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Stadthalle Reutlingen

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Stadthalle Reutlingen

Datei:Stadthalle Reutlingen.jpg
Haupteingang am Manfred-Oechsle-Platz 1 (2012)
Daten
Ort Reutlingen
Koordinaten 48° 29′ 28″ N, 9° 12′ 26″ OKoordinaten: 48° 29′ 28″ N, 9° 12′ 26″ O
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Eigentümer Stadt Reutlingen
Betreiber Stadthalle Reutlingen GmbH
Baubeginn 2009
Eröffnung 5. Januar 2013
Kosten ca. 42 Mio. €<ref name="Baukosten">Im zweiten Anlauf – Reutlingen eröffnet neue Stadthalle. In: Südkurier. 4. Januar 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Januar 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.suedkurier.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Architekt Max Dudler
Kapazität Großer Saal: max. 1691 Sitzplätze<ref name="Zuschauerkapazität">Zuschauerkapazität (variiert je nach Bestuhlung)</ref>
Kleiner Saal: max. 416 Sitzplätze<ref name="Zuschauerkapazität" />
zehn weitere Räume: je 21 bis 84 Sitzplätze<ref name="Zuschauerkapazität" />
Lage
Stadthalle Reutlingen (Baden-Württemberg)
Stadthalle Reutlingen (Baden-Württemberg)

Die Stadthalle Reutlingen ist eine Mehrzweck-Veranstaltungs- und Konzerthalle mit zwei Hauptsälen für bis zu rund 1700 bzw. 400 Zuschauer<ref name="Zuschauerkapazität" /> sowie weiteren Nebenräumen. Der Betrieb wird von der Stadthallen Betrieb GmbH durchgeführt.<ref>Stadthalle Reutlingen: Impressum ~ Stadthalle Reutlingen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. September 2017; abgerufen am 13. September 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadthalle-reutlingen.de</ref>

Lage

Das Gebäude grenzt unmittelbar westlich an die Reutlinger Altstadt und befindet sich dort auf dem Dreieck zwischen Eberhardtstraße, Konrad-Adenauer-Straße und dem linken (westlichen) Ufer der Echaz.

Entstehungsgeschichte

Die Stadthalle soll in erster Linie die alte, baufällige, im Anschluss abgerissene Friedrich-List-Halle von 1938 ersetzen. Diese brannte im Zweiten Weltkrieg nieder und war 1947 in sehr einfacher Bauweise wiederaufgebaut worden. Erste Pläne, sie durch einen Neubau zu ersetzen, gehen bis in die 1980er-Jahre zurück.

2002 scheiterte der damalige Reutlinger Oberbürgermeister Stefan Schultes mit seinem Vorhaben eines „Kultur- und Kongresszentrums Reutlingen (KKR)“ in einem Bürgerentscheid. Im Folgejahr wurde er als Oberbürgermeister nicht wiedergewählt.<ref name="GeaEndlichesProvisorium">Friedrich-List-Halle: Endliches Provisorium. In: Reutlinger General-Anzeiger. 30. Juni 2012, abgerufen am 22. Juli 2012.</ref>

Nachdem 2006 ein zweiter Bürgerentscheid den Beginn der Planungen zu einer neuen Stadthalle bestätigte,<ref>Bürgerentscheid zum Beginn der Planungen einer neuen Stadthalle. In: Homepage der Stadt Reutlingen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juli 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reutlingen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> folgte der städtebauliche Ideenwettbewerb „Bruderhausgelände – Neue Stadthalle“.<ref>Die beste Lösung für Reutlingen: Die Stadthalle im Bürgerpark. In: Homepage der Stadt Reutlingen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juli 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reutlingen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Daran schloss sich dann der Realisierungs- bzw. Architekturwettbewerb für die neuen Stadthalle an. Im Jahre 2008 gewann der Architekt Max Dudler diesen Realisierungswettbewerb.

