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Adriano Bernardini

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Datei:Adriano Bernardini.jpg
Erzbischof Adriano Bernardini, 2011
Datei:Coat of arms of Adriano Bernardini.svg
Erzbischofswappen

Adriano Bernardini (* 13. August 1942 in Piandimeleto, Provinz Pesaro und Urbino, Italien; † 11. September 2025 in Rom) war ein italienischer Geistlicher und Diplomat des Heiligen Stuhls.

Leben

Im Alter von elf Jahren trat Bernardini in das Kleine Seminar von Pennabilli im Bistum San Marino-Montefeltro ein. Nach seinem Mittelschulabschluss wechselte er an das Päpstliche Kleine Römischen Seminar, wo er das Abitur im Fachbereich Klassische Sprachen erlangte. Anschließend setzte er seine theologische Ausbildung zum Priester am Päpstlichen Großen Römischen Seminar fort und besuchte Kurse an der Päpstlichen Lateranuniversität, wo er das Bakkalaureat in Theologie, die Spezialisierung und den Doktortitel in Kirchenrecht erlangte. Der Präfekt der Präfektur für die ökonomischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls, Egidio Kardinal Vagnozzi, spendete ihm am 31. März 1968 die Priesterweihe. 1973 trat Bernardini dann in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein und studierte an der Päpstlichen Akademie für Diplomatie.

Bernardini war unter anderem in den Nuntiaturen in Pakistan, Venezuela und Spanien tätig. Am 7. Januar 1989 wurde er zum Charge d’Affaires in der Nuntiatur von Taiwan berufen.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 20. August 1992 zum Titularerzbischof pro hac vice von Falerii und Apostolischen Nuntius in Bangladesch. Die Bischofsweihe spendete ihm Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano am 15. November desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren Josip Uhač, Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, und Remigio Ragonesi, Weihbischof in Rom.

Am 15. Juni 1996 wurde er zum Apostolischen Nuntius auf Madagaskar, Mauritius und den Seychellen ernannt. Am 24. Juli 1999 wurde er zum Apostolischen Nuntius in Thailand, Singapur und Kambodscha und Apostolischen Delegaten in Brunei Darussalam, Myanmar, Malaysia und Laos ernannt. Am 26. April 2003 wurde er zum Apostolischen Nuntius in Argentinien ernannt. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 15. November 2011 zum Apostolischen Nuntius in Italien und San Marino.

Am 12. September 2017 wurde Emil Paul Tscherrig von Papst Franziskus zu seinem Nachfolger ernannt. Am 4. Oktober desselben Jahres ernannte ihn Papst Franziskus zum Mitglied der Kongregation für die Evangelisierung der Völker.<ref>Nomina di Membri della Congregazione per l’Evangelizzazione dei Popoli. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 4. Oktober 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bernardini lebte zuletzt im Pflegeheim Villa del Rosario in Rom, wo er nach längerer Krankheit im September 2025 starb.<ref>La morte del nunzio apostolico Adriano Bernardini. L’Osservatore Romano, 12. September 2025, abgerufen am 27. Oktober 2025.</ref>

Neben seiner Muttersprache Italienisch sprach er Englisch, Spanisch und Französisch.

Auszeichnungen und Ehrungen

Weblinks

Commons: Adriano Bernardini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Piero BiggioApostolischer Nuntius in Bangladesch
1992–1996
Edward Joseph Adams
Blasco Francisco CollaçoApostolischer Nuntius in Madagaskar, Seychellen und Mauritius
1996–1999
Bruno Musarò
Luigi BressanApostolischer Nuntius in Thailand, Singapur und Kambodscha
1999–2003
Salvatore Pennacchio
Luigi BressanApostolischer Delegat in Myanmar, Brunei und Laos
1999–2003
Salvatore Pennacchio
Santos Abril y CastellóApostolischer Nuntius in Argentinien
2003–2011
Emil Paul Tscherrig
Giuseppe BertelloApostolischer Nuntius in Italien und San Marino
2011–2017
Emil Paul Kardinal Tscherrig

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