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Strzelniki

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Strzelniki
Vorlage:Platzhalterbild
Strzelniki (Polen)
Strzelniki (Polen)
Strzelniki
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Pisz
Gmina: Orzysz
Geographische Lage: 53° 48′ N, 22° 2′ OKoordinaten: 53° 48′ 23″ N, 22° 2′ 15″ O
 {{#coordinates:53,806388888889|22,0375|primary
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Einwohner: 91 (31. März 2011<ref>GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku, 31. März 2011, abgerufen am 21. April 2019 (polnisch).</ref>)
Postleitzahl: 12-250<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1230 (Memento vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive) (polnisch) (PDF; 7,4 MB)</ref>
Telefonvorwahl: (+48) 87
Kfz-Kennzeichen: NPI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: WierzbinyDK 16/1704N ↔ Rostki Skomackie
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig

Strzelniki [<templatestyles src="IPA/styles.css" />stʃɛlˈɲikʲ] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), 1930 bis 1945 Schützenau) ist eine Ortschaft innerhalb der Stadt- und Landgemeinde Orzysz (Arys) in Masuren. Es liegt 7 km östlich von Orzysz im Powiat Piski (Kreis Johannisburg), Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen.

Geographische Lage

Strzelniki liegt südlich des Strzelnicker Sees (1930 bis 1945: Schützenauer See, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im südlichen Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die Kreisstadt Pisz (Johannisburg) ist 25 Kilometer in südwestlicher Richtung entfernt.

Geschichte

1487 wurde das nach 1912 Strzelniken und bis 1930 Strzelnicken genannte Dorf als Freidorf vom Deutschen Orden nach Magdeburger Recht gegründet.<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Schützenau</ref> Zwischen 1874 und 1945 war es in den Amtsbezirk Wiersbinnen<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Wiersbinnen/Stollendorf</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) eingegliedert, der – 1938 in „Amtsbezirk Stollendorf“ umbenannt – zum Kreis Johannisburg im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Im Jahre 1910 zählte Strzelniken 485 Einwohner.<ref>Landkreis Johannisburg im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2024; abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Strzelnicken gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Strzelnicken stimmten 300 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.<ref>Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 77</ref>

Am 28. Juli 1930 erfolgte die Umbenennung Strzelnickens in „Schützenau“. 1933 waren hier 403 Einwohner registriert, 1939 waren es 415.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> In Kriegsfolge kam das Dorf 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform „Strzelniki“. Heute ist es Sitz eines Schulzenamtes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)),<ref>Gmina Orzysz</ref> das auch für den Nachbarort Kamieńskie (Kaminsken, 1938 bis 1945 Erlichshausen) zuständig ist.<ref>Strzelniken bei GenWiki</ref> Somit ist Strzelniki eine Ortschaft im Verbund der Stadt- und Landgemeinde Orzysz (Arys) im Powiat Piski (Kreis Johannisburg), bis 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.

Kirche

Bis 1945 war Strzelnicken resp. Schützenau in die evangelische Kirche Arys<ref>Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens. Band 3: Dokumente. Göttingen 1968, S. 491</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die römisch-katholische Herz-Jesu-Kirche Arys im damaligen Bistum Ermland eingepfarrt.

Heute gehört Strzelniki katholischerseits weiterhin zu Orzysz, das jetzt in das Bistum Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen eingegliedert ist. Die evangelischen Einwohner halten sich zur Pfarrei in Pisz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Verkehr

Strzelniki liegt nördlich der viel befahrenen polnischen Landesstraße 16 (einstige deutsche Reichsstraße 127) und ist von dort aus auf der Nebenstraße 1704N nach Rostki Skomackie (Rostken, Ksp. Klaussen) erreichbar. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Amtssitz: Orzysz

Ortsteile/Schulzenämter: Chmielewo (Chmielewen/Talau) | Cierzpięty (Czierspienten/Seehöhe) | Czarne (Czarnen/Herzogsdorf) | Dąbrówka (Dombrowken/Eichendorf) | DrozdowoZastrużne (Drosdowen/Drosselwalde – Sastrosnen/Schlangenfließ) | Dziubiele (Dziubiellen/Zollerndorf) | Gaudynki (Pappelheim) | Góra (Gurra/Gebürge) | Grądy (Gronden/Grunden) | Grzegorze (Gregersdorf) | Klusy (Klaussen) | Mikosze (Mykossen/Arenswalde) | Mikosze-Osada | Nowe Guty (Gutten (E)/Seegutten) | Odoje (Odoyen/Nickelsberg) | Ogródek (Ogrodtken/Kalgendorf) | Okartowo (Eckersberg) | Osiki (Schönwiese) | Pianki (Pianken/Altwolfsdorf) | Rostki Skomackie (Rostken) | Strzelniki (Strzelnicken/Schützenau) | Suchy Róg (Trockenhorn) | Szwejkówko (Mittel Schweykowen/Schweiken) | Tuchlin (Tuchlinnen) | Ublik (Ublick) | Wężewo (Wensewen/Wensen) | Wierzbiny (Wiersbinnen/Stollendorf)

Andere Ortschaften: Aleksandrowo (Kolonia) | Aleksandrowo (Osada) | Buwełno (Buwelno/Vorwerk Ublick) | Dziubiele Małe (Klein Dziubiellen/Klein Zollerndorf) | Gorzekały (Gorzekallen/Gortzen) | Grądy Podmiejskie | Kamieńskie (Kaminsken/Erlichshausen) | Matyszczyki (Grüneberg) | Nowa Wieś (Neuendorf) | Okartowo-Przystanek | Okartowo-Tartak | Rzęśniki (Rzesniken/Försterei Nickelsberg) | Sumki (Sumken)

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