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Christuskirche (Schwarzenacker)

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Die Christuskirche ist eine protestantische Kirche in Schwarzenacker, einem Stadtteil von Homburg, der Kreisstadt des saarländischen Saarpfalz-Kreises. Das Gotteshaus ist Pfarrkirche der Protestantischen Kirchengemeinde Schwarzenbach im Dekanat Homburg der Evangelischen Kirche der Pfalz.<ref>Kirchenbezirk: Prot. Dekanat Zweibrücken Auf: www.evkirchepfalz.de, abgerufen am 29. Juli 2012.</ref> Die Kirche ist in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmal aufgeführt.<ref>Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Saarpfalz-Kreis (PDF; 1,2 MB), abgerufen am 29. Juli 2012.</ref>

Datei:Schwarzenacker Kirche.jpg
Die Christuskirche in Schwarzenacker
Datei:Schwarzenacker Christuskirche 02.JPG
Blick aus nördlicher Richtung auf das Kirchengebäude
Datei:Schwarzenacker Christuskirche Innen 01.JPG
Blick ins Innere der Kirche
Datei:Schwarzenacker Christuskirche Innen 02.JPG
Blick vom Altarraum zur Orgelempore

Geschichte

Die Planung in den späten 1950er-Jahren lag in Verantwortung der Bauabteilung des Landeskirchenrates in Speyer. Die Architekten waren Oberbaurat Otto Stahl, Baurat Richard Hummel und Bauingenieur Roth. Das Architektenbüro Wohlfahrt in Homburg zeichnete für die örtliche Bauleitung verantwortlich.<ref name="christuskirche">Christuskirche. Auf: kih.deevine.de (Kirche in Homburg). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2013; abgerufen am 19. Dezember 2018.</ref><ref name="sz">Christine Maack: So muss eine Kirche klingen. In: Saarbrücker Zeitung, 13. November 2004. Abgerufen am 29. Juli 2012.</ref>

Die Grundsteinlegung erfolgte im Juni 1958, die Einweihung am 27. November 1960. Die Finanzierung des Bauprojektes wurde zum großen Teil durch die Spenden der Kirchengemeinde gesichert.<ref name="sz" />

In den Jahren 2000/2001 wurde die Kirche einer Restaurierung unterzogen.<ref name="info"> Institut für aktuelle Kunst im Saarland: Informationen zur Christuskirche Schwarzenacker. Abgerufen am 19. Dezember 2018.</ref>

Architektur und Ausstattung

Das Kirchenschiff und der Turm sind aus rotbraunem Sandstein erbaut. Das Kirchengebäude ist an der Vorderseite leicht abgerundet und soll in seiner Gesamtheit die Geborgenheit der Arche Noah oder ein Zelt symbolisieren. Im oberen Bereich der Seitenwände befinden sich bleiverglaste Betonmaßwerkfenster, die in Form einer stilisierten Taube gestaltet sind und so an die Taufe erinnern.<ref name="sz" /> Auch im Turm befinden sich diese Maßwerkfenster. Gestaltet wurden sie 1958 bis 1960 vom Bildhauer Günter Maas (Saarbrücken), der auch das Beton-Relief „Abendmahl“ über dem Eingangsportal schuf.<ref name="info" />

Im Altarraum, in der Wand der Kirchenfront und in der nördlichen Seitenwand im Bereich des Taufbeckens befinden sich kleinere runde Fenster, die 1958 bis 1960 von der Bildhauerin Margot Stempel-Lebert geschaffen wurden. Von ihr stammen auch Altar, Kanzel und Taufbecken.<ref name="info" />

Die Decke des Kirchenschiffs wird durch ein Tonnengewölbe geformt, das mit dunklem Holz verkleidet ist.<ref name="sz" />

Orgel

Die Orgel auf der Orgelempore wurde im Jahre 1989 vom Orgelbauunternehmen Rensch (Lauffen am Neckar) erbaut. Sie ersetzt ein kleines Orgelpositiv mit vier Registern, das 1920 von der Firma G. F. Steinmeyer (Oettingen) erbaut worden war.<ref name="orgel" /> Das Schleifladen-Instrument hat 19 Register auf zwei Manualwerken und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch. Der Spieltisch ist dreimanualig angelegt, wobei das dritte Manual als Koppelmanual dient.<ref name="orgel"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Orgel der Christuskirche (prot.) (Memento vom 16. April 2015 im Internet Archive) Infoseite des Webangebots Orgeln im Saarland, abgerufen am 29. Juli 2012.</ref> Das Pedal ist als Radialpedal ausgeführt. Die Anschaffung der Rensch-Orgel wurde durch Spendengelder und einen Orgelfonds ermöglicht.<ref name="christuskirche" /><ref name="sz" />

I Rückpositiv C–g3

1. Gedackt 8′
2. Principal 4′
3. Rohrflöte 4′
4. Octave 2′
5. Quinte 113
6. Scharff III 1′
7. Dulcian 8′
Tremulant
II Hauptwerk C–g3
8. Principal 8′
9. Spitzflöte 8′
10. Offenflöte 4′
11. Blockflöte 2′
12. Sesquialter II 223
13. Mixtur IV 113
14. Trompete 8′
Tremulant
Pedal C–f1
15. Untersatz 16′
16. Octavbaß 8′
17. Choralbaß 4′
18. Rauschpfeife II 223
19. Fagott 16′

Literatur

  • Bernhard H. Bonkhoff: Die Kirchen im Saar-Pfalz-Kreis. Saarbrücken 1987, ISBN 3-925036-15-6.

Weblinks

Commons: Christuskirche (Schwarzenacker) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 17′ 8,8″ N, 7° 19′ 3,8″ O

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