Im gleichen Jahr beschloss der Gemeinderat den Bau der Stadthalle Reutlingen.<ref name="GeaEndlichesProvisorium" /> Am 6. November 2009 erfolgte der Ersten Spatenstich, am 2. Juli 2010 wurde der Grundstein gelegt.<ref>Urkunde zur Grundsteinlegung der Stadthalle Reutlingen. In: Reutlinger General-Anzeiger. 2. Juli 2010, abgerufen am 28. Juli 2012.</ref> Dabei wurde im Beisein von über 500 Bürgern und zahlreichen Ehrengästen auch eine Zeitkapsel mit etwas Kleingeld, den Bauplänen der Stadthalle, dem Baubeschluss des Gemeinderats, aktuellen Ausgaben lokaler Tageszeitungen, einem Pressespiegel zur Stadthalle, sowie der Urkunde zur Grundsteinlegung mit eingemauert.<ref>Der Grundstein für die "Halle für alle" ist gelegt. In: Website der Stadt Reutlingen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Juni 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reutlingen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

2011 genehmigte der Reutlinger Gemeinderat zusätzliche Wünsche des Geschäftsführers der Stadthallen Betrieb-GmbH Volker Schmidtke. So wurden die Zusatzkosten für die Ausweitung der Sitzplatz-Kapazität auf 1800 Plätze zusätzliches Bühnen-Equipment und mehr Raum für eine Konferenznutzung der Halle für knapp 1 Million Euro beschlossen.<ref>Rat beschließt den Namen „Stadthalle Reutlingen“ und Aufstockung auf 1800 Plätze. In: Neckar-Chronik online. (neckar-chronik.de [abgerufen am 13. September 2017]).</ref> Maximal 1.691 Plätze wurden es schließlich tatsächlich.

Im Jahre 2012 beschloss der Gemeinderat dann den Abbruch der nun nicht mehr benötigten Listhalle für die Zeit im Anschluss an die Eröffnung der Stadthalle.<ref name="GeaEndlichesProvisorium" />

Den ersten Auftritt in der Konzerthalle überhaupt hatte am 5. Dezember 2012 das Say Jazz Quartett<ref>Say Jazz Quartett</ref> im Rahmen eines Testkonzerts für Technik und Logistik, bei dem etwa 300 unbezahlte Komparsen an der Erprobung des Zugangsbereichs, des Foyers und des Zuschauerraums des Kleinen Saals mitwirkten.

Das Bauwerk wurde am 5. Januar 2013 eröffnet<ref>Neue Stadthalle eröffnet. In: Reutlinger General-Anzeiger. 6. Januar 2013, abgerufen am 6. Januar 2013.</ref>, zum Jahreswechsel einige Tage zuvor fand dort mit dem Silvesterball<ref>Silvesterball 2012. In: Schwäbisches Tageblatt. 2. Januar 2013, abgerufen am 4. Januar 2013.</ref> bereits die erste öffentliche Veranstaltung statt.

Bauwerk

Großer Saal

Der große Konzertsaal hat einen frei bestuhlbaren Zuschauerraum mit einstellbarer Neigung der Bodenfläche.
Auf 916 m² bietet dieser variabel Platz; bei ebener Fläche für bis zu 1691 Sitzplätze, bei geneigter Fläche für bis zu 1427 Sitzplätze.<ref name="Zuschauerkapazität" />

Die Akustik besitzt Konzerthaus-Standard.

Kleiner Saal

Der kleine Kammermusiksaal hat einen frei bestuhlbaren Zuschauerraum.
Auf einer Fläche von 310 m² bietet dieser variabel Platz für bis zu 416 Sitzplätze.<ref name="Zuschauerkapazität" />

Er ist in zwei bis vier Einzelräume abteilbar.

Nebenräume

Weiterhin bestehen insgesamt zehn, teils abteilbare Tagungs- und Besprechungsräume mit je 21 bis 84 Sitzplätzen auf 22 bis 67 m² Fläche sowie das sogenannte „Künstlerfoyer“, das auf einer Fläche von 102 m² mit bis zu 91 Sitzplätzen bestuhlbar ist.<ref name="Zuschauerkapazität" />

Foyer<ref name="Flächen">Antworten, Zahlen und Daten rund um die Stadthalle. In: Homepage der Stadt Reutlingen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. Juli 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.reutlingen.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>: 1978 m²
Künstlerbereich<ref name="Flächen" />: 355 m²
Tiefgarage<ref name="Flächen" />: 212 Stellplätzen auf zwei Etagen

Nutzung

Datei:Stadthalle Reutlingen NL 005.jpg
Stadthalle Reutlingen

Literatur

  • Roland Hauser: Eine Stadthalle für alle. Das Reutlinger Jahrhundertprojekt. Oertel & Spörer, Reutlingen 2012, ISBN 978-3-88627-924-1.

Weblinks

Commons: Stadthalle Reutlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein