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Fischbrunn

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Fischbrunn
Gemeinde Pommelsbrunn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(101)&title=Fischbrunn 49° 33′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(101) 49° 32′ 32″ N, 11° 30′ 36″ O
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Höhe: 363–401 m ü. NHN
Einwohner: 101 (1. Jan. 2025)<ref>Fischbrunn | Gemeinde Pommelsbrunn. Abgerufen am 9. Februar 2025.</ref>
Postleitzahl: 91224
Vorwahl: 09154
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Datei:Fischbrunn 001.jpg
Fischbrunn, Luftaufnahme (2016)

Fischbrunn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Fischbrunn liegt in der Gemarkung Hubmersberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref>

Lage

Das Dorf Fischbrunn liegt wenige Kilometer hinter Eschenbach im Hirschbachtal an der Kreisstraße LAU 30 und der Straße nach Hegendorf.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Ortsname

Die Ortsbezeichnung wandelte sich in den historischen Dokumenten von Visprunnen nach Vischprunn über Fischbrvnn zu Fischbrunn. Der Name leitet sich vermutlich von den zahlreichen natürlichen Quellen und den fischreichen Bächen her.

Geschichte

Funde in den Höhlen am Schwarzen Brand belegen, dass das Hirschbachtal, ein Nebental der Pegnitz, vermutlich schon in der jüngeren Steinzeit von Jägern und Sammlern aufgesucht wurde. An der heutigen Hirschbachtalstraße zwischen Eschenbach und Fischbrunn wurden mehrere Gräber mit Bronzeschmuck von Siedlern, die um 1200 vor Christus dort gelebt haben müssen, gefunden. Vermutlich kamen später die Kelten, dann die Germanen, danach die Franken und Altbayern. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Fischbrunn im Jahre 1289 anlässlich der Rückgabe von Lehensgütern an die Turrigl, ritterliche Vasallen der damaligen Gebietsherren, der Schenken von Reicheneck. Im Urbar der Propstei Hersbruck von 1300 werden als Besitz des Klosters Bergen bei Neuburg an der Donau bei „Vischprunn“ genannt „4 mansus“ (Huben), nach dem Baierischen Salbuch vom Jahr 1326 besaßen Propstei und Vogtei Hersbruck in Fischbrunn vier Huben und ein Lehen (Halbhube). Auch im Böhmischen Salbüchlein Kaiser Karls IV. von 1366/68 wird „Fischbrvnn“ erwähnt. Weitere urkundliche Erwähnungen, sämtlich an Kaufvorgänge gebunden, datieren in die Jahre 1409/10. In den Jahren 1518 bis 1528 besaß Hans III. Ebner von Eschenbach zu Fischbrunn einen Hof und zwei Drittel eines Hofes als Parsberger Lehen. Das letzte Drittel war Eigen der Ebner. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg von 1504/05 gehörte Fischbrunn für drei Jahrhunderte zum Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg und wurde in dieser Zeit von dessen Pflegamt Hersbruck verwaltet. Dieses übte sowohl die Hochgerichtsbarkeit, als auch die Dorf- und Gemeindeherrschaft über den Ort aus.<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref> Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges und dem Aufstieg Napoléons I. fiel es 1806 zusammen mit der Reichsstadt Nürnberg an das neu geschaffene Königreich Bayern. 1808 wurde die Gemeinde Hubmersberg gegründet, die auch Fischbrunn mit einschloss. Bedingt durch den Zustrom von Flüchtlingen, erreichte der Ort im Jahr 1806 mit 182 Personen seinen höchsten Einwohnerstand. Im Zuge der zweiten großen Gebietsreform in Bayern erfolgte am 1. Januar 1972 der Zusammenschluss der Gemeinde Hubmersberg mit der Gemeinde Pommelsbrunn.<ref></ref>

Baudenkmäler

Datei:2022 Baudenkmal - D-5-74-147-40 - by 2eight - 7DS2164.jpg
Ehemaliges Wohnstallhaus in Fischbrunn

Schutzgebiete

Datei:2021 Fischbrunner Anger 01.jpg
Fischbrunner Anger im Mai 2021

Nördlich von Fischbrunn befindet sich der geschützte Landschaftsbestandteil Fischbrunner Anger.

Literatur

Weblinks

Commons: Fischbrunn (Pommelsbrunn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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