebensmittel übergehen darf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„SML (Specific Migration Limit)“ im Online-Glossar des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Memento vom 10. Januar 2016 im Internet Archive), Zugriff am 5. August 2012.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />