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Kathrin Marchand

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Datei:Ruder-EM 2016 22.JPG
Kathrin Marchand (links) und Kerstin Hartmann bei den Ruder-Europameisterschaften 2016
Datei:Empfang für die Kölner Paralympics-Athlethin Kathrin Marchand-1357.jpg
Kathrin Marchand, 2026

Kathrin Marchand (* 15. November 1990 in Köln) ist eine deutsche Ruderin, Skilangläuferin und Ärztin.

Leben

Marchand war 2008 mit dem Achter Dritte bei den Junioren-Weltmeisterschaften. 2009 belegte sie mit dem Vierer ohne Steuerfrau den achten Platz bei den U23-Weltmeisterschaften. 2011 siegte der deutsche Vierer mit Clara Karches, Lea-Katlen Kühne, Isabella Reimund und Kathrin Marchand bei den U23-Weltmeisterschaften in Amsterdam. Im Mai 2012 qualifizierte sich Marchand in Luzern mit dem deutschen Frauenachter für die Olympischen Spiele in London und erreichte dort Platz sieben. 2013 folgte eine Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Sevilla, 2014 gewann sie mit dem Achter die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Belgrad. Nach dem vierten Platz mit dem Achter bei den Europameisterschaften 2015 gewann Marchand zusammen mit Kerstin Hartmann die Silbermedaille im Zweier ohne Steuerfrau bei den Europameisterschaften 2016 hinter den britischen Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Helen Glover und Heather Stanning. Bei den Olympischen Spielen 2016 belegten Hartmann und Marchand den achten Platz. Danach beendete sie vorerst ihre Karriere.

Nach einem Schlaganfall<ref>Kathrin Marchand: Aufgeben ist keine Option. In: rudern.de. 21. Mai 2023, abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref> nahm Marchand im Jahr 2022 an den Ruder-Europameisterschaften 2022 im Mixed-Vierer mit Steuermann der Klasse PR3 teil und erreichte die Bronzemedaille.<ref>Sylvia Warnke, Boris Kramer: Das Wichtigste vom 4. Wettkampftag European Championships - München 2022. In: zdf.de. 15. August 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. August 2022; abgerufen am 12. März 2026.</ref> In der gleichen Klasse erreichte sie bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2022 und bei den Ruder-Europameisterschaften 2023 die Silbermedaille.<ref>Hans Strauss: WM-Tag 7: Para-Vierer überrascht mit Silber, Männer-Vierer dreht auf. In: rudern.de. 24. September 2022, abgerufen am 12. März 2026.</ref><ref>Dirk Anton: Ruder-EM: Silber für den Mixed-Vierer PR3 mit OSP-Beteiligung. In: Olympiastützpunkt NRW/Rheinland. 30. Mai 2023, abgerufen am 31. Mai 2023.</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Belgrad erkämpfte sie mit dem Vierer die Bronzemedaille. Bei den Paralympics 2024 in Paris erreichte Marchand mit dem deutschen Mixed-Vierer PR3 knapp hinter Frankreich den vierten Platz.<ref>Paralympisches Finale 2024 Para Rowing Mixed Vierer PR3. (Streaming-Video; 3:55 Stunden) In: Paralympic-Games-Kanal auf YouTube. 1. Oktober 2024, abgerufen am 12. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2025 bei den Europameisterschaften in Plowdiw siegte Marchand im Mixed-PR3-Zweier zusammen mit Valentin Luz. Dreieinhalb Monate später siegten die beiden auch bei den Weltmeisterschaften in Shanghai. Marchand nahm außerdem in Shanghai auch am Wettbewerb im Mixed-Vierer PR3 teil und gewann dort die Bronzemedaille.

Am 11. Februar 2026 wurde sie für die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina nominiert. Sie trat dort im Skianglauf-Sprint an und erreichte den 4. Platz.<ref>Team Deutschland Paralympics: Kathrin Marchand. Deutscher Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee e.V., abgerufen am 22. April 2026.</ref>

Marchand rudert für den RTHC Bayer Leverkusen. Sie studierte an der Ruhr-Universität Bochum Medizin und arbeitete bis 2021 im St.-Hildegardis-Krankenhaus in Köln-Lindenthal als Ärztin. Im Mai 2022 konnte sie ihren Beruf wieder aufnehmen und arbeitet seitdem in der Orthoparc Klinik in Köln-Junkersdorf.<ref>Kathrin Marchand. In: atos-kliniken.com. 25. November 2024, abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Kathrin Marchand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Paralympische
Wettbewerbe

siehe PR1-W1x, PR1-M1x, PR2-Mix2x, PR3-Mix4+

Aktuelle
nicht-paralympische
Wettbewerbe
PR2-M1x

2018–2019, 2022–2023: Corne de Koning (NED)

PR2-W1x

2018: Perle Bouge (FRA) 2019: Kathryn Ross (NZL) 2022: Katie O'Brien (IRL) 2023: Ajssanowa (UKR)

PR3-M2-

2018–2019: Fredrickson, Todd (CAN) | 2022: Stanhope, Fuller (GBR) | 2023: Sywych, Kupritschuk (UKR) | 2024: Conti, Zappa (ITA)

PR3-W2-

2018: Hansen, Smith (USA) | 2019: Moore, Smith (USA) | 2022: Allen, Rakauskaitė (GBR)

PR3-Mix2x
(LTA Mix2x)

2013 & 2014: Morosowa, Aleksieiev (UKR) | 2015: nicht vergeben | 2016: G. Marchand, Saint-Lannes (FRA) | 2017–2018: Oliveira, Klug (BRA) 2019: Schagot, Borissow (RUS) | 2022: Alberdi, Cadot (FRA) | 2023: Ayers, Altschwager (AUS) | 2025: K. Marchand, Luz (GER)

Ehemalige
Wettbewerbe
TA-M1x

2002: Scott Brown (USA)

LTA-Mix4x+

2003: Emerson, Veness-Collins, Barrett, Felten, Stf. Edwards (AUS)

LTA-M4x+

2003: Askam-Spencer, Crowther, Harrison, Huddy, Stf. Williams (GBR)

LTA-M4+

2002: Vines, Horten, Pelten, Blackley, Stf. Edwards (AUS)

ID-Mix4+

2009: Hansford, Roe, Smith, Riches, Stf. Jones (GBR) | 2010: Theriault, Montgomery, Nolan, Blair, Stf. Comeau (CAN) | 2011: Relph, Riches, Smith, Roe, Stf. van den Broecke (GBR)

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