Silberbromid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Silberbromid | |||||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Ag+ Vorlage:Farbe Br− | |||||||||||||||||||
| Kristallsystem |
kubisch | ||||||||||||||||||
| Raumgruppe |
Fm3m (Nr. 225) | ||||||||||||||||||
| Koordinationszahlen |
Ag[6], Br[6] | ||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Silberbromid | ||||||||||||||||||
| Verhältnisformel | AgBr | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer bis gelblich-grüner Feststoff<ref>Eintrag zu Silberbromid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 187,77 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
6,47 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
430 °C<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
1502 °C<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser (0,14 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="CRC90_4_88">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Inorganic Compounds, S. 4-88.</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Thermodynamische Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| ΔHf0 |
−100,4 kJ/mol<ref name="CRC90_5_4">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-4.</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Silberbromid ist eine chemische Verbindung des Silbers, die zu den Bromiden zählt. Es ist eine viel verwendete Chemikalie in der Fotochemie, die unter Lichteinfall zerfällt.
Vorkommen
Silberbromid kommt in der Natur in Form des Minerals Bromargyrit vor.<ref name="C. Doelter, H. Leitmeier">C. Doelter, H. Leitmeier: Haloidsalze, Fluoride, organische Verbindungen (Kohlen, Asphalt, Erdöl), Nachträge, Generalregister (Schlußband). Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-49884-8, S. 72 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Gewinnung und Darstellung
Silberbromid fällt beim Zusammentreffen von einem Silbersalz, meist Silbernitrat, und einem löslichen Bromsalz als gelblich-weißlicher Niederschlag aus.<ref name="Egon Wiberg">Egon Wiberg: Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 1952, ISBN 978-3-11-143954-9, S. 442 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Rudolf Keim">Rudolf Keim: Silber Teil B 2. Verbindungen mit Brom, Jod und Astat. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-13330-9, S. 94 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- <math>\mathrm{AgNO_3 + KBr \longrightarrow AgBr \downarrow + \ KNO_3}</math>
Die Verbindung kann auch durch Reaktion von Silber mit Brom unter Überdruck bei 500 °C gewonnen werden.<ref name="Rudolf Keim" />
Eigenschaften
Trockenes, frisch gewonnenes Silberbromid sieht gelblich aus. Seine Schmelze ist orangerot.<ref name="Rudolf Keim" /> Es ist in Wasser sehr schwer, in konzentrierter Ammoniak-Lösung schwer und in Thiosulfat- und Cyanidlösung leicht löslich. Es färbt sich im Licht rasch dunkel infolge Silber-Abscheidung durch die photolytische Zersetzung.<ref name="Egon Wiberg" /> Silberbromid besitzt eine kubische Kristallstruktur vom Natriumchlorid-Typ.<ref name="DOI10.1038/180293a0">R. W. BERRIMAN, R. H. HERZ: Twinning and the Tabular Growth of Silver Bromide Crystals. In: Nature. 180, 1957, S. 293, doi:10.1038/180293a0.</ref>
Verwendung
Das Salz wird in kleinen Kristallbröckchen in eine Gelatineschicht (o. ä. Substanzen) eingelagert. Wenn auf diese Licht fällt, zersetzt sich das Silberbromid in seine elementaren Bestandteile – Silber und Brom; das Brom verdunstet. Die belichteten Kristalle heben sich vom Hintergrund ab, da das fein zerteilte Silber schwarz erscheint.<ref name="Egon Wiberg" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Silber(I)-Verbindungen: Silber(I)-fluorid | Silber(I)-chlorid | Silber(I)-bromid | Silber(I)-iodid
Andere Silberverbindungen: Silber(II)-fluorid | Disilberfluorid Vorlage:Klappleiste/Ende
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