Stroban
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Stroban | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Stroban | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | ~ C10H9Cl7 (Gemisch) | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbliche Flüssigkeit<ref name="PPDB">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of HertfordshireVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 377,35 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="Sigma" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Stroban ist ein Stoffgemisch aus der Gruppe der chlorierten Terpene.
Gewinnung und Darstellung
Stroban wird durch Chlorierung von Camphen bzw. Pinen gewonnen. Deren Doppelbindung wird zuerst zu 2-exo,10-Dichlorbornan durch Wagner-Meerwein-Umlagerung chloriert. Die darauf folgende weitere Chlorierung ist unspezifisch und führt zu einem Gemisch an höhersubstituierten Derivaten, deren Chlorgehalt bei Stroban bei 65 %, bei dem verwandten Toxaphen bei 67 bis 69 % liegt.<ref name="M. Bahadir, H. Parlar, Michael Spiteller">Müfit Bahadir, Harun Parlar, Michael Spiteller: Springer Umweltlexikon. Gabler Wissenschaftsverlage, 2000, ISBN 3-540-63561-0, S. 248 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>EPA: Quantitative Method for Toxaphene by GC-C-MS Specific Ion Monitoring, März 1976.</ref>
Verwendung
Stroban wurde als Insektizid verwendet. Es war in der DDR bis 1967 und in der BRD bis 1974 zugelassen.<ref name="Peter Brandt">Peter Brandt (Hrsg.): Berichte Zu Pflanzenschutzmitteln 2009: Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln; Zulassungshistorie und Regelungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Springer, 2010, ISBN 978-3-0348-0028-0, S. 26 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Heute ist es weder in der Europäischen Union noch in der Schweiz als Pflanzenschutzwirkstoff zugelassen.<ref>Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: EU-Pestiziddatenbank; Eintrag im nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnis der SchweizVorlage:Abrufdatum</ref> In den USA wurde Stroban vor allem in den 1960er Jahren als Wirkstoff von Pflanzenschutzmitteln für den Anbau von Baumwolle verwendet. Daneben wurde es auch für die mottensichere Ausrüstung von Wollgeweben sowie als Haushalts-Insektizid eingesetzt.<ref>EPA: Aspects of Pesticidal use of Toxaphene and Strobane (PDF; 8,6 MB), S. 224–225.</ref>
Weblinks
- EPA: Aspects of Pesticidal use of Toxaphene and Strobane (PDF; 8,6 MB)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Stoffgemisch
- Chlorcycloalkan
- Vinylidenverbindung
- Terpenoid
- Norbornan
- Biozid (Wirkstoff)
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Insektizid
- Alkylcyclohexan