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Robert Starer

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Robert Starer (* 8. Januar 1924 in Wien;<ref>Robert Starer in: Music Information Center Austria.</ref> † 22. April 2001 in Kingston, New York)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gaylord Music Library (Memento vom 25. Juni 2009 im Internet Archive), Necrology: 2001.</ref> war ein österreichisch-amerikanischer Komponist und Pianist.

Leben

Robert Starer war der Sohn des Kaufmanns Nison Starer (geb. 24. Mai 1884 in Oltynia; gest. 1948 Palästina) und dessen Ehefrau Erna bzw. Ester Lea Gottlieb (1892–1947).<ref name="emigres">Starer, Robert. In: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hrsg.): International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945. Band 2,2. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 1107.</ref> Er begann mit 13 Jahren ein Studium an der Staatsakademie Wien.<ref name=pyth>Biographie, Werkverzeichnis, Literatur in: Pytheas Center for Contemporary Music</ref> Nach dem Anschluss Österreichs musste Robert Starer mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Hannelore „Hanni“ aufgrund ihrer jüdischen Herkunft emigrieren. Er setzte seine Studien am damaligen Palestine Conservatory Jerusalem fort.<ref name=mgg>Peter Castine: Starer, Robert. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 15 (Schoof – Stranz). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2006, ISBN 3-7618-1135-7 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)</ref> Nach dem Kriegsdienst in der Royal Air Force erhielt er 1947 ein Stipendium für Postgraduierte an der Juilliard School bei Frederick Jacobi in New York, wo er 1949 sein Diplom machte, außerdem studierte er 1948 bei Aaron Copland in Tanglewood.<ref name=milken>Lebenslauf im Milken Archive of Jewish Music</ref> Von 1949 bis 1974 lehrte er dann selbst an der Juilliard School und wurde 1957 amerikanischer Staatsbürger.<ref>New York, U.S., Index to Petitions for Naturalization filed in New York City (englisch), abgerufen am 13. Jänner 2025.</ref> Zudem unterrichtete er von 1963 bis 1991 am Brooklyn College in New York, ab 1986 als Seniorprofessor.<ref name=pyth /> Zu seinen Schülern zählten Harrison Leslie Adams und Margaret Bonds.<ref name=guardian>Guy Rickards: Robert Starer. The most prolific American composer of his generation. In: The Guardian. 5. Mai 2001; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nachruf).</ref> 1994 wurde er in die American Academy of Arts and Letters gewählt.<ref>Members: Robert Starer. American Academy of Arts and Letters, abgerufen am 27. April 2019.</ref>

Er hinterließ ein umfangreiches Werk in nahezu allen Genres, Opern, Ballette – u. a. für Martha Graham, Orchesterwerke, darunter Sinfonien und Konzerte, Kammer-, Chor- und weitere Vokalmusik.<ref name=pyth /> In seinem Frühwerk versuchte er, westliche und nahöstliche Musik miteinander zu verschmelzen, später öffnete er sich Einflüssen aus Jazz und Neuer Musik – zeitweise experimentierte er auch mit serieller Musik.<ref name=milken /> Zu seinen wichtigsten Werken zählt das 1980 entstandene Violinkonzert für Itzhak Perlman und das 1988 komponierte Cellokonzert für János Starker.<ref name=milken /> Häufig gespielt wird sein Stück Black and White für Klavier. An Schriften verfasste er zwei Lehrbücher und die Autobiographie Continuo: A Life in Music.<ref name="mgg" />

Starer heiratete 1942 die Sopranistin und Gesangspädagogin Johanna Herz (* 3. Mai 1916 in Paderborn; † September 1994),<ref>New York, U.S., Arriving Passenger and Crew Lists (englisch), abgerufen am 13. Jänner 2025</ref> mit der er den Sohn Daniel (* 1954), ein Sachbuchautor, hatte.<ref name="emigres" />

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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