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Hans Pappenberger

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Hans Pappenberger (* 12. Juni 1906 in Nürnberg; † 28. Juni 1977) war ein deutscher Kommunalpolitiker.

Werdegang

Pappenberger studierte an der Handelsoberschule in Nürnberg und an der Universität Frankfurt am Main Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und schloss das Studium 1926 in Frankfurt als Diplomkaufmann ab. Anschließend war er drei Jahre bei der Firma Siemens u. a. in Berlin tätig.<ref>Bertram Blum, Die KDStV Alcimonia Eichstätt. Festschrift zum 20jährigen Bestehen, Würzburg 1978, Seite 73.</ref> Nach Kriegsdienst, der er ab 1939 leistete, und französischer Gefangenschaft war er nach seiner Entlassung für kurze Zeit beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr tätig.<ref>Siegfried Schieweck-Mauk, Der CV-Ortszikel Eichstätt - ein historischer Überblick, Eichstätt 2022, Seite 98.</ref> Vom 1. Juni 1948 bis 30. April 1970 war er für die CSU Landrat des in diesem Zeitraum noch mittelfränkischen Landkreises Eichstätt, den er nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches von Grund auf neu aufbauen musste. Wichtige Aufgaben waren der Bau von Teerstraßen (außer den Bundesstraßen waren im Landkreis nur zwei Straßenkilometer asphaltiert), von Kanalisation und von zentraler Wasserversorgung in den 77 Landkreisgemeinden. Beim Bau von Schulen und Lehrerdienstwohnungen war auf sein Bemühen hin der Landkreis im Regierungsbezirk Mittelfranken bald federführend. Auf sein Betreiben hin wurde das Kreiskrankenhaus Kipfenberg ausgebaut und in Eichstätt eine landwirtschaftliche Kreisberufsschule errichtet.<ref>In schwerer Nachkriegszeit den Kreis und die Gemeinden aufgebaut. In: Eichstätter Kurier, 14. Juni 2006.</ref> Außerdem war er bis 1977 Direktor der Stiftung Kirchliche Gesamthochschule Eichstätt.

Pappenberger war Initiator des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“, der sich vom Landkreis Eichstätt aus auf Landes- und schließlich Bundesebene ausweitete. Verbunden war diese von ihm schon 1948 geäußerte Idee mit der Vorstellung, das Altmühltal zu einem Fremdenverkehrsgebiet auszubauen.

Mehrfach übernahm er Schirmherrschaften von Veranstaltungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik von 1971 - 1980 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Verheiratet war er mit Theresa Pappenberger geb. Löfflad († 2017). Er wurde auf dem Friedhof des Eichstätter Stadtteils Landershofen, wo er 1962 ein Neubaugebiet ausgewiesen und selbst ein Eigenheim bezogen hatte, bestattet.

Pappenberger war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Ostmark Nürnberg (seit 1924), KDStV Bavaria Berlin, KDStV Aureata Eichstätt (seit 1949; Mitgründer), KDStV Tuiskonia München (seit 1972), KDStV Asgard (Düsseldorf) Köln, KDStV Rheno-Bavaria Köln und KDStV Alcimona Eichstätt (seit 1958; Mitgründer).<ref>Siegfried Schieweck-Mauk, Gesamtmitgliederverzeichnis der KDStV Alcimonia im CV zu Eichstätt, Eichstätt 2018, Seite 13.</ref> Von 1957 bis 1977 war er Mitglied und Leiter des CV-Ortszirkel Eichstätt im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen.<ref>https://www.cvortszirkel-eichstaett.de/</ref>

Ehrungen

Einzelnachweise

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Otto Betz (1945–1948) | Hans Pappenberger (1948–1970) | Konrad Regler (1970–1996) | Xaver Bittl (1996–2008) | Anton Knapp (2008–2020) | Alexander Anetsberger (ab 2020)

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