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Michael A. Landes

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Datei:Michael A.Landes Architekt.jpg
Michael A. Landes, vor 2006

Michael Alexander Landes (* 4. Juni 1948 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Architekt, Stadtplaner und Möbeldesigner.

Leben

Michael A. Landes, geboren als Sohn von Charlotte Landes, geborene Rühle, und des 1958 habilitierten Arztes Erich Landes (1921–2019<ref>Traueranzeigen von Prof. Dr. med. Erich Landes | Frankfurter Allgemeine Lebenswege. Abgerufen am 29. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>), der ab 1963 außerplanmäßiger Professor für Dermatologie an der Universität Frankfurt am Main (später Ärztlicher Direktor der Städtischen Hautklinik in Darmstadt und wohnhaft in Darmstadt-Eberstadt)<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 735.</ref> war. Michael Alexander Landes studierte in den Jahren 1970 bis 1976 Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt. Danach unternahm er eine zweijährige Weltreise.

Ab 1978 widmete er sich erfolgreich mit unterschiedlichen Partnern Architekturwettbewerben und Projekten in Deutschland. Mit Wolfgang Rang richtete er 1979 ein Büro ein. Von 1980 bis 1985 hatte er an der Technischen Hochschule (TH) Darmstadt einen Lehrauftrag. 1981 gingen die Architekten eine weitere Partnerschaft mit der Bezeichnung Berghof Landes Rang ein.

Das Büro war eines der bedeutendsten Vertreter der Postmoderne in Deutschland. Die Landeszentralbank (LZB) in Frankfurt (1988, in Arbeitsgemeinschaft mit Jourdan & Müller), ist ein Beispiel. Der Neubau der LZB wurde mit dem Deutschen Naturwerkstein-Preis 1989 ausgezeichnet. Die Kunstmöbel Frankfurter Hochhausschrank F1 und F2 sowie Frankfurter Sternenstuhl F3 sind Meisterwerke des Postmodernen Designs und Bestandteil zahlreicher internationaler Museen.

1995 entstand das Büro Landes & Partner Architekten in Frankfurt am Main. Das Büro übernimmt Arbeiten in Planungsbereichen wie Städtebau, Hochbau, Innenarchitektur und Möbeldesign. Für das Ensemble Union-Gelände in Frankfurt wurde ihm die Martin-Elsaesser-Plakette für „Ausgezeichnete Architektur in Hessen 1998–2003“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Hessen vergeben. Die Hansahöfe in Frankfurt sind 2014 mit der Auszeichnung für Vorbildliches Bauten der Architektenkammer Hessen anerkannt. Nach der Überarbeitung<ref>BAUWELT - Goethehöfe überarbeitet. Abgerufen am 18. April 2025.</ref> an dem Wettbewerb Goethehöfe-Deutsches Romantik-Museum in Frankfurt, baute er 2015–2018, in einer Planungsgemeinschaft<ref>Aktuelle Nachrichten online. Abgerufen am 18. April 2025.</ref> mit Christoph Mäckler das Ensemble Goethehöfe mit dem Cantate-Saal, dem Deutschen Romantik-Museum, Wohnungen und dem Museumscafé, das neben dem Goethe-Haus und dem Freien Deutschen Hochstift in der Frankfurter Innenstadt entsteht.

Michael A. Landes lebt in Frankfurt-Sachsenhausen, hat drei Geschwister (Brigitte, Thomas und Sabine),<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 735 (Landes, Erich.)</ref> ist verheiratet und hat vier Kinder.<ref>Michael Landes in FAZ vom 24. Januar 2015, S. 38.</ref>

Bauten und Projekte

Berghof Landes Rang
Landes & Partner Architekten
  • Innenarchitektur: Gallus Theater, Frankfurt am Main
  • Wohnanlage Gartenstraße, Frankfurt am Main-Sachsenhausen
  • Tierärztliche Klinik Dr. Hach, Frankfurt am Main
  • Medienhaus Hanauer Landstraße, Frankfurt am Main
  • 1998–2000: Union Gelände, Frankfurt am Main (Gastronomie, Kultur, Läden, Lofts, Büro- und Wohnhäuser)
  • 2005: Torhaus Herrenapfelstraße, Frankfurt am Main
  • 2009: Straßenbahndepot Sachsenhausen (Frankfurter Rundschau, Stadtbibliothek, Supermarkt und Wohnungen) in Landes & Wentz GmbH
  • 2010: Bethmann Kolonnaden für Steigenberger Immobilien GmbH
  • 2010: Drei Wohnhäuser, „Hansapark“, Hansaallee, Frankfurt am Main<ref>Ein Stück Genua, etwas London in FAZ vom 16. Juli 2012, Seite 31</ref>
  • 2010: Elsässer Hof, für Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH, Freiburg im Breisgau
  • 2011: Mehrfamilienhäuser, Diakonissen Areal für ABG Frankfurt Holding, Frankfurt am Main
  • 2013: Mietwohnungen „Frank an der Frankenallee“, Frankfurt am Main, Frankenallee/Kriegkstraße für Frank-Gruppe<ref>Geht doch: Schön und günstig und energieeffizient in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Dezember 2013, Seite 34</ref>
  • 2013: Haus „Stadt Mailand“ am Markt Nr. 38, Dom-Römer-Quartier, Frankfurt am Main
  • 2014: Wohnanlage in Europaviertel für Bouwfonds, Frankfurt am Main
  • 2014: Hansahöfe, Frankfurt am Main, für Ali Selmi GmbH<ref>Frankfurt – let's talk - CUBE Magazin. 17. Oktober 2024, abgerufen am 18. April 2025.</ref>
  • 2014: „Goethehöfe – Deutsches Romantikmuseum in Frankfurt am Main“, Zweiter Preis des Wettbewerbs, ebenso wie Christoph Mäckler und Volker Staab<ref>Ein Hof oder zwei Höfe in FAZ vom 15. August 2014, Seite 31</ref>
  • 2014–2015: „The Twentyfive“, Frankfurt am Main-Westend, Niedenau 25<ref>Bürogebäude weicht Wohnhaus in FAZ vom 26. April 2014, Seite 34</ref>
  • 2015: Hotel „Tobaccon“ in Bensheim für Streit GmbH
  • 2015–2018: Goethehöfe – Deutsches Romantik-Museum, in Planungsgemeinschaft mit Christoph Mäckler Architekten, für ABG Frankfurt Holding, Frankfurt am Main
  • 2015: Frank an der Kennedyallee, Frankfurt am Main für Frank-Gruppe
  • 2015: Motel One in Freiburg
  • 2015: Projekt Blue Horizon in Frankfurt am Main für Hans-Peter Unmüßig. Baubeginn Anfang 2017<ref>Blue Horizon :: Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH. Abgerufen am 18. April 2025.</ref>

Literatur

  • Dieter Bartetzko (Hrsg.): Michael A. Landes Architekt. Union Frankfurt/Main, deutsch/englisch. Junius Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-88506-523-1.

Weblinks

Commons: Michael A. Landes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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