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Altenbruch

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Stadt Cuxhaven
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3760)&title=Altenbruch 53° 49′ N, 8° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3760) 53° 49′ 26″ N, 8° 46′ 27″ O
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Einwohner: 3760 (19. Mai 2018)<ref name="Einwohner" />
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 27478
Vorwahl: 04722
Lage von Altenbruch in Niedersachsen
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Altenbruch (gesprochen mit langem u wie in Buch; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Mittelstadt Cuxhaven im Norden des niedersächsischen Landkreises Cuxhaven.

Geografie

Datei:2011-09-04-IMG 6535 b Altenbrucher Hafen.JPG
Luftbild vom Altenbrucher Hafen (2011)

Lage

Der Ort liegt ungefähr einen Kilometer vom Elbdeich und etwa sechs Kilometer südöstlich von Cuxhaven entfernt. Die Braake, ein Vorfluter, der die Niederung bis Otterndorf entwässert, fließt durch Altenbruch. An ihrer Mündung in die Elbe befindet sich ein kleiner Hafen und der restaurierte Leuchtturm, (die) Dicke Berta aus 1897/1919, der früher als Richtfeuer (Unterfeuer) diente. Wenige Meter westlich von Altenbruch steht das Oberfeuer Altenbruch, die Neue schlanke Anna, ein 1971 gebauter, 59 m hoher Betonturm als weit sichtbare Landmarke, der die 1897 erbaute und 1976 abgerissene Schlanke Anna ersetzt.

Nachbarorte

Groden
Altenwalde – Ortsteil Franzenburg Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Otterndorf
(Samtgemeinde Land Hadeln)
Lüdingworth Neuenkirchen
(Samtgemeinde Land Hadeln)

(Quelle:<ref name="Karte" />)

Geschichte

In seiner Form ist Altenbruch ein Straßendorf, das sich über eine Länge von 15 km und eine Breite von 3 km westlich von Otterndorf hinzieht. Es scheint eine planmäßige Kolonisierung im Rahmen der Eindeichung der Elbe gewesen zu sein, worauf die lockere Besiedlung hindeutet. Eine der ersten urkundlichen Nennungen ist vom 12. November 1280, als ein Pfarrer („plebanus“) für Altenbruch erwähnt wird. Das Land war großenteils im Besitz der Bauern, die das durch Landsitze und Wappen auch zeigten.

Eingemeindungen

Der Ort war ursprünglich eine selbständige Gemeinde im sächsisch-lauenburgischen und später im hannoverschen Land Hadeln. Danach gehörte er ab 1866 zum preußischen Kreis des Landes Hadeln, bis er am 1. Juli 1972 nach Cuxhaven eingemeindet wurde.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> Am 1. Juni 1929 wurden die Ortsteile Bingen, Blink, Ochsenhemm, Udendorf und Wehldorf der aufgelösten Gemeinde Westerende Otterndorf in die Gemeinde Altenbruch eingegliedert.<ref>Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 78</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle Graphische Darstellung
1890 2079 <ref name="Rademacher" />
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Politik

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Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 58,9 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,4 %
19,5 %
13,9 %
10,9 %
8,5 %
1,7 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Einzelbewerber Heiko Lüke
d Cuxhavener Wählergem. politisch unabh. Bürger
f Einzelbewerber Hans-Jürgen Wendt

Ortsrat

Der Ortsrat von Altenbruch setzt sich aus neun Ratsmitgliedern folgender Parteien zusammen:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 14. August 2022.</ref>

(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister von Altenbruch ist Christoph Frauenpreiß (CDU). Sein Stellvertreter ist Peter Altenburg (Die Cuxhavener).<ref name="Rat" />

Chronik der Ortsbürgermeister

  • 22. November 2021 – dato: Christoph Frauenpreiß (CDU)
  • 1. September 2020 – 21. November 2021: Hans-Jürgen Umland (Grüne)<ref name="Umland" />
  • 2004 – 28. Juli 2020: Jörg-Heinrich Ahlemeyer (CDU)<ref name="Ahlemeyer" />
  • 1981 – 2004: Werner Schütt (CDU)<ref name="Schütt" />

Wappen

Der Entwurf des Kommunalwappens von Altenbruch stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Altenbruch]] Blasonierung: „In Silber über grünem von zwei silbernen Wellenbalken durchzogenen Schildfuß eine rote zweitürmige Kirche mit blauen Turmspitzen.“<ref name="Wappen">Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, OCLC 469399292, S. 12 (296 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 6. Februar 2022] Wappenteil).</ref>
Wappenbegründung: Die St.-Nicolai-Kirche ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Der Schildfuß symbolisiert die Lage des Ortes in der Marsch am Elbufer.

Städtepartnerschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Cuxhaven -Altenbruch -St. Nicolai - 2005 by-RaBoe 002.jpg
Altenbruch, Kirchtürme von St. Nicolai

Bauwerke

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Fotogalerie

Naturdenkmale

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  • Lindenallee (Verordnungsdatum 28. Juni 1952)
  • Baumgruppe (Verordnungsdatum 23. März 1960)

Verkehr

Die Bundesstraße 73 führt südlich um Altenbruch herum. Die Bahnlinie von Hamburg-Harburg nach Cuxhaven, die Niederelbebahn führt nahe an Altenbruch vorbei, seit 1991 halten hier keine Züge. Der Bahnhof ist erhalten und liegt etwas außerhalb des Ortes.<ref name="Bahn" />

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Mit Altenbruch verbunden

  • Johann Martin Müller (1722–1781), Pädagoge, Rektor der lateinischen Schule in Altenbruch
  • Carsten Niebuhr (1733–1815), Mathematiker, Kartograf und Forschungsreisender in dänischen Diensten, besuchte die Lateinschule in Altenbruch
  • Johann Diedrich Plate (1816–1902), Lehrer und Autor, Lehrer in Altenbruch (1869–1886)
  • Martin Bücking (1868–1954), evangelisch-lutherischer Pfarrer und Schriftsteller, drei Jahre Rektor in Altenbruch
  • Wilhelm Neander (1892–1968), Theologe und Kirchenhistoriker, Pfarrer in Altenbruch (1945–1948)
  • Erich von Lojewski (1909–1970), Journalist, Redakteur und Schriftsteller, lebte nach dem Kriege in Altenbruch
  • Wolf von Lojewski (* 1937), Fernsehjournalist und Sachbuchautor, lebte nach dem Kriege in Altenbruch
  • Hans-Christian Biallas (1956–2022), evangelischer Theologe, Politiker (CDU) und Präsident der Klosterkammer Hannover, Pastor in Altenbruch (1983–1994)

Sagen und Legenden

  • Die beiden Turmspitzen von Altenbruch
  • Der Altarschrein zu Altenbruch
  • Von der Zehntfreiheit des Westerteiles in Altenbruch
  • Vom Ursprung des Namens Poitlangenteil
  • Der starke Goos
  • Der Fluch der Bettlerin
  • Der gebannte Dieb
  • Der Schädel in der Warningsackermühle

(Quelle:<ref name="Hake" />)

Literatur

  • Hinrich Alpers: Altenbruch einst und jetzt. Ein Wegweiser. Eigenverlag Stadt Cuxhaven, Stadtteil Altenbruch, Cuxhaven 1974.
  • Alfred Weckwerth: Ev.-lutherische St.-Nicolai-Kirche Cuxhaven-Altenbruch. In: Schnell Kunstführer. 3. Auflage. Band 1495. Schnell & Steiner, München 2004, ISBN 978-3-7954-5202-5.
  • Maria Ebert: Altenbruch – Nordseebad am Weltschifffahrtsweg. Duckdalben Verlag, Cuxhaven 2018, ISBN 3-947351-01-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Ahlemeyer">

Thomas Sassen: Jörg-Heinrich Ahlemeyer: Altenbruchs Ortsbürgermeister gestorben. In: Webseite Cuxhavener NachrichtenNiederelbe-Zeitung. 4. August 2020, abgerufen am 22. September 2020.

</ref> <ref name="Bahn">

Bahnhof Altenbruch. In: Onlinemagazin elbe-weser.bahn. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Juni 2009; abgerufen am 29. März 2018.

</ref> <ref name="dubm">

Deutsches U-Boot Museum. In: dubm.de. Abgerufen am 22. September 2020.

</ref> <ref name="Einwohner">

Heike Leuschner: Die Ortsteile im Überblick. Zwölf auf einen Streich. In: Nordsee-Zeitung. 19. Mai 2018, S. 31.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hadeln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2022; abgerufen am 18. Mai 2020.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Hake">

Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3931771164 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.

</ref> <ref name="Karte">

Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 22. September 2020.

</ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> <ref name="Rat">

Ortsrat Altenbruch. In: Ratsinformationssystem der Stadt Cuxhaven. Abgerufen am 19. Januar 2022.

</ref> <ref name="Schütt">

Werner Schütt – „ein Stück Altenbruch“. Nach 23-jährigem Wirken als Ortsbürgermeister in der Villa Gehben verabschiedet. In: Webseite Cuxhavener NachrichtenNiederelbe-Zeitung. 13. Oktober 2004, abgerufen am 22. September 2020.

</ref> <ref name="Sulniac">Partner-/Patenschaften. In: Webseite Stadt Cuxhaven. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2014; abgerufen am 29. März 2018.</ref> <ref name="Umland">

Thomas Sassen: Neuer Ortsbürgermeister in Altenbruch: Ahlemeyer-Nachfolger gefunden. In: Webseite Cuxhavener NachrichtenNiederelbe-Zeitung. 1. September 2020, abgerufen am 22. September 2020.

</ref> </references>

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