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Fraunhofer-Teleskop

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Datei:Wendelstein Fraunhofer Reflector.jpg
Das Fraunhofer-Teleskop am Wendelstein-Observatorium

Das Fraunhofer-Teleskop am Observatorium Wendelstein oder auch Wendelstein-Observatorium ist ein optisches und Nahinfrarot-Spiegelteleskop der Universitäts-Sternwarte München mit 2 m Spiegeldurchmesser im Ritchey-Chrétien-System mit einem f/8-Strahlengang, azimutaler Montierung und zwei aktiven, automatisch umschaltbaren Nasmyth-Fokusstationen<ref name="SuW">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sterne und Weltraum: Friedliche Aufrüstung auf dem Wendelstein.] (PDF; 7,6 MB) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. April 2008.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>.

Das nach dem deutschen Optiker und Physiker Joseph von Fraunhofer benannte Teleskop befindet sich in einer Höhe von 1838 m auf dem Gipfel des Wendelstein.

Bau

Für Optik und Installation auf dem Wendelstein war während des Aufbaus die Firma Kayser-Threde verantwortlich, Astelco Systems aus Martinsried übernahm die Mechanik und die Steuerung<ref name="SuW"/>. Im Jahr 2008 begann der Aufbau des Fraunhofer-Teleskops, die offizielle Einweihung mit einem Festakt war am 21. Mai 2012<ref name="USM">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das Wendelstein-Observatorium.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Juni 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Die Baukosten betrugen 8,5 Mio. Euro<ref name="BR">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vom Wendelstein weit in den Weltraum schauen.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Mai 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Erste wissenschaftliche Aufnahmen mit dem 2-m-Teleskop wurden Ende 2013 veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wendelstein Poster M33 (Memento vom 26. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Mit Inbetriebnahme ist es technisch und bezüglich der optischen Qualität das modernste<ref name="BR"/> und neben dem Alfred-Jensch-Teleskop in Thüringen Stand 2013 das größte Teleskop in Deutschland.

Instrumente

Das neue Teleskop wird ausgerüstet mit<ref name="USM"/>

An dem 2-m-Teleskop ist eine sogenannte Weitwinkelkamera (WWFI) zur Abbildung von wenigstens 0,5 Grad des Himmels (Vollmonddurchmesser) installiert und liefert zurzeit sowohl Testdaten als auch erste wissenschaftliche Messergebnisse. Die Kamera WWFI basiert auf einem Mosaik von 4 CCDs (jeweils 4048 × 4048 Pixel) der Firma e2v, die von der Firma Spectral Instruments (Tucson, Arizona) in ein Detektor-System integriert wurden. Bis zu 14 verschiedene Filter können zusammen mit diesen elektronischen Detektoren verwendet werden;

  • sowie einer Mehrkanalkamera (optisch und nahes Infrarot).

Die Mehrkanalkamera (optisch und nahes Infrarot) ist Stand 2014 noch in Entwicklung;

Ein Spektrograph für hohe Auflösung ist im Labortestbetrieb, ein sogenannter Feldspektrograph für mittlere Auflösungen ist zurzeit noch an das McDonald-Observatorium in Texas ausgeliehen und produziert dort bereits wissenschaftliche Daten.

Bilder

Weiteres

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Koordinaten: 47° 42′ 13,1″ N, 12° 0′ 43,4″ O

